Auf einer Seehöhe von 241 Metern liegt die Marktgemeinde Steinbrunn im burgenländischen
Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Die Gemeinde umfasst ein
Gebiet von rund 16 km² und bietet rund 2.000 Menschen ein Zuhause, liegt im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt
Eisenstadt und ist ein
für das Burgenland typischer, zweisprachiger Ort mit zahlreichen burgenlandkroatischen Einwohnern. Der kroatische Name für Steinbrunn lautet übrigens „
Stikapron“.
Geschichte von Steinbrunn:
Schon zur Römerzeit führte eine Straße durch den heutigen Hartlwald, an deren Rand schon bald eine Ansiedlung
Auf einer Seehöhe von 241 Metern liegt die Marktgemeinde Steinbrunn im burgenländischen
Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Die Gemeinde umfasst ein
Gebiet von rund 16 km² und bietet rund 2.000 Menschen ein Zuhause, liegt im Einzugsgebiet der Landeshauptstadt
Eisenstadt und ist ein
für das Burgenland typischer, zweisprachiger Ort mit zahlreichen burgenlandkroatischen Einwohnern. Der kroatische Name für Steinbrunn lautet übrigens „
Stikapron“.
Geschichte von Steinbrunn:
Schon zur Römerzeit führte eine Straße durch den heutigen Hartlwald, an deren Rand schon bald eine Ansiedlung gegründet wurde. Um das Jahr 1271 wird die ungarische Form des Ortes „Byzurkut“ erstmals
urkundlich erwähnt, im Bezug auf eine Verkaufsurkunde von Nikolaus von Schattendorf. Der Name kommt von der ungarischen Übersetzung „Stinchenprun“, da zur damaligen Zeit das Wasser der Brunnen eine
schlechte Qualität hatte.
Nach vielen Kriegen, die für die Ortschaft schlimmsten waren die Türkenkriege, wurde Steinbrunn ab 1555 von den ansiedelnden Kroaten wieder aufgebaut. Mit dem Beginn des Abbaus der Braunkohle im Jahr
1810 wurde eine Ziegelei und Kalkbrennerei errichtet.
Von 1867 bis 1919/20 gehörte Steinbrunn zu Ungarn. Erst nach Ende des ersten Weltkrieges wurde es in den Verträgen von Saint Germain und Trianon Österreich zugesprochen. Im Jahr 1921 wurde Steinbrunn
in das neu gegründete Bundesland Burgenland aufgenommen.
Schwer zu schaffen machten Steinbrunn aber auch die beiden Weltkriege mit der damit verbundenen angespannten Wirtschaftslage. Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges konnte Steinbrunn mit
dem Aufbau beginnen und sich wirtschaftlich einigermaßen erfangen.
Im Jahr 1959 wurde auf Wunsch der Bevölkerung der alte Name Stinkenbrunn in Steinbrunn umgewandelt. Aus dem nicht mehr rentablen Kohlebergwerk wurde in den sechziger Jahren ein Strandbad und
Erholungszentrum angelegt.
Geographische Lage und Klima in Steinbrunn:
Zwischen den südlichen Ausläufer des Leithagebirges und der Ebenfurther Pforte umrandet von Getreidefeldern, Weingärten und Obsthainen liegt die Marktgemeinde Steinbrunn. Nur drei Kilometer vom
Ortszentrum entfernt befindet sich der Steinbrunner See. Früher war der Weinbau ein wichtiger Wirtschaftszweig, heute wird er nur noch wenig betrieben. Die Tier und Pflanzenwelt kann sich an Plätzen
wie der Sandgrube, dem Hartlwald und der „Draska“ weitgehend unberührt entwickeln. Durch das pannonische Klima herrschen in Steinbrunn durchschnittlich mildere Temperaturen als in anderen Teilen
Österreichs.
Das Vereinsleben in Steinbrunn:
Die Freiwillige Feuerwehr Steinbrunn wurde bereits am 2. Dezember 1888 gegründet. Das Feuerwehrhaus wurde im Jahr 1892 errichtet, allerdings im Jahr 1958 wieder abgetragen. Aus Überlieferungen ist
bekannt, dass die damalige offizielle Sprache ungarisch war.
Im Jahr 1961 wurde das Tamburizza-Ensemble Steinbrunn von Dobrovich Jakob gegründet. Der Oberbegriff „Tamburizza“ umschreibt sämtliche kroatischen Volksinstrumente und deren Einsatz. Noch heute kann
man das Tamburizza-Ensemble Steinbrunn bei den verschiedensten Feiern in ihrer traditionellen kroatischen Festtagsbekleidung sehen.
Die Kinderfreunde Steinbrunn haben es sich seit ihrer Gründung im Jahr 1927 zur Aufgabe gemacht, Kindern und Eltern in der Gemeinde mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Freizeit- und Kulturangebote
oder Hilfe in Erziehungsangelegenheiten gehören ebenso zum Vereinsprogramm wie auch die Funktion als Sprachrohr für Kinder- und Elterninteressen.
Auch der Steinbrunner Singkreis, der Verschönerungsverein, der Pensionistenverband, der Allgemeine Sport Verband Steinbrunn, der Jagd und Sport Schützenklub und der Schachklub Neufeld-Steinbrunn
tragen dazu bei, Steinbrunn zu einem aktiven Ort zu machen.
Aktivitäten in und um Steinbrunn:
Ganz egal, ob Aerobic, Fußball, Tennis, Badminton, Squash, Indoor-Klettern, Tischtennis oder Kegeln - in Steinbrunn gibt es für alle Sportfans das richtige Angebot. Ausklingen kann man einen schönen
Urlaubstag in Steinbrunn dann entweder bei einem Besuch in der Sauna oder im Dampfbad, oder man genießt die Köstlichkeiten der regionalen Küche in einem der Gasthäuser und Cafés von Steinbrunn.