Die Gemeinde Klingenbach liegt am nördlichen auslaufenden Hang des Dudleswaldes mit einer Größe von 5 Quadratkilometer im Bundesland Burgenland. Mit rund 1.200 Einwohnern gehört die Gemeinde zum
Bezirk Eisenstadt-Umgebung und liegt 233 Meter über dem Meer unweit der Landeshauptstadt Eisenstadt an der Grenze zu Ungarn.
Geschichte und Kultur von Klingenbach:
Bereits in der Jungsteinzeit wurde Klingenbach besiedelt. Funde im östlichen Teil der Gemeinde weisen deutlich darauf hin. Ebenso wurden römische Gräber, Tonscherben und Münzen
Die Gemeinde Klingenbach liegt am nördlichen auslaufenden Hang des Dudleswaldes mit einer Größe von 5 Quadratkilometer im Bundesland Burgenland. Mit rund 1.200 Einwohnern gehört die Gemeinde zum Bezirk Eisenstadt-Umgebung und liegt 233 Meter über dem Meer unweit der Landeshauptstadt Eisenstadt an der Grenze zu Ungarn.
Geschichte und Kultur von Klingenbach:
Bereits in der Jungsteinzeit wurde Klingenbach besiedelt. Funde im östlichen Teil der Gemeinde weisen deutlich darauf hin. Ebenso wurden römische Gräber, Tonscherben und Münzen gefunden. Die ehemalige römische Landstraße von Sopron nach Wien am westlichen Rand des Ortes besteht auch heute unter den Namen Hotterweg Klingenbach-Zagersdorf.
Gegen Ende des 13. Jahrhunderts befand sich Klingenbach in der Hand der Abtei Klostermarienberg. In der Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte Klingenbach zu der Stadt Ödenburg. Im Jahr 1510 wurde Klingenbach durch Wladislaw II die Steuern auf zwei Jahre erlassen um die Wehranlagen der Stadt erneuern zu können.
Nicht nur die Raubritter von Landsee und die Türken setzen dem Ort sehr zu, auch der Bocskay Aufstand im Jahre 1605 und der Bethlen Krieg im Jahre 1619/20 hinterließen ihre Spuren. Nach den Pestjahren die auch in Klingenbach viele Opfer forderten kamen die beiden Weltkriege die etliche Gefallene forderten
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele:
Der Naturlehrpfad wurde im Jahr 1991 erbaut und 2001 in den Sprachen deutsch, latein, kroatisch und ungarisch ausgeschildert. 49 heimische Sträucher und Pflanzen blühen und wachsen auf dem Grundstück zwischen den Tennisplätzen und dem Fußballtrainingsplatz.
Die Katholische Pfarrkirche des Heiligen Jakobus wurde bereits 1276 urkundlich erwähnt aber in den Türkenkriegen sehr beschädigt und im 18. Jahrhundert brannte sie zweimal ab. Im Jahr 1975 wurde an dem aus dem Jahr 1740 stammenden Turm die neue Kirche angebaut. Die am Friedhof an der Zagersdorfer Grenze stehende Pieta wurde bereits 1815 erstmals genannt. Bei der Markusprozession am ersten Bittag und auch am Erntedankfest wird sie von den Gläubigern besucht.
Die in der Schulgasse stehende historische Säule, die Pietá, wurde im Jahr 1898 vom Ehepaar Franta aus Steinbrunn als Dank und Andenken an Klingenbach gestiftet. Die unter Denkmalschutz stehende Kreuzkapelle auch Kapella genannt wurde im Jahre 1758 erbaut und steht an der Ödenburger Straße. Am lebensgroße Kruzifix wird bei der Fronleichnamsprozession ein Gebet gesprochen. Aber auch das Kreuzdenkmal oder das Rote Kreuz und der Tabernakelpfeiler des Guten Hirten sind Zeitzeugen an Vergangen Zeiten wie das Friedhofskreuz oder die Pestsäule. Sehenswert ist die Statue Sankt Michael oder sie sankt Antonius Statue.
Das breit gefächerte Freizeitangebot hat für jeden etwas zu bieten. Ob Fußballplatz, Tennisplatz, Skates-Park, Beachvolleyball und Basketballplatz, Wandern oder Radwege sowie Angelmöglichkeiten. Nach einem Erlebnisreichen Tag kann man sich in einer der Buschenschanken oder in einem gemütlichen Gasthaus einen edlen Tropfen Wein und eine gute Jause schmecken lassen. Den im Gebiet von Klingenbach wachsen die edelsten Reben für hervorragende Weine.