Im Südburgenland liegt die Gemeinde Bildein mit 350 Einwohner, rund 4 Prozent davon gehören der burgenland-ungarischen Volksgruppe an. Das Gemeindegebiet umfasst mit 17 Quadratkilometer die Ortsteile
Oberbildein und Unterbildein. Auf einer Seehöhe von 225 Meter liegend, gehört Bildein zum
Bezirk Güssing.
Auszug aus der Geschichte von Bildein:
Bildein gehörte wie das gesamte Burgenland zu Ungarn. Erst nach Ende des ersten Weltkrieges wurde es mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon im Jahr 1919 Österreich zugesprochen. 1921 wurde
das neue Bundesland Burgenland gegründet und
Im Südburgenland liegt die Gemeinde Bildein mit 350 Einwohner, rund 4 Prozent davon gehören der burgenland-ungarischen Volksgruppe an. Das Gemeindegebiet umfasst mit 17 Quadratkilometer die Ortsteile
Oberbildein und Unterbildein. Auf einer Seehöhe von 225 Meter liegend, gehört Bildein zum
Bezirk Güssing.
Auszug aus der Geschichte von Bildein:
Bildein gehörte wie das gesamte Burgenland zu Ungarn. Erst nach Ende des ersten Weltkrieges wurde es mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon im Jahr 1919 Österreich zugesprochen. 1921 wurde
das neue Bundesland Burgenland gegründet und Bildein eingegliedert. Bis dorthin musste laut der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest Bildein den Ortsnamen „Beled“ verwenden.
Sehenswertes rund um Bildein:
Das burgenländische Geschichte(n)haus in Bildein erlaubt Einblicke in die Geschichte des neuen Burgenlandes von der Gründung 1921 bis heute. Zahlreiche Exponate erzählen eindrucksvoll vom Leben der
Bevölkerung und ihrer Kultur.
Gegen Ende des 19. Jahrhundert wurde das Weinkulturhaus als Berge- und Lagerraum von der Pfarre als Stadtl errichtet und bis 1991 genutzt. Danach wurde er zu einem Veranstaltungs-und
Kommunikationszentrum umgebaut. Heute bietet es den idealen Rahmen für Kunst oder Kulturausstellungen.
Gegenüber des Friedhofes steht die erste Station des Bildeiner Grenzerfahrungsweges. Das Labyrinth mit verschlungenen Wegen lädt Erwachsene zum Meditieren ein und ist für die Kleinen ein Abenteuer
besonderer Art.
Die Pfarrkirche in Bildein bekam ihr heutiges Aussehen im Jahr 1746, wobei aber der Großteil des Gebäudes romanischen Ursprungs ist. Ursprünglich waren der Chor und die Kanzel aus Holz gefertigt und
die Decke des Hauptschiffes ebenfalls mit Holz verkleidet. Im Jahr 1984 erfolgte eine Sanierung des Gewölbes und 1986/87 eine Renovierung des Innenraumes.
Auch die Florianikapelle, die Statue Maria mit Kind oder die Mariensäule erzählen ihre Geschichte und lassen uns an der Vergangenheit teilhaben.
Weinbau in Bildein:
Durch die idealen Wetterbedingungen des pannonischen Klimas, mit den trockenen Sommern und herrlichen Frühherbsttagen und der Bodenbeschaffenheit gedeihen in den Weinbergen der Region um Bildein
hervorragenden Trauben für edle Weine. Im Weinarchiv lagern die besten Tropfen der heimischen Winzer. Das Erdgeschoss, welches als Bar dient, lädt die Besucher ein, einen der edlen Weine zu
verkosten.
Freizeit rund um Bildein:
Zahlreiche Vereine sorgen in der Gemeinde Bildein für ein kulturelles und gesellschaftliches Miteinander.
Bei einer Wander- oder Radwandertour durch die herrliche Gegend des Südburgenlandes, vorbei an Wäldern, Wiesen und Weinbergen, erlebt man die Natur in ihrer Einzigartigkeit.