Die Gemeinde Stotzing liegt mit rund 800 Einwohnern auf 253 Meter Seehöhe und gehört seit 1921 zum Bundesland Burgenland. Mit einer Größe von 13 Quadratkilometer liegt Stotzing im Bezirk Eisenstadt
Umgebung. Das heutige Gemeindewappen ist das Familienwappen des Ortgründers Freiherr Ruprecht von Stotzingen aus dem Jahre 1593.
Aus der Geschichte von Stotzing:
Das Gemeindegebiet von Stotzing gehörte bis zur zweite Hälfte des 16. Jahrhundert zur Herrschaft Hornstein. Im Jahr 1584
überschrieb Kaiser Rudolf II. dem Reichshofrat Ruprecht von
Die Gemeinde Stotzing liegt mit rund 800 Einwohnern auf 253 Meter Seehöhe und gehört seit 1921 zum Bundesland Burgenland. Mit einer Größe von 13 Quadratkilometer liegt Stotzing im Bezirk Eisenstadt Umgebung. Das heutige Gemeindewappen ist das Familienwappen des Ortgründers Freiherr Ruprecht von Stotzingen aus dem Jahre 1593.
Aus der Geschichte von Stotzing:
Das Gemeindegebiet von Stotzing gehörte bis zur zweite Hälfte des 16. Jahrhundert zur Herrschaft Hornstein. Im Jahr 1584 überschrieb Kaiser Rudolf II. dem Reichshofrat Ruprecht von Stotzingen die Herrschaft. Am Nordwesthand des Leithagebirges dort wo schon in Jahre 1271 die Burg Roy mit einer kleinen Siedlung stand, gründete Freiherr von Stotzingen eine Ortschaft. Aber erst 10 Jahre später wurde von der niederösterreichischen Behörde die offizielle Zustimmung erteilt. Die ersten Siedler hatte Ruprecht von Stotzingen aus seiner württembergischen Heimat geholt.
In den Jahren 1867 bis 1919 gehörte Stotzing zu Ungarn und musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest den Namen „Stoczing“ verwenden. Nach den Verträgen von Saint Germain und Trianon wurde es Österreich zugesprochen. Eingegliedert in das neu gegründete Bundesland Burgenland wurde es 1921.
Das Gebiet der Gemeinde Stotzing und der Weinbau.
Schon zu der Gründerzeit gab es in Stotzing Weinbau. Aus dem Jahr 1648 gilt der erste Nachweiß und zeichnerisch sind die ältesten Weinberge auf einer 230 Jahre alten Landkarte vermerkt. Die aus den heutigen Weinreben gekelterten Weine können in einer der Buschenschanken verkostet werden.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in und um Stotzing:
Das 500 Meter südöstliche der Esterházyschen Waldrandsiedlung gelegene Teufelsloch ist in einem alten Steinbruch zu finden. Durch den Abbau porösem Leithakalk entstand diese Aushöhlung. Im Inneren befindet sich eine 1 bis 2 Meter dicke Lage aus Steinkernen der Muschel Isognomon. Im Teufelsloch versteckten sich während des 2. Weltkrieges die Frauen und Kinder des Ortes.
Die Sevitenkirche zum Heiligen Johannes dem Täufer wurde in den Jahren 1595 bis 1610 von Ruprecht von Stotzingen und dessen Sohn Georg Leonhard von Stotzingen errichtet. In den Türkenkriegen wurde die Kirche zerstört. In den Jahren 1743 bis 1748 wurde sie unter Verwendung des alten Mauerwerks als barocker Bau mit einem mächtigen Westturm neu errichtet.
Die Buchkogelaussichtswarte liegt inmitten der idyllischen Landschaft des Leithagebirge. Bei schönem Wetter bietet der 443 Meter hohe Buchkogel einen Rundumblick über das Leithagebirge bis zum Neusiedler See.
Der 30 Hektar großer Halbtrockenrasenhang am fuße des westlichen Leithagebirge ist die Hutweide. Dort im Landschaftsschutzgebiet findet man eine große Fauna und Flora.
Durch das Gemeindegebiet von Stotzing führt der Leitharadweg mit einer Gesamtlänge von 61 Kilometer. Dieser Radweg ist für Familien genauso geeignet wie für Radsportler.
Bereits im Jahr 1967 wurde in Stotzing Theater gespielt. Nach 30 Jahren Pause wurde wieder ein Stück aufgeführt. Seit 1997 wird jährlich zu Ostern ein neues Stück aufgeführt.
Im Jahr 1986 wurde der Tennisverein Stotzing gegründet. Nach den ersten Jahren gab es bereits 100 Mitglieder. Um die Jugend wieder vermehrt zum Tennisport zu bekommen wird einiges unternommen.