Die Gemeinde Trausdorf an der Wulka liegt mit einer Größe von 16 Quadratkilometer und einer Seehöhe von 151 Meter im Bundesland Burgenland. Mit rund 1.800 Einwohnern zählt die Gemeinde zum
Siedlungsgebiet der burgenlandkroatischen Volksgruppe. Der kroatische Name von Trausdorf lautet „
Trajstof“. Trausdorf liegt im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt
Eisenstadt entlang der Wulka am Rande der Hutweide.
Die Gesichte von Trausdorf:
Bei Planierungsarbeiten zur Errichtung eines Flugplatzes entdeckte man 1938 einige archäologische Gegenstände aus der
Frühbronzezeit 2300 bis 2000 Jahre
Die Gemeinde Trausdorf an der Wulka liegt mit einer Größe von 16 Quadratkilometer und einer Seehöhe von 151 Meter im Bundesland Burgenland. Mit rund 1.800 Einwohnern zählt die Gemeinde zum
Siedlungsgebiet der burgenlandkroatischen Volksgruppe. Der kroatische Name von Trausdorf lautet „
Trajstof“. Trausdorf liegt im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt
Eisenstadt entlang der Wulka am Rande der Hutweide.
Die Gesichte von Trausdorf:
Bei Planierungsarbeiten zur Errichtung eines Flugplatzes entdeckte man 1938 einige archäologische Gegenstände aus der
Frühbronzezeit 2300 bis 2000 Jahre vor Christus. Aus Brandgräbern konnten auch Gefäße ausgehoben werden, welche im
Burgenländischen Landsmuseum ausgestellt sind und
aus dem Jahren der
Spätbronzezeit um 1250 bis 800 Jahre vor Christus stammen.
Im Jahr 1307 wurde der Erbbesitz der Brüder Graf Cosma und Graf Ivanka in zwei Teile geteilt. In Trausdorf und in
Wulkaprodersdorf. Gegen Ende des 15. Jahrhundert entstand durch Johann Hunyadi und seinem Sohn König Matthias Corvinus die
Herrschaft Eisenstadt.
Die Besiedelung der aufgelassenen Höfe fand nach 1500 statt. In der Grafschaft Forchtenstein und Herrschaft Eisenstadt setzte diese in immer stärkerem Maße ein. Im Jahr 1569 waren es von 45
Untertanenfamilien 36 kroatische und 11 Jahre später waren es von 95 Familien insgesamt 73 kroatische.
Trausdorf und seine Sehenswürdigkeiten:
Der Fasanengarten gilt als Grüne Idylle er wurde im Jahre 1743 von Fürst Paul II. Anton Esterhazy im Trauersdorfer Waldl zur Jagd
errichtet. Nach der Beendigung der Fasanzucht wurde die Ordnung von einem Waldaufseher aufrecht erhalten. Dieser bewohnte das Jägerhaus. Das Bauwerk wurde während der Russenbesatzungszeit zerstört
und nicht wieder aufgebaut.
Im Jahr 1797 wurde unter Fürsten Anton, Nikolaus II. und Paul III. ein herrschaftliches Brandweinhaus erbaut. Bis ende der 40er–Jahre des 19. Jahrhunderts wurde in Trausdorf Trebenschnaps gebrannt
bis Franz Brunner sie in eine Tonpfeifenfabrik umbaute. Der westlich gelegene Siedlungsteil in Trausdorf wird heute immer noch „Fajfarei“ nach der Pfeifenfabrik genannt. Im Jahr 1860 wurde der
Betrieb nach den Tod des Fabrikanten Alexander Puff eingestellt.
Die Pfarrkirche zum Heiligen Laurentius in Trausdorf wurde in den Jahren 1764 bis 1767 auf den Überresten der Alten Kirche aus dem Jahr 1614 und der Michaelerkapelle errichtet. Der Turm wurde im Jahr
1769 fertiggestellt. In der Pfarrkirche steht aus dem Jahre 1649 eine Marienstatue.
In der Unteren Hauptstraße gegenüber vom Friedhof steht die kleine Annakapelle welche im Jahr 1744 erbaut wurden.
Die Statue des Heiligen Antonius, die Kreuzkapelle, der Pfeiler des Heiligen Florian, das Steinkreuz Grgacin Bog, die Maria Lourdes Kapelle, die Dreifaltigkeitssäule, die Hubertus und
Magdalenakapelle, das Kriegerdenkmal, die Pestsäule, das Sühnenkreuz und die Johann von Nepomuk Statue sind stumme Zeitzeugen und erinnern an längst vergangene Zeiten.
In der Gemeinde Trausdorf waren bereits zur in den Gründungsjahren zwei große Weideflächen welche
„Gemeinsame Hutweide“ und
„Große Heide “ genannt wurden. Bis in
Jahr 1938 wurde die „Gemeinsame Hutweide“ von Vieh beweidet. Die Deutsche Wehrmacht untersagte allerdings die Beweidung da auf dem Gebiet der Hutweide ein Flugplatz gebaut wurde. Noch heute heißt der
Weg am Flugplatz „Gonik“ was übersetzt „Viehtrieb“ heißt.
Nach Ende des Krieges wurde mit dem Pächter des Flugplatz Areals vereinbart, daß immer nur eine Landebahn genutzt wird. Die zweite war für den Viehtrieb vorgesehen. Heute wird die Trausdorfer
Hutweide nicht mehr zur Viehhaltung genutzt. Es entstand eine ideale Umgebung für Jogger, für Nordic Walking, Rad und Reitweg.