Moschendorf liegt mit 450 Einwohnern in der Region „Weinidylle“ im Südburgenland. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Fläche von 13 Quadratkilometer. Moschendorf gehört zum Bezirk Güssing
Einst gehörte Moschendorf zu Ungarn der Ortsname lautete “Nagysaroslak“. Mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon 1919 wurde es Österreich zugesprochen und gehört seit 1921 zum neu
gegründeten Bundesland Burgenland.
Auszug aus der Entstehungsgeschichte von Moschendorf:
Bereits im 13. Jahrhundert wird Moschendorf erstmals urkundlich unter dem Namen „Lak“
Moschendorf liegt mit 450 Einwohnern in der Region „Weinidylle“ im Südburgenland. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Fläche von 13 Quadratkilometer. Moschendorf gehört zum Bezirk Güssing
Einst gehörte Moschendorf zu Ungarn der Ortsname lautete “Nagysaroslak“. Mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon 1919 wurde es Österreich zugesprochen und gehört seit 1921 zum neu
gegründeten Bundesland Burgenland.
Auszug aus der Entstehungsgeschichte von Moschendorf:
Bereits im 13. Jahrhundert wird Moschendorf erstmals urkundlich unter dem Namen „Lak“ erwähnt. Im Jahr 1482 erscheint der Name „Saroslak“ welcher sich aus den Namen Saros für Sumpf und Lak für
Wohnstätte zusammensetzt. Erst um das Jahr 1600 tauchen Urkunden mit dem Namen Moschendorf auf.
Mit etwa 330 Einwohnern gehörte Moschendorf zur Herrschaft Battyany, die erst in
Güssing und im laufe des 17. Jahrhunderts in Körmend ihren
Sitz hatten. Der obere Teil des Ortes war um das 17. Jahrhundert an die Adelsfamilie Erdödy in
Eberau verpfändet.
Schon in den Jahren 1920 und 1939 wanderte ein Großteil der Bewohner nach
Amerika aus und suchten dort ihr Glück. Zu Beginn des 2. Weltkrieges lebten fast mehr Auswanderer in Amerika
als Moschendorfer in ihrer Heimat. Der 1. und 2.Weltkrieg machten Moschendorf schwer zu schaffen. Nicht nur das die Gemeinde 14 Tage land als Kriegsschauplatz herhalten musste, richtet im Jahr 1945
die russische Besatzungsmacht ein Sammellager für 7.000 Ostarbeiter ein. Oftmals kam es in dieser Zeit zu Plünderungen und Bränden. Erst nach dem Abtransport der Ostarbeiter konnte sich Moschendorf
wieder an den Aufbau manchen.
Moschendorf und seine Kulturbauten:
Bei einem Besuch der
Dreifaltigkeitssäule in Moschendorf spürt man die Vergangenheit. Die Jahreszahl der Errichtung lässt sich nicht mehr genau ablesen, es heißt 1730 oder 1780.
Trotzdem erzählt die Dreifaltigkeitssäule ihre eigene Geschichte.
Bei einem Rundgang durch Moschendorf kommt man an der
Kirche der Heiligen Rosalia vorbei. Erbaut wurde sie anstelle einer Kapelle im Jahr 1733. Aus der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts stammt der Seitenaltar und die Holzfiguren des Heiligen Rochus und Sebastian.
Der Weinbau in Moschendorf:
Inmitten der bürgenländischen
Weinidylle gelegen, wachsen hier an den Süd und Südosthängen von Moschendorf die besten Trauben für
edle Weine. Die nähe zur ungarischen Grenze mit ihrem pannonischen Klima, dass feuchte, milde Wetter im Sommer sowie die herrlichen Frühherbsttage sind ein Garant für einmalige Reben. Verschiedene
Winzer bearbeiten ihre Weinberge noch nach alter Tradition und geben diese von Generation zu Generation weiter.