Im Südburgenland liegt der Einzige Ort der Gemeinde Heugraben auf einer Seehöhe von 249 Meter. Das Gemeindegebiet umfasst im Bezirk Güssing liegend, 7 Quadratkilometer. Mit 250 Einwohnern zählt
Heugraben seit 1921 zu den eher kleinen Gemeinden im Bundesland Burgenland. Nach der Regierung in Budapest aus dem Jahr 1898 musste Heugraben zuvor den ungarischen Ortsnamen Sirovnicza
verwenden.
Geschichtlicher Auszug aus der Entstehung von Heugraben:
Funde aus der Jungsteinzeit, der Kupfer-, Bronze- und Eiszeit belegen, dass die Region um Heugraben bereits früh besiedelt war. Zur Zeit der
Im Südburgenland liegt der Einzige Ort der Gemeinde Heugraben auf einer Seehöhe von 249 Meter. Das Gemeindegebiet umfasst im Bezirk Güssing liegend, 7 Quadratkilometer. Mit 250 Einwohnern zählt
Heugraben seit 1921 zu den eher kleinen Gemeinden im Bundesland Burgenland. Nach der Regierung in Budapest aus dem Jahr 1898 musste Heugraben zuvor den ungarischen Ortsnamen Sirovnicza
verwenden.
Geschichtlicher Auszug aus der Entstehung von Heugraben:
Funde aus der Jungsteinzeit, der Kupfer-, Bronze- und Eiszeit belegen, dass die Region um Heugraben bereits früh besiedelt war. Zur Zeit der Römer gehörte das Gebiet des Burgenlandes zu der Provinz
Pannonien, die sich über das ganze rechte Donauufer, dem späteren Ungarn erstreckte.
Die Magyaren kamen um 900 in den Besitz des Gebietes um Heugraben. Nach der Schlacht auf dem
Lechfeld im Jahr 955 wurde das vorwiegend deutschsprachige Gebiet, mit deutschen
Einwanderern besiedelt, die Christianisierung der Ungarn trug dazu einen großen Teil bei. Jahrtausende lang gehörte das heutige Burgenland zum Königreich Ungarn und wurde Hoanzenland oder
Deutsch-Westungarn genannt.
Bis nach Ende des Ersten Weltkrieges sollte sich daran auch nichts ändern. Erst nach zähen Verhandlungen wurde in den Verträgen von Saint Germain und Trianon das Gebiet Deutsch-Westungarn Österreich
zugesprochen und in das neu gegründete Bundesland Burgenland im Jahr 1921 eingegliedert.
Heugraben und sein Moor:
Zwischen den Orten Heugraben, Eisenhüttl und
Rohr liegen die Feuchtwiesen des
Zickentals. Die Burgenländische Landesregierung hat das Gebiet im Jahr 1991 zum Naturschutzgebiet „Auwiesen Zickenbachtal“ ernannt. Mit einer Fläche von 42 Hektar gilt das
„
Niedermoor“ als Größtes im pannonischen Raum.
Nach Probebohrungen im Gebiet von Heugraben kann man davon ausgehen, dass das Moor rund
13 Meter mächtig und über
10.000 Jahre alt ist. Dies belegen auch
verschiedene Pollenuntersuchungen die eine Besiedelung bereits in der Jungsteinzeit vermuten läßt.
Der
Zickenbach entspringt in
Burgauberg und versorgt mit seinen Zuflüssen ein Gebiet von 10.000 Hektar mit
Wasser. Bei einer Fließrichtung von Nordwesten nach Südosten, mündet er nach rund 17 Kilometer Länge bei
Güssing in die Strem.
Bei einer Großen Trekking-Tour, beim Streifzug durch das Moor, bei einer Nachwanderung, im Garten der Sinne oder im Kräutergarten, bei der Vogelführung oder bei einer Jause im Zicktenaler
Ochsenkessel lernt man das Moor mit all seinen seltenen Bewohnern kennen und schätzen.