Nordöstlich von Stegersbach liegt die Gemeinde Olbendorf auf einer Seehöhe von 380 Meter. Mit einer Fläche von 17 Quadratkilometer umfasst das Gemeindegebiet die Ortsteile Bergen, Dorf, Eisenberg,
Greiner, Haxbach, Mittermühl, Schoada, Tulmen und Untermühl. Mit 1.400 Einwohnern gehört Olbendorf zum Bezirk Güssing.
Auszug aus der Geschichte von Olbendorf:
Erstmals urkundlich erwähnt wurden Olbendorf im ungarischen Staatsarchiv im Jahr 1272 als „Castelo Olber“. Noch heute wird der südöstlich der Kirche, liegende Hügel als Schlossriegel
bezeichnet. Im Jahr 1289 eroberte Herzog
Nordöstlich von Stegersbach liegt die Gemeinde Olbendorf auf einer Seehöhe von 380 Meter. Mit einer Fläche von 17 Quadratkilometer umfasst das Gemeindegebiet die Ortsteile Bergen, Dorf, Eisenberg,
Greiner, Haxbach, Mittermühl, Schoada, Tulmen und Untermühl. Mit 1.400 Einwohnern gehört Olbendorf zum Bezirk Güssing.
Auszug aus der Geschichte von Olbendorf:
Erstmals urkundlich erwähnt wurden Olbendorf im ungarischen Staatsarchiv im Jahr 1272 als „
Castelo Olber“. Noch heute wird der südöstlich der Kirche, liegende Hügel als Schlossriegel
bezeichnet. Im Jahr 1289 eroberte Herzog Albrecht II die Burganlage. Leider ist heute von der einstigen Burganlage nichts mehr zu sehen. In den Jahren vor 1289 und nach 1291 bis 1468 gehörte
Olbendorf den Grafen von
Güssing.
Olbendorf und sein Anschluss an das Burgenland:
Lange Zeit gehörte Olbendorf zu
Ungarn und musste laut der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest im Jahr 1898 den ungarischen Ortsnamen Ober verwende. Erst nach Ende des
Ersten Weltkrieges wurde nach langen Verhandlungen in den Verträgen von Saint Germain und Trianon Olbendorf Österreich zugesprochen und in das 1921 neu gegründete Bundesland Burgenland angeschlossen.
Durch die ruhige Lage der Gemeinde, abseits aller Verkehrswege verlief der Anschluss ohne große Aufregung,
Olbendorf und seine Herrscher:
König Matthias schenkte Olbendorf im Jahr 1469 dem Adeligen Andreas Baumkirchner, im Jahr 1538 bis 1566 gehörte Olbendorf zum Besitz von Longinus
von Pukhamer, der Burgherr von Schlaining. Zur Herrschaft der Batthyany gehörte Olbendorf von 1566 bis zur Auflösung der Grundherrschaft.
Sehenswertes rund um Olbendorf:
In der Erzählung über die
Glocke am Fuße des Schlossberges heißt es, dass die Glocke einst vom hohen Turm der Burg hell rief, aus Angst vor den Kuruzzen vergruben die Bewohner die
Glocke tief in der Erde um sie zu schützen. Doch als man sie wieder ausgraben wollte, versank sie noch tiefer in der Erde.
Im benachbarten Güssing lädt die Burg, das Kloster und verschiedene Denkmäler zu einem Besuch ein, im Freilichtmuseum in