Die Gemeinde Purbach am Neusiedler See hat eine Größe von 46 Quadratkilometer und 2.700 Einwohner. Mit einer Seehöhe von 128 Meter liegt Purbach am Westufer des Neusiedler Sees im Bundesland
Burgenland unweit der Landeshauptstadt Eisenstadt. In den Jahren 1898 bis 1919 gehörte Purbach zu Ungarn und musste den Ortsnamen „Feketeváros“ verwenden. Mit den Verträgen von Saint
Germain und Trianon von 1919 wurde die Gemeinde Purbach Österreich zugesprochen und 1921 in das neue Bundesland Burgenland aufgenommen.
Geschichte und
Die Gemeinde Purbach am Neusiedler See hat eine Größe von 46 Quadratkilometer und 2.700 Einwohner. Mit einer Seehöhe von 128 Meter liegt Purbach am Westufer des Neusiedler Sees im Bundesland Burgenland unweit der Landeshauptstadt Eisenstadt. In den Jahren 1898 bis 1919 gehörte Purbach zu Ungarn und musste den Ortsnamen „Feketeváros“ verwenden. Mit den Verträgen von Saint Germain und Trianon von 1919 wurde die Gemeinde Purbach Österreich zugesprochen und 1921 in das neue Bundesland Burgenland aufgenommen.
Geschichte und Kultur von Purbach am Neusiedler See:
Funde belegen das die Gemeinde Purbach am Neusiedler See bereits im 6. Jahrhundert vor Christus besiedelt wurde. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts nach Christus bringen die Römer den Weinbau nach Purbach. Erstmals wurde Purbach im Jahr 1270 urkundlich erwähnt. Die Türkenkriege 1529 und 1532 hinterließen große Verwüstung. An die zweite Belagerung erinnert der „Purbacher Türke“ die bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt aus Stein gehauene Figur eines Türken der wie ein Rauchfang aussieht.
In den Jahren 1630 und 1634 errichtete die Marktgemeinde Purbach eine Wehranlage mit drei stark bewehrten Türkentoren und Mauern von beachtlicher Stärke. Als Eisenstadt 1648 königliche Freistadt wurde, zogen die Esterházys mit all ihren Zunftsitzen nach Purbach wo sich bis 1700 lebten. In den folgenden Jahren wir Purbach immer wieder durch schreckliche Ereignisse wie die Pest, Brände, Blitzschlag und 1705 vom Kriegsgeschehen heimgesucht. Um die Stadt vor weitern größeren Schäden zu schützen wurde im Jahr 1888 die Feuerwehr von Purbach gegründet.
1809 wurde die Stadt von den Franzosen heimgesucht, diese besetzten Purbach ein halbes Jahr. Im Jahr 1997 wird Purbach das Stadtrecht anerkannt.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele:
In den Jahren zwischen 1873 und 1900 wurde der Weinkeller in der Kellergasse erbaut. Dort findet man heute zahlreiche Lokale.
Der 1994 angelegt Schilflehrpfad mit 8 Tafeln so wie der etwas später dazu gekommen Waldbründllehrpfad mit 15 Tafeln erfreuen sich großer Beliebtheit. Hier kann man bei einer Wanderung sehr viel über die heimische Natur und Tierwelt und über das Leithagebirge erfahren.
Nordwestlich von Purbach liegt der Burgstall eine der größten Befestigungsanlagen Österreichs welcher in der zweiten Hälfte der 19. Jahrhunderst als archäologische Fundstelle bekannt wurde. Während der Kirschblütenzeit bietet der Kirschblütenwanderweg die Möglichkeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Gegend zu erkunden. Der Neusiedler See Radweg führt mit einer Lange von 135 Kilometer davon 38 Kilometer auf ungarischer Seite an hügeligen Weinbergen und flachen Wiesen vorbei und zeigt einmal mehr das für diese Region so typisch zusammen Spiel von Natur und Kultur und gilt als äußerst familienfreundlich. Bei einer der zahlreichen Kulturwanderungen kommt man an der Nikolausstatue in einer Nische an der Gassenfront stehend aus dem Jahr 1730 vorbei. Ebenso sieht man das Halbrelief „Christus am Ölberg“ welches um 1500 entstand und sich an der Außenwand der Purbacher Pfarrkirche befindet.
Die Mariensäule, die Pestsäule, das Türkentor und der Purbacher Türke gehören ebenso zu einer Kulturwanderung wie der Tabernakelpfeiler, das Brucktor, die Paulussäule, die Glockenmadonna, das Ruster Tor und die Antoniuskapelle.
Aber Purbach am Neusiedler See hat noch mehr zu bieten:
Die Ecco-Homo-Säule, die Sebastiansäule, die Lourdeskapelle, die Annkapelle, das Spitzkreuz und die Johannes von Nepomuk Statue sind einen Besuch wert. Ein Zeichen längst vergangener Zeiten sind das Wegkreuz, das Grill oder Winkler Kreuz, das Donati Kreuz, die Florianssäule, die Marienkapelle, und die Dreifaltigkeitssäule.
Dank der geografischen Lage vom Purbach am Neusiedler See herrscht hier ein pannonisches Klima welches sich durch milde Winter, heiße Sommer und einen warmen Herbst auszeichnet.
Diese Klima sorgt dafür das hier die besten Weinreben für fruchtige Weißweine und gehaltvolle Rotweine wachsen. Die Unzählichen Weinberge bestimmen das Gesicht dieser Region. In einer Buschenschank oder einem gemütlichen Gasthaus kann man sich von der Qualität der Weine überzeugen.