Eisenstadt ist die Landeshauptstadt des Bundesland Burgenland. Mit einer Fläche von 43 Quadratkilometer liegt Sie auf 182 Meter Seehöhe mit 12.200 Einwohnern und erstreckt sich über die drei Orte
Eisenstadt, Kleinhöflein und Sankt Georgen sowie über die fünf Katastralgemeinden Eisenstadt, Eisenstadt-Oberberg, Eisenstadt-Unterberg Kleinhöflein und Sankt Georgen.
Stadtteile von Eisenstadt:
Im Stadtteil Oberberg liegen der Kalvarienberg und das Haydnmuseum. In Unterberg befindet sich das ehemalige jüdische Viertel und der
Friedhof. Das
Eisenstadt ist die Landeshauptstadt des Bundesland Burgenland. Mit einer Fläche von 43 Quadratkilometer liegt Sie auf 182 Meter Seehöhe mit 12.200 Einwohnern und erstreckt sich über die drei Orte Eisenstadt, Kleinhöflein und Sankt Georgen sowie über die fünf Katastralgemeinden Eisenstadt, Eisenstadt-Oberberg, Eisenstadt-Unterberg Kleinhöflein und Sankt Georgen.
Stadtteile von Eisenstadt:
Im Stadtteil Oberberg liegen der Kalvarienberg und das Haydnmuseum. In Unterberg befindet sich das ehemalige jüdische Viertel und der Friedhof. Das westlich von Eisenstadt gelegene Winzerdorf Kleinhoflein war lange Jahre im Besitz der Familie Esterházy und wurde erst 1970 eingemeindet.
Im östlichen Teil von Eisenstadt in Sankt Georgen findet man genau die richtige Atmosphäre für die Heurigenschenken. Durch die noch erhaltenen Jahrhundertealten Einfahrstore der Höfe fühlt man sich in der Geschichte zurück versetzt.
Geschichte von Eisenstadt:
Nicht nur zur Hallstattzeit wurde Eisenstadt bereits besiedelt. Auch die Kelten und Römer, germanische Völker oder die Hunnen ließen sich in der Umgebung nieder. Ebenso schätzten die Bajuwaren zur Zeit Karl des Großen die Lage am südlichen Hang des Leithagebirge. Danach war die Stadt Eisenstadt im Besitz einiger großer „Adelsfamilien“ ( die Habsburger, die Kanizsai, oder auch die Türken). Um das Jahr 1648 übernahm das Fürstenhaus Esterházy die Stadt Eisenstadt. Welche Sie auch nachhaltig sehr prägten.
Geografische Lage von Eisenstadt:
In der Umgebung von Eisenstadt wachsen geschützt durch das bis zu über 400 Meter hohe Leithagebirge vor allem Weintrauben, Marillen, Pfirsiche und Mandeln. Die Stadt wird von allen Seiten umgeben von Weinbergen mit herrlichen Weinreben. Begünstigt wird das Wachstum der Weinreben durch das einzigartige Klima in Eisenstadt.
Eisenstadt hat noch mehr zu bieten:
Ein Wahrzeichen von Eisenstadt ist das Schloss Esterházy, welches die einstige Verwaltungszentrale und Residenz mehr als 300 Jahre der Fürstenfamilie Esterházy war. Das Schloss wurde bereits im 13. Jahrhundert als gotische Burg genutzt. Im Jahr 1649 übernahmen es die Familie Esterházy und baute es in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhundert um. Als Ursula Esterházy die Frau des Fürsten Paul I. am 31. März 1682 Verstarb, wurde Sie wie zu damaliger Zeit üblich stehend in der Familiengruft aufgebart. Im Laufe der Zeit wurde diese auf Grund der Tatsache das Ihr Leichnam nicht verwest sondern, mumifizierte wallfahrtsähnlich überlaufen. Daher wurde der Leichnam Anfang des 20. Jahrhunderts umgebettet und die Gruft verschlossen.
Das historische Weinmuseum des Burgenlandes befindet sich im Kellergewölbe von Schloss Esterházy von wo aus man auch das Schlossweingut besichtigen kann. Aber nicht nur das größte Fass des Burgenlandes oder die älteste Baumpresse kann man dort besichtigen denn auch der älteste noch genutzte Weinkeller ist dort zu sehen. Durch den Schlosspark vom Schloss Esterházy in Richtung Norden gehen, gelangt man zur Kürschnergrube oder Hornsteiner Hotter einem alten Steinbruch mit tiefen Höhlen im Leithagebirge. Der Weg dahin führt vorbei an der Johannesgrotte.
Ein berühmter Einwohner von Eisenstadt:
Überall stößt man auf den Namen Haydn. Seien es die Haydn Festspiele das Haydn Jahr 2009, das Haydn Haus oder das Haydn Orchester. Immer wieder hört man den Namen des bedeutenden Komponisten. Zu den wohl berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Eisenstadt gehört die Berg bzw. Haydnkirche welche auch als Wahlfahrtskirche „Maria Heimsuchung“ bekannt ist. Dort wurde auch unter dem Nordturm Josef Haydn im Haydn Mausoleum beigesetzt. Im Haydnhaus lebte Joseph Haydn von 1776 bis 1788 als fürstlicher Kapellmeister am Esterházyschen Hof. In einem Zimmer und in der Küche stehen noch original Möbel. Geboren wurde Haydn am 31. März 1732 in Wien und verstarb am 31. Mai 1809 in Wien.
Eisenstadt und seine Sehenswürdigkeiten:
Im Landesmuseum Burgenland findet man eindrucksvolle Stücke der burgenländischen Geschichte und Kultur über die Entwicklung des Burgenland und des pannonischen Raums in der Umgebung.
In der Judengasse befindet sich das Österreichische Jüdische Museum aus dem Jahr 1972. Es ist somit das erst Museum nach dem Krieg im Jahr 1945. Dieses historische Gebäude belegt das in Eisenstadt über 250 Jahre lang eine jüdische Gemeinde angesiedelt war. Das Juwel des Hauses ist wohl die ehemalige private Synagoge von Samson Wetheimer. Bestand sie doch bereits im Jahr 1696 unter Fürst Paul Esterházy im Wertheimer’schen Freihaus. In den beiden jüdischen Friedhöfen stehen etwa 1.300 Grabsteine, der älteste davon aus dem Jahr 1679.
Das Diözesanmuseum welches im Eisenstädter Franziskanerkloster untergebracht ist verfügt über eine beachtliche Sammlung kirchlicher Kunst im Burgenländischen Raum.
Das Feuerwehrmuseum dokumentiert die Vergangenheit der Burgenländischen Feuerwehr. Nicht nur durch alte Geräte oder Helme auch durch Fahrzeuge und Pumpen wird man in die Zeit zurück geschickt.
Im Kalvarienberg auch Schatzkammer genannt befindet sich die von vielen Wallfahrer besuchte Gnadenkapelle. Durch Stiegen und dunkle Gänge an Grotten vorbei führt der Weg auf den durch künstliche Steine errichteten Berg.
Die 1713 errichtete Pestsäule ist eine Ehrensäule der Heiligen Dreifaltigkeit und der gekrönten Maria. Eine Figur des Heiligen Rochus, Sebastian, Kajetan, Johannes von Nepomuk und der Heiligen Rosalia umranden die Säule.
Bereits am dem Jahr 1560 sind die Grundmauern des 1648 umgebauten Gebäudes in welchem heute das Rathaus untergebracht ist. Der Bau stammt aus der Frührenaissance und wurde später barockisiert. Wandmalereinen welche im Jahr 1926 entdeckt wurden, schreibt man ebenfalls dieser Zeit zu. Im Jahr 1949 wurden diese nach alten Mustern durch Rudolf Holzinger restauriert und fehlende ersetzt.
Hans Siebenhirter gründete und baute im Jahre 1463 die heutige Domkirche. Die alt Kirche wurde bereits im Jahre1264 urkundlich als „capella Sancti Martini“ erwähnt. Das Langhausgewölbe konnte im Jahre 1495, der mit Walmdach und Ecktürmchen ausgestatteter Nordturm im Jahre 1520 fertiggestellt werden. Bis heute ist der Südturm nicht ausgebaut. Im Jahre 1589 zerstörte ein Brand das Langhaus und es wurde erst im Jahre 1628/29 restauriert.
Sport und Freizeit in Eisenstadt:
In kurzer Zeit erreicht man den Neusiedler See oder kann sich im Freibad im Schlosspark erholen. Es stehen nicht nur zahlreiche Wander und Radtouren zur Verfügung, auch einige Fitnessstudios und Mountainbike Strecken bieten Sportfreunden ein abwechslungsreiches Programm.