Die nur 4 Quadratkilometer große Gemeinde Kleinmürbisch liegt im Süden des Bundeslandes Burgenland. Mit 250 Einwohnern gehört Kleinmürbisch zum Bezirk Güssing. Unweit der ungarischen Grenze liegt
Kleinmürbisch auf einer Seehöhe von 260 Meter. Bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon im Jahr 1919 gehörte Kleinmürbisch zu Deutsch-Westungarn und musste laut der Regierung von Budapest
den ungarischen Ortsnamen Felsömedves tragen. Erst nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde Kleinmürbisch, wie das gesamte Deutsch-Westungarn, Österreich zugesprochen und in das 1921 neu
Die nur 4 Quadratkilometer große Gemeinde Kleinmürbisch liegt im Süden des Bundeslandes Burgenland. Mit 250 Einwohnern gehört Kleinmürbisch zum Bezirk Güssing. Unweit der ungarischen Grenze liegt
Kleinmürbisch auf einer Seehöhe von 260 Meter. Bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon im Jahr 1919 gehörte Kleinmürbisch zu Deutsch-Westungarn und musste laut der Regierung von Budapest
den ungarischen Ortsnamen Felsömedves tragen. Erst nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde Kleinmürbisch, wie das gesamte Deutsch-Westungarn, Österreich zugesprochen und in das 1921 neu gegründete
Bundesland Burgenland integriert.
Auszug aus der Geschichte von Kleinmürbisch:
Im 15. Jahrhundert gehörte die Region um Kleinmürbisch zur
Güssinger Herrschaft. Damals jedoch waren die Gemeinden
Großmürbisch und Kleinmürbisch noch vereint. In einem Schenkungsbrief aus dem Mittelalter wird nur ein Ort Namens „Medves“, auf Deutsch
Mürbisch, erwähnt.
In einem Steuerausweis aus dem Jahr 1599 kommt der Name „Kys Medves“ vor. Im Jahr 1609 gab es sieben adelige Häuser in der Region, um 1662 wurden die herrschaftlichen Besitztümer zwischen den Brüdern
Christoph und Paul Batthyany aufgeteilt. Auch während der Türkenbelagerung im 16. und 17. Jahrhundert boten die Güssinger Batthyany ihren Schutz an. Die Steuern mussten nach St. Gotthard abgeliefert
werden.
In der Zeit von 1970 bis 1990 gehörte Kleinmürbisch zur Großgemeinde
Neustift bei Güssing. Seit 1991 ist Kleinmürbisch wieder
eine eigenständige Gemeinde.
Sehenswertes rund um Kleinmürbisch:
Das Feuerwehrhaus, die Pfarrkirche, das Dorfkreuz, das Kriegerdenkmal oder der Friedhof erzählen bei einem Besuch ihre Geschichte der Vergangenheit und lassen einen Einblick in das Leben unserer
Vorfahren zu. Lassen Sie sich in die Zeit zurück Entführen.
Kleinmürbisch und sein Vereinsleben:
Ein Ort ohne Verein ist ein armer Ort, sorgen doch die einzelnen Vereine mit ihren kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen für
ein freundliches Miteinander in der Gemeinde. Verschiedene Vereine wie die Freiwillige Feuerwehr, die bereits im Jahr 1929 gegründet wurde, der Verschönerungsverein, die Sport und Spielgemeinschaft,
der Kirchenchor, der Jugend oder Seniorenverein halten altes Brauchtum aufrecht und beleben die Gemeinde.
Sport und Freizeit in Kleinmürbisch:
Eine Wanderung oder Radtour durch die unberührte Natur des Güssinger Hügellandes bringt einem die Flora und Fauna näher. Die waldreiche Landschaft ist vor allem bei
Wanderern und
Naturliebhabern sehr beliebt.