Im Südburgenland liegt die Gemeinde Rauchwart, das Gemeindegebiet umfasst 17 Quadratkilometer. Im Bezirk Güssing liegend, zählt Rauchwart etwa 500 Einwohner. Wie das gesamte Burgenland gehörte auch
Rauchwart bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zu Ungarn.
Auszug aus der Geschichte von Rauchwart:
Funde lassen darauf schließen, dass die Region um Rauchwart schon frühzeitlich Besiedelt war. Die Kelten und Römer ließen sich in der Gegend nieder und errichteten ihre Häuser. In den Jahren vor 1600
erscheint immer wieder der Namen Ewr, was soviel wie Wart oder Wächter heißt. Die
Im Südburgenland liegt die Gemeinde Rauchwart, das Gemeindegebiet umfasst 17 Quadratkilometer. Im Bezirk Güssing liegend, zählt Rauchwart etwa 500 Einwohner. Wie das gesamte Burgenland gehörte auch
Rauchwart bis zum Ende des Ersten Weltkrieges zu Ungarn.
Auszug aus der Geschichte von Rauchwart:
Funde lassen darauf schließen, dass die Region um Rauchwart schon frühzeitlich Besiedelt war. Die Kelten und Römer ließen sich in der Gegend nieder und errichteten ihre Häuser. In den Jahren vor 1600
erscheint immer wieder der Namen Ewr, was soviel wie Wart oder Wächter heißt. Die deutsche Ortsbezeichnung lässt darauf schließen, dass es in Rauchwart eine Grenzwächtersiedlung gab. Seit 1676 gilt
der Namen Rauchwart als Ortsnamen.
Aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in
Budapest aus dem Jahr 1898, müsste der ungarische Ortsname Rabort verwendet werden. Erst nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde
Deutsch-Westungarn im Jahr 1919, in den Verträgen von Saint Germain und Trianon Österreich zugesprochen. Zum neu gegründete Bundesland Burgenland gehört Rauchwart seit 1921.
Rauchwart und der See:
Der
Bade- und Surfsee Rauchwart lädt zum Genießen, Entspannen und Aktivsein ein. Hier finden jung und alt genau das richtige. Ein Spielplatz, die Kinderzone im See und die
Wasserrutsche versprechen schon für die Kleinsten Spaß. Dank der unverbauten flach auslaufenden Uferzonen bietet der See Freiraum für die Besucher. Der See bietet aber noch mehr. In der Umgebung mit
dem Fahrrad die unberührte Natur erleben oder direkt am See ein Tennismatch bestreiten, ideale Voraussetzungen für Surfer, Tretbootfahren, Minigolf, Fischen oder Angeln. Da ist sicher für jeden etwas
dabei. An Regentagen lohnt sich ein Besuch in der naheliegenden Therme
Stegersbach. Der große Campingplatz am See lädt zum verweilen
ein.
Die Lehrpfade von Rauchwart:
Der
Naturlehrpfad führt entlang eines Wanderweges und erklärt alle heimischen Bäume und Sträucher. Bilder veranschaulichen auf Tafeln alles nochmals. Auf dem Lehrpfad findet man aber
auch Hinweistafeln über die hier lebenden Vogelarten, teilweise kann man sie sogar beobachten. Mit dem Holzsteg und der Aussichtswarte kann man die Tiere und Pflanzen beobachten ohne sie zu
stören.
Der
Fischereilehrpfad rund um eine extra dafür angelegtes Biotop, erklärt die gängigen Fischarten, Süßwassermuscheln und Wasserpflanzen. Hier erfährt man einiges über das Leben im
Wasser und lernt die Natur besser zu schützen.