Im Südburgenland liegt die Marktgemeinde Rohr im Burgenland mit 400 Einwohnern. Auf einer Seehöhe von 390 Meter verteilt sich das Gemeindegebiet auf eine Fläche von 8 Quadratkilometer. Rohr im
Burgenland gehört zum Bezirk Güssing. Rohr gehörte bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen Näd. Erst 1919 wurde es Österreich zugesprochen und in das
neu gegründete Bundesland Burgenland im Jahr 1921 eingegliedert.
Rohr im Burgenland und sein Vereinsleben:
Verschiedene Vereine wie etwa die Freiwillige Feuerwehr, der Jugend- und
Im Südburgenland liegt die Marktgemeinde Rohr im Burgenland mit 400 Einwohnern. Auf einer Seehöhe von 390 Meter verteilt sich das Gemeindegebiet auf eine Fläche von 8 Quadratkilometer. Rohr im
Burgenland gehört zum Bezirk Güssing. Rohr gehörte bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen Näd. Erst 1919 wurde es Österreich zugesprochen und in das
neu gegründete Bundesland Burgenland im Jahr 1921 eingegliedert.
Rohr im Burgenland und sein Vereinsleben:
Verschiedene Vereine wie etwa die Freiwillige Feuerwehr, der Jugend- und Seniorenverein sowie der Tourismus- und Verschönerungsverein beleben mit ihren Veranstaltungen das kulturelle und
gesellschaftliche Miteinander in der Gemeinde.
Rohr im Burgenland und sein Moor:
Hier finden mehrere europäische
Rohrsänger einen idealen Lebendraum um sich zu vermehren. Zwischen den Orten Heugraben,
Eisenhüttl und Rohr wurden 1991 durch die Anweisung der Burgenländischen Landesregierung die Feuchtwiesen im Zickental zum Naturschutzgebiet „
Auwiesen Zickenbachtal“ ernannt. Das
Niedermoor gilt mit einer Fläche von 42 Hektar als das
Größte im pannonischen Raum.
Aufgrund von Probebohrungen stellte man fest, dass das Moor rund
13 Meter tief und über
10.000 Jahre alt ist. Bei verschiedenen Pollenuntersuchungen fand man heraus,
dass die Region um Rohr bereits in der Jungsteinzeit und rund 5.000 Jahre vor Christus besiedelt war.
Der Namensgeber, der
Zickenbach versorgt mit einen Zuflüssen ein Gebiet von etwa 10.000 Hektar. Mit einer Fließrichtung von Nordwesten nach Südosten mündet er bei nach rund 17
Kilometer in
Güssing in die Strem.
Große Trekking Touren, Streifzüge am Rande des Moores, Nachwanderungen, der Garten der Sinne, der Kräutergarten, die Vogelführung oder der Zickentaler Ochsenkessel machen einen Besuch des
Naturschutzgebietes zu einem Erlebnis.