Im Südburgenland liegt die Marktgemeinde Güttenbach auf einer Seehöhe von 263 Meter. Mit 1.000 Einwohnern gehört Güttenbach zum Bezirk Güssing und liegt im nördlichen Teil. Das Gemeindegebiet
erstreckt sich über eine Fläche von 16 Quadratkilometer. Etwa 80 Prozent der Bewohner gehören der kroatischen Volksgruppe an, welche seit 450 Jahren bereits die Region bevölkern.
Auszug aus der Geschichte von Güttenbach:
Der Fund des keltischen Münzschatzes belegt, dass die Region schon frühzeitlich Besiedelt war. Erstmals urkundlich erwähnt wird Güttenbach allerdings erst im Jahr 1427
Im Südburgenland liegt die Marktgemeinde Güttenbach auf einer Seehöhe von 263 Meter. Mit 1.000 Einwohnern gehört Güttenbach zum Bezirk Güssing und liegt im nördlichen Teil. Das Gemeindegebiet
erstreckt sich über eine Fläche von 16 Quadratkilometer. Etwa 80 Prozent der Bewohner gehören der kroatischen Volksgruppe an, welche seit 450 Jahren bereits die Region bevölkern.
Auszug aus der Geschichte von Güttenbach:
Der Fund des keltischen Münzschatzes belegt, dass die Region schon frühzeitlich Besiedelt war. Erstmals urkundlich erwähnt wird Güttenbach allerdings erst im Jahr 1427 mit dem Namen „Vylafu“. Ab 1524
gehörte Güttenbach mit seinen Deutschsprachigen Bewohnern zum Besitz der Adelsfamilie Betthyany als Teil der Herrschaft von Burg
Güssing.
Ab der Mitte des 16. Jahrhunderts siedelten sich
kroatische Kolonisten in der Gegend an. In einem Urbar von 1576 wird Güttenbach als „Gyetenpach“ was soviel wie guter Bach bedeutet
genannt. Darin sind auch die ersten Familiennamen der kroatischen Bewohner aufgeführt. Teilweise kommen sie noch heute vor.
Um die Jahrhundertwende zogen viele es vor, nach
Amerika auszuwandern. Nach dem Ersten Weltkrieg, als das Burgenland von Ungarn nach Österreich kam, war die wirtschaftliche Lage
alles andere als gut. Daher mussten viele Bewohner zu Grünarbeiten in andere Orte ziehen. Das bedeutete das sie bis zu 6 Monate nicht nach Haus kamen. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ging
es mit der wirtschaftlichen Lage aufwärts.
Bis 1919 gehörte Güttenbach zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen Pinkocz. Erst mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde es Österreich zugesprochen und in das 1921 neu gegründete
Burgenland aufgenommen.
Sehenswertes rund um Güttenbach:
Bei einem Rundgang durch Güttenbach sollte man auf jeden Fall das
Kastell besuchen. Das Kastell ist ein villenartiger Bau, mit
Giebeln über den mittleren Fensterachsen der gegen Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde. Ebenso sehenswert ist die kleine, moderne
Kapelle vor dem Kastell.
Bereits 1763 errichteten die Bewohner von Güttenbach zu Ehren des Heiligen Patrizius eine Kapelle und erweiterten sie 1837/38. Die schon vor dem Ersten Weltkrieg zu klein gewordenen Kapelle, wurde
1929/30 von einer großen Kirche abgelöst. Die Inneneinrichtung der des Heiligen Joseph geweihten Kirche stammt noch aus der Bauzeit und konnte erhalten werden.
Güttenbach und seine Vereine:
Zahlreiche Vereine, wie die Freiwillige Feuerwehr, der Musikverein, der Sportverein oder der Güttenbacher Tennisclub, um nur einige zu nennen, untermauern mit ihren kulturellen und gesellschaftlichen
Veranstaltungen den zusammen halt der Gemeinde.
Sport und Feizeit in Güttenbach:
Der Fußballplatz, die Sportanlage oder der Tennisplatz bieten dem Besucher einiges an Sportmöglichkeiten. Bei einer Wanderung durch die herrliche Landschaft des Burgenlandes kann man Kraft für den
Alltag tanken.