Die als Kurort bekannte Gemeinde Bad Sauerbrunn, im nördlichem Burgenland nahe Wiener Neustadt gehört mit einer Fläche von 3 km² zum
Bezirk
Mattersburg. Bis zum Jahr 1919/20 gehörte Bad Sauerbrunn zu Ungarn und wurde erst nach den Verträgen von Saint Germain und Trianon Österreich zugesprochen und in das neu entstandene
Bundesland Burgenland integriert.
Die Geschichte von Bad Sauerbrunn:
Aus der Jungsteinzeit wurden Funde bei der Ausschachtung von Gräbern entdeckt. Diese stammen aus dem 6. Jahrtausend von Christus. Auf die
Anwesenheit der Römer im Sauerbrunner Gebiet deuten mehrere Gräberfelder hin. Als Nachweis für das damalige Christentum gilt ein Tonkrug mit eingeritztem Kreuzzeichen. In der Paulquelle wurden in den
Jahren 1925 und 1928 archäologische Funde entdeckt welche aus der mittleren Bronzezeit stammen, daher ist anzunehmen das schon damals die Quelle genutzt wurde.
Im einem Umkreis von 200 bis 2.000 Meter um die Paulquelle wurden bisher einige Fundstellen aufgegraben. Darunter befindet sich ein großer Guthof, der als Villa Rustica bekannt ist sowie drei
spätrömische Gräberfelder. Durch das Ortsgebiet von Sauerbrunn verlief die Vicinalstraße von Sopron nach Ödenburg.
Schon zur Römer Zeit war es möglich die Beschaffenheit des Wassers zu bestimmen. Der Architekt, Ingenieur und Naturforscher M. Vitruvius Pollio schrieb über die Peterquelle in Sauerbrunn, die Sauere
Quelle hat die gute Eigenschaft das sie Steine die sich im Menschlichen Körper in der Harnblase bilden zerstören kann. Noch heute wird das Heilwasser aus Bad Sauerbrunn zur Behandlung von Steinleiden
angewendet.
Auf eine Besiedelung im 8. Jahrhundert kann man durch den Fund eines awarischen Friedhofs mit Grabbeigaben wir Töpfe, Schmuck, Eisenmesser und mehr schließen. Die Fundstücke wurden alle ins
burgenländische Landesmuseum gebracht und können dort besichtigt werden.
Um das Jahr 1800 erteilt Fürst Nikolaus Esterhazy dem Komititsphysiker Johann Nepomuk Hell den Auftrag die Quelle zu untersuchen. Danach wurde die Quelle neu gefasst und mit einem Dach auf Säulen
überdeckt. Mit dem Bau des Gasthauses im Jahr 1803 wurde der Grundsein für die intensive Nutzung des Gebietes gelegt.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand das Dorf Sauerbrunn mit der zunehmende Nutzung der Mineralwasserquelle auf Teilen des Pöttschinger Hotter. Von da an hieß das Wasser der Quelle Pöttschinger
Sauerbrunns.
In Jahr 1852 bekam der Arzt Doktor Josef Fink die Genehmigung für die Benutzung des Pöttschinger Sauerbrunns zu Heilzwecken. Dieser Erbaute in Sauerbrunn im Jahr 1853 ein Kurgebäude und im Jahr 1857
wurde das Gasthaus aufgestockt.
Sehenswertes und Erholung in und um Bad Sauerbrunn:
Der Aussichtturm, das Fleischhackerkreuz, die Antoniussäule, die Lazawiese oder der Große und Kleine Rundwanderweg, Bad Sauerbrunn bieten seinen Gäste ein breites Programm. Für Sportfans steht das
Schwimmbad, die Tennisplätze, der Volleyballplatz, der Sportplatz und der Skaterplatz sowie für die Kleinsten der Kinderspielplatz für die Besucher offen. Zahlreiche Wander und Radwanderwege durch
die Umgebung von Bad Sauerbrunn und seine herrliche Landschaft lassen einen Kraft tanken und den Alltag vergessen.
Für Erholungssuchende bietet sich das Freizeitgebiet um den
Römersee an, der mit angenehmen Temperaturen und dem
kristallklaren Quell-Wasser ein wahrer Insider-Tipp geworden ist.
Die Heilquelle von Bad Sauerbrunn:
Die Gemeindequelle von Bad Sauerbrunn weist den höchsten Magnesiumgehalt Österreichs auf und ist eine
Magnesium-Calcium-Natrium-Hydrogencarbonat-Sulfat-Säuerling. Seit 1901 wird Bad Sauerbrunn als Kurort geschätzt und entwickelte sich zum Sommerwohnsitz vieler Wiener, Budapester und Soproner. Das
Angebot der Tourismus- und Kureinrichtung dazu die hohe Qualität der Heilquelle führten dazu, dass Sauerbrunn im Jahr 1987 die Berechtigung verliehen bekann sich Bad Sauerbrunn zu nennen.
Bad Sauerbrunn als Gesundheitsoase:
Das Gesundheitszentrum Bad Sauerbrunn sagt mit drei Wörtern alles was er zu sagen gibt. Heiltherme, Bewegung und Lebensbalance, dass alles findet man in Bad Sauerbrunn.