Mit 1.100 Einwohnern liegt die Gemeinde Gerersdorf-Sulz im Süden des Burgenlandes. Auf einer Seehöhe von 228 Meter liegend, gehört Gerersdorf-Sulz zum Bezirk Güssing. Das Gemeindegebiet erstreckt
sich mit einer Fläche von 22 Quadratkilometer über die Orte Gerersdorf bei Güssing, Rehgraben und Sulz im Burgenland.
Auszug aus der Geschichte von Gerersdorf:
Im Jahr 1183 stiftete der ungarische König Bela III die Zisterzienserabtei von Sankt Gotthard, sein Sohn Emmerich schreibt in der Urkunde aus dem Jahr 1193, dass die
Zisterzienser von St. Gotthard beim Heiligen Brunnen im Gebiet der
Mit 1.100 Einwohnern liegt die Gemeinde Gerersdorf-Sulz im Süden des Burgenlandes. Auf einer Seehöhe von 228 Meter liegend, gehört Gerersdorf-Sulz zum Bezirk Güssing. Das Gemeindegebiet erstreckt
sich mit einer Fläche von 22 Quadratkilometer über die Orte Gerersdorf bei Güssing, Rehgraben und Sulz im Burgenland.
Auszug aus der Geschichte von Gerersdorf:
Im Jahr 1183 stiftete der ungarische König
Bela III die
Zisterzienserabtei von Sankt Gotthard, sein Sohn Emmerich schreibt in der Urkunde aus dem Jahr 1193, dass die
Zisterzienser von St. Gotthard beim Heiligen Brunnen im Gebiet der Neuen Burg (bei Güssing) Weingärten besitzen, die sie teils erworben und teils durch Almosen zusammengetragen haben. Unter anderem
taucht der Name Gerolt der als Grundherr von Gerersdorf angenommen wird auf. Im Jahr 1428 findet sich eine Familie Gerolth in den Gemeinden Girolt wo sie 1444 bis 1447 ein Schloss bauten, Limbach,
Bocksdorf, Kukmirn und Unter Neusiedl verteilen.
Die Überreste der einstigen
Wasserburg, welche im Volksmund den Namen Taborriegel trägt, findet man noch heute südwestlich von Gerersdorf in den Wiesen am Ufer des Zickenbaches. Das
durch einen Wassergraben geschützte herrschaftliche Gebäude ist noch gut erhalten. Inmitten des Geländes steht der sogenannte Rundlings, durch Aufschüttung des Materials vom Bau des Grabens liegt
dieser rund 1 Meter über der umliegenden Gelände.
Wie das gesamte Burgenland gehörte auch Gerersdorf zu
Ungarn und musste laut der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest den Ortsnamen verwenden. Erst mit den Verträgen von
Saint Germain und Trianon im Jahr 1919, nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde Gerersdorf Österreich zugesprochen und in das 1921 neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Freizeit und Sehenswertes rund um Gerersdorf:
Das
Freilichtmuseum in Gerersdorf bieten mit seinen 32 zumeist mit Stroh gedeckten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden einen Einblick in das Leben unserer Vorfahren. Zahlreiche
Gebrauchsgegenstände und landwirtschaftliche Geräte verdeutlichen die Arbeit die Kultur des 18. und 19. Jahrhunderts.
Ein Ausflug ins benachbarte Sulz ins Glasmuseum, nach Güssing in die Burg mit den Burgspielen oder dem Franziskanerkloster verspricht eine Abwechslung. Der
Naturpark Weinidylle in
Güssing lädt die Besucher zu einer Entdeckungsreise durch die Landschaft des Südlichen Burgenlandes ein. In den Thermen
Stegersbach oder
Bad Tatzmannsdorf kann man sich an einem regnerischen Tag
zurückziehen und sich Erholen und Entspannen.
Bei einer Wanderung durch die herrliche Landschaft, vorbei an Weingärten, durch die sanfte Hügellandschaft erlebt man die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer wahren Pracht.