Hirm ist eine burgenländische Gemeinde mit etwa 1.000 Einwohnern im
Bezirk Mattersburg in Österreich. Die Gemeinde Hirm besitzt eine Fläche von 3
Quadratkilometer und liegt im mittleren Burgenland auf 183 Meter Seehöhe zwischen den Städten Mattersburg und Eisenstadt. Bedeutung gewann der bis dahin landwirtschaftlich geprägte Ort
durch die Zuckerfabrik.
Aus der Geschichte von Hirm:
Das Gemeindegebiet von Hirm ist seit urgeschichtlicher Zeit besiedelt, was Funde aus der Kupferzeit beweisen. Mehrere Brandgräber aus der späten Bronzezeit konnten ebenso freigelegt werden, wie
Hirm ist eine burgenländische Gemeinde mit etwa 1.000 Einwohnern im
Bezirk Mattersburg in Österreich. Die Gemeinde Hirm besitzt eine Fläche von 3
Quadratkilometer und liegt im mittleren Burgenland auf 183 Meter Seehöhe zwischen den Städten Mattersburg und Eisenstadt. Bedeutung gewann der bis dahin landwirtschaftlich geprägte Ort
durch die Zuckerfabrik.
Aus der Geschichte von Hirm:
Das Gemeindegebiet von Hirm ist seit urgeschichtlicher Zeit besiedelt, was Funde aus der Kupferzeit beweisen. Mehrere Brandgräber aus der späten Bronzezeit konnten ebenso freigelegt werden, wie der
so genannte Hexenhügel, das ist ein Grabhügel der Hallstattkultur. Im 16. und im 17. Jahrhundert leidet das Dorf unter Kriegswirren, aber auch unter den Widrigkeiten der Natur. Einen großen
Aufschwung nimmt Hirm erst, als im Jahre 1850 eine große Zuckerfabrik eröffnet wird.
Bis 1920/21 gehörte Hirm, wie das gesamte Burgenland zu Ungarn, erst durch die Verträge von St. Germain und Trianon kommt der Ort zu Österreich. Kroaten und Deutsche leben hier seit Jahrhunderten in
Eintracht miteinander. Im Jahre 1971 werden die Gemeinden Hirm und
Antau zusammengelegt. 1991 trennen sich die beiden Gemeinden wieder.
Heute ist die Gemeinde Hirm nicht nur Wohnort, sondern auch Arbeitsort. Eine Gummi-und Kunststoffwarenerzeugung gibt den Menschen ebenso Arbeit, wie eine Bleistiftfabrik. Auch die Österreichische
Kuvertindustrie und mehrere Gewerbebetriebe schaffen Arbeitsplätze im Industrieort Hirm.
Sehenswürdigkeiten in Hirm:
Die Pfarrkirche von Hirm ist dem heiligen Rochus von Montpellier geweiht. Der Friedhof von Hirm befindet sich aber bei der Wallfahrtskirche
Kleinfrauenhaid. Diese Kirche wurde erstmals im Jahre 1005 urkundlich erwähnt und dürfte so zu den ältesten Pfarren des Burgenlandes zählen.
Freizeitangebote in Hirm:
Mitten im Ortszentrum von Hirm wurde ein großzügiges Erholungs-und Freizeitgebiet geschaffen. Viele Sportarten können hier ausgeübt werden. So werden neben einem Fitnessstudio mit Solarium und Sauna
auch Tennisfreiplätze und ein Fußballplatz angeboten. Den Wanderern, aber auch Radfahrern und Nordic Walking-Fans steht ein weitläufiges Wegenetz in der naturbelassenen Landschaft von Hirm zur
Verfügung. Auch Angler kommen in Hirm auf ihre Kosten.