In der Thermenregion des Südburgenlandes, liegt die Gemeinde Bocksdorf mit 800 Einwohnern im
Bezirk Güssing. Auf einer Seehöhe von 244 Meter liegend,
umfasst das Gemeindegebiet von Bocksdorf eine Fläche von 10 Quadratkilometer. Bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon im Jahr 1919 gehörte Bocksdorf zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen
„Baksafalu“. In den Verträgen wurde es Österreich zugesprochen und in das 1921 neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Auszug aus der Ortschronik von Bocksdorf:
Funde belegen, dass die Region um Bocksdorf bereits zur
In der Thermenregion des Südburgenlandes, liegt die Gemeinde Bocksdorf mit 800 Einwohnern im
Bezirk Güssing. Auf einer Seehöhe von 244 Meter liegend,
umfasst das Gemeindegebiet von Bocksdorf eine Fläche von 10 Quadratkilometer. Bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon im Jahr 1919 gehörte Bocksdorf zu Ungarn und verwendete den Ortsnamen
„Baksafalu“. In den Verträgen wurde es Österreich zugesprochen und in das 1921 neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Auszug aus der Ortschronik von Bocksdorf:
Funde belegen, dass die Region um Bocksdorf bereits zur Steinzeit besiedelt war. Die Römer und Kelten nutzten die hügelige Landschaft des Südburgenlandes um sich niederzulassen und hinterließen ihre
Spuren.
Zur Herrschaft Schlaining gehörte Bocksdorf im Jahr 1469, im Jahr 1527 waren die Herren von
Güssing die Grundbesitzer. Die Franzosen besetzten
Anfang des 19. Jahrhunderts die Region um Bocksdorf und 1907 wurde aufgrund der Regierung von Budapest in den Schulen die deutsche Sprache verboten und die Kinder mussten ungarisch Sprechen.
Im Jahr 1919 wurde Bocksdorf Österreich zugesprochen und kam zum neu gegründeten Bundesland Burgenland. Im Jahr1 938 schloss sich Österreich an das Deutsche Reich an und wurde dem Kreis
Fürstenfeld, Gau Steiermark zugeteilt. Nachdem 1945 Bocksdorf zum Kampfgebiet wurde, gab die Deutsche Wehrmacht den Befehl alle Brücken uns
Übergänge zu sprengen und Evakuierte die Bewohner. Nach Kriegsende bauten die Bewohner das Dorf mit viel Fleiß wieder auf, mehrmals im Jahr wurde Bocksdorf vom Hochwasser des Mühlbaches
überschwemmt.
Sehenswertes in Bockdorf:
Die Pfarrkirche in Bocksdorf wurde in den Jahren 1777-1779 errichte. Die Gründung der Pfarre geht schon auf das frühe 16. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1698 gehörten 3 Filialen zur Pfarre Bocksdorf,
Olbendorf das 1788 selbstständig wurde,
Rohr und
Heugraben.
Als Ausgangspunkt für zahlreich Prozessionen dient die Florianikapelle. Der Baumeister Julius Knor stiftete die im Jahr 2002 erbaute Kapelle.
An die Opfer der beiden Kriege erinnert das Kriegerdenkmal gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr. Erbaut wurde es im Jahr 1925 und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges brachte man noch zwei
Zusatztafeln mit den gefallenen dieses Krieges an.
Durch die nähe zu
Stegersbach bietet sich ein Besuch in der Therme an. Erholung und Entspannung findet man hier in einer gemütlichen
Atmosphäre.
Bocksdorf und sein Vereinsleben:
Vereine, wie die Freiwillige Feuerwehr, die im Jahr 1887 aufgrund einer schrecklichen Bandkatastrophe gegründet wurde oder die Jagdgesellschaft, der Judo Club, die Turngruppe, die Zuagroasten, der
Sportverein oder der Verein der Pensionisten sorgen in der Gemeinde Bocksdorf mit ihren unterschiedlichen Veranstaltungen für ein kulturelles und gesellschaftliches Miteinander.