Im
Bezirk Mattersburg liegt die Gemeinde Pöttelsdorf auf einer Seehöhe von 205 Meter. Mit einer Gesamtfläche von 8 Quadratkilometer gehörte
Pöttelsdorf bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Ungarn mit dem Ortsnamen Petofalva. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde Pöttelsdorf Österreich zugesprochen und gehört seit
1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Pöttelsdorf ist eine Talsiedlung mit rund 650 Einwohnern entlang des Wulkatales.
Aus der Geschichte von Pöttelsdorf:
Funde weisen darauf hin, dass die Region um Pöttelsdorf bereits in der
Im
Bezirk Mattersburg liegt die Gemeinde Pöttelsdorf auf einer Seehöhe von 205 Meter. Mit einer Gesamtfläche von 8 Quadratkilometer gehörte
Pöttelsdorf bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Ungarn mit dem Ortsnamen Petofalva. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde Pöttelsdorf Österreich zugesprochen und gehört seit
1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Pöttelsdorf ist eine Talsiedlung mit rund 650 Einwohnern entlang des Wulkatales.
Aus der Geschichte von Pöttelsdorf:
Funde weisen darauf hin, dass die Region um Pöttelsdorf bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Die Funde stammen aus verschiedenen Zeitepochen und sind ein Beweis für die vielen verschiedenen
Kulturen die sich hier niederließen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pöttelsdorf im Jahr 1271. Damit zählt Pöttelsdorf zu den ältesten Siedlungsgebieten des Burgenlandes.
Der Zweite Weltkrieg verschonte Pöttelsdorf. Da beim Einmarsch der sowjetischen Truppen keine deutschen Truppen mehr da waren, kam es zu keinerlei Kämpfen.
Pöttelsdorf und der Weinbau:
Schon die Kelten erkannten, daß sich das Gebiet um Pöttelsdorf hervorragend für den Weinbau eignet. Die Römer legten große Weingärten an und kultivierten den Weinbau.
Dank des pannonischen Klimas mit seinen heißen Sommern und milden Herbsten sowie die Bodenbeschaffenheit der Braunerde mit Lössuntergrund sind die besten Vorraussetzungen für ausgezeichnete Weinreben
von außergewöhnlicher Qualität.
Von Rudolf II erhielt Pöttelsdorf 1594 die Exporterlaubnis nach Österreich. Einer der bekanntesten Weinliebhaber war Fürst Otto von Bismarck (1815-1898), der 1866 bei den Friedensverhandlungen den
Wein zum ersten Mal kostete. Der „eiserne Reichskanzler“ bezog ab sofort seinen Wein nur noch aus Pöttelsdorf.
Sehenswertes in Pöttelsdorf:
Auf dem „Weg der Traube“ wird dem Gast auf eindrucksvolle Art und Weise die Reise der Traube von der Blüte bis zum Keltern nahegebracht. Der Weg
geht über, neben und quer durch das Weingut, wobei der Wein immer im Mittelpunkt steht.
Die alte Evangelische Kirche wurde im Jahr 1900 nach einem 116jährigen Bestand abgetragen und zur gleichen Zeit wurde mit dem Bau der neuen Kirche begonnen. Das alte Baumaterial wurde mit in die neue
Kirche eingebaut.
Auf einer Anhöhe über Pöttelsdorf liegt die Katholische Filialkapelle Maria Steinwurf aus dem Jahr 1797.
Das Elisabeth Kreuz wurde zum Andenken an die Kaiserin Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn errichtet. Diese setzte sich sehr für den Ausgleich Ungarns ein und war daher sehr
beliebt.
Sport- und Freizeitangebot in und um Pöttelsdorf:
Der Sportplatz, der Skaterpark, die Nordic Walking Sauplatzrunde entlang des Kogl-Radweges, und der Tennisplatz bieten Sportbegeisterten die Möglichkeit, ihren Urlaub aktiv zu gestalten. Gut
ausgebaute Rad- und Wanderwege sowie der Reiterhof „Mühle Pöttelsdorf“ runden das Freizeitangebot ab.