Marz ist eine burgenländische Gemeinde mit 2.028 Einwohnern im
Bezirk Mattersburg in Österreich. Die Fläche der Gemeinde Marz umfasst 17,4
Quadratkilometer. Die Gemeinde Marz liegt im nördlichen Burgenland 252 Meter über dem Meeresspiegel. Marz liegt Tal des Marzerbaches, einer Mulde des Wulkatales mit zirka 20 Kilometer Ausdehnung. Das
Rosaliengebirge prägt den Ort Marz.
Aus der Geschichte von Marz:
Das Gebiet um Marz ist bereits seit dem Neolithikum besiedelt, was durch Funde aus jener Zeit belegt wird. Die Hügelgräber auf der „Leberwiese“ stammen aus der älteren Eisenzeit.
Marz ist eine burgenländische Gemeinde mit 2.028 Einwohnern im
Bezirk Mattersburg in Österreich. Die Fläche der Gemeinde Marz umfasst 17,4
Quadratkilometer. Die Gemeinde Marz liegt im nördlichen Burgenland 252 Meter über dem Meeresspiegel. Marz liegt Tal des Marzerbaches, einer Mulde des Wulkatales mit zirka 20 Kilometer Ausdehnung. Das
Rosaliengebirge prägt den Ort Marz.
Aus der Geschichte von Marz:
Das Gebiet um Marz ist bereits seit dem Neolithikum besiedelt, was durch Funde aus jener Zeit belegt wird. Die Hügelgräber auf der „Leberwiese“ stammen aus der älteren Eisenzeit. Auch die Römer
hinterließen ihre Spuren und zwar hier in Marz in Form eines Fundamentes eines Gutshofes. Aber auch Kleinfunde wie Münzen und Scherben wurden ausgegraben, ebenso spätrömische Gräber.
Im Jahre 741 soll de heilige Willibald die erste Kirche im Ort gebaut haben. In der zeit um 1000 gehörte Marz zu Ungarn. Im Jahre 1080 wurde das Augustiner-Chorherren-Kloster in Marz gegründet. Die
erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1202.
Im 14. und 15. Jahrhundert bestand die Bevölkerung vorwiegend aus deutschen Bauern. Im Laufe der Jahrhunderte litt Marz immer wieder unter Kriegswirren. Auch die Pest und die Cholera verschonten den
Ort nicht. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Marz immer wieder durch Feuersbrünste und Hochwässer verwüstet. Seit 1921 gehört Marz, wie das gesamte Burgenland zu Österreich.
Sehenswürdigkeiten in Marz:
Zu den Sehenswürdigkeiten zählt unbestritten die katholische Pfarrkirche. Sie ist der „Krönung Mariens“ geweiht. Im Jahre 741 wurde ursprünglich
eine einschiffige Kirche aus Holz im gotischen Stil erbaut und mit einer Wehrmauer umschlossen. 1077 errichtete man dann eine Kirche im romanischen Stil. An sie erinnert noch eine Inschrift im
Triumphbogen. 1683 wurde die Kirche zerstört und im Jahre 1691 wieder aufgebaut. Hierbei verwendete man auch das vorhandene gotische Mauerwerk. Besonders bemerkenswert ist das Fresko über dem
Südportal, es entstand im 14. Jahrhundert. Der Hochaltar stammt aus dem späten 18. Jahrhundert, das gotisierende Kruzifix ebenfalls. Im Zuge einer Restaurierung im 20. Jahrhundert wurde die
mittelalterliche Wehrmauer aus dem 15. und 16. Jahrhundert freigelegt und in den heutigen Zustand versetzt.
Weiters sind in Marz sie Pestsäule aus dem Jahre 1713 und das Radkreuz, vermutlich eine der ältesten Kreuzdarstellungen im Burgenland, einen Besuch wert.
Freizeitangebote in Marz:
Wanderer und Radfahrer sind von dem weiläufigen und gut markierten Wegenetz ebenso begeistert, wie Reiter. Auch eine beschilderte mehr als 8 Kilometer lange Nordic-Walking-Strecke ist vorhanden.