Im Bezirk Güssing im Südburgenland liegt die Marktgemeinde Stegersbach auf einer Seehöhe von 262 Meter. Die Gemeindefläche erstreckt sich über 18 Quadratkilometer. Mit rund 2.40 Einwohnern gehörte
Stegersbach bis 1919 zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen „Szentelek“. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde es Österreich zugesprochen und gehört seit 1921 zum neu gegründeten
Bundesland Burgenland.
Auszug aus der Geschichte von Stegersbach:
Im Jahr 1289 wird Stegersbach erstmals urkundlich mit dem Namen
Im Bezirk Güssing im Südburgenland liegt die Marktgemeinde Stegersbach auf einer Seehöhe von 262 Meter. Die Gemeindefläche erstreckt sich über 18 Quadratkilometer. Mit rund 2.40 Einwohnern gehörte Stegersbach bis 1919 zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen „Szentelek“. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde es Österreich zugesprochen und gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.
Auszug aus der Geschichte von Stegersbach:
Im Jahr 1289 wird Stegersbach erstmals urkundlich mit dem Namen „Stegraifebach“ in der Güssiger Fehde nach der Eroberung durch Herzog Albrecht I. genannt. Im Jahr 1333 erscheint der ungarische Ortsname „Szentelek“ in einer Urkunde und im Jahr 1391 wird ein grundherrliches Mautamt erwähnt.
Im Jahr 1523 erhält der Güssinger Burghauptmann Christoph Merczinger Stegersbach von Lorenz Ujlaky als Geschenk. Dieser Bau ein herrschaftliches Wohnhaus, ein Kastell in Stegersbach. Etwa um 1534 siedeln bereits Kroaten und gründen Kroatisch-Stegersbach. Im Jahr 1581 überträgt Kaiser Rudolf II den Besitz Stegersbach endgültig an Balthasar Batthyany.
Im Jahr 1636 lässt Adam Batthyany durch den italienischen Baumeister Orsolini anstelle des verfallenen Kastells ein Schloss im Renaissancestil errichten. Heute ist das Schloss ein Platz mit einer langen Kulturgeschichte und ein idealer Rahmen für verschiedene Veranstaltungen. Im Kastell befindet sich auch das Regional- und Telegraphenmuseum.
Stegersbach und seine Therme:
Inmitten der herrlichen Landschaft des Südburgenlandes, findet man in der Therme eine Oase der Aktivität und Entspannung. Die Therme wird aus 2 Quellen gespeist. Die Erste Quelle wird für medizinische Anwendungen vorbehalten, stammt das Wasser doch aus 1.000 Meter Tiefe wo, es seit der Urzeit des Paläozoimuns gesammelt wird. Die Zweite Quelle liefert so viel Heilwasser das es pur verwendet werden kann, manch andere Therme muss es verdünnen damit der Vorrat lange reicht. Das Heilwasser der Therme wirkt sich positiv auf die Haut und den Bewegungsapparat aus.
Die Therme Stegersbach biete aber noch mehr. Die Wasserfläche von rund 1.700 Quadratmeter mit Kaskadenbecken, Aktivbecken mit Wildbach und Grotte, Sport- und Wellenbecken, zwei Röhrenrutschen oder die 1.500 Quadratmeter große Saunalandschaft mit Kellerstöckl Sauna, türkischen Hamam, Dampfbäder und Ruhebereichen bietet einiges an Möglichkeiten einen Tag in der Therme zu genießen.
Sport und Freizeit in Stegersbach:
Neben der Therme bietet Stegersbach seinen Besucher noch eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten. Bei einer Wanderung in einer der gesündesten Regionen Österreichs, durch die sanfte, Hügel- und Terrassenlandschaft erlebt man eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt.
Die größte Golfanlage Österreichs, die Golfschaukel Lafnitztal in Stegersbach hat einiges zu bieten. Hier erwarten den Golfer 45 Loch auf 190 Hektar und über 13 Golf-Kilometer.