Die Marktgemeinde Großhöflein befindet sich im Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Auf 194 Meter Seehöhe mit 1.900 Einwohnern und einer Größe von 15 Quadratkilometer liegt die Gemeinde im Norden des
Bundeslandes Burgenland unweit der Landeshauptstadt Eisenstadt. In den Jahre der Zugehörigkeit an Ungarn und der damit verbundenen Magyarisierungspolotik nannte man den Ort „Nagyhöflány“.
Geschichte und Kultur von Großhöflein:
Im 17. Jahrhundert wurde der Gemeinde Großhöflein durch die Familie Esterházy das Marktrecht verliehen. Bereits um das Jahr 1153 wurde es namentlich erwähnt.
Die Marktgemeinde Großhöflein befindet sich im Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Auf 194 Meter Seehöhe mit 1.900 Einwohnern und einer Größe von 15 Quadratkilometer liegt die Gemeinde im Norden des
Bundeslandes Burgenland unweit der Landeshauptstadt Eisenstadt. In den Jahre der Zugehörigkeit an Ungarn und der damit verbundenen Magyarisierungspolotik nannte man den Ort „Nagyhöflány“.
Geschichte und Kultur von Großhöflein:
Im 17. Jahrhundert wurde der Gemeinde Großhöflein durch die Familie Esterházy das Marktrecht verliehen. Bereits um das Jahr 1153 wurde es namentlich erwähnt. Nach den Türkenkriegen wurde die
verwüstete Gemeinde wieder aufgebaut, was einen wirtschaftlichen Aufschwung bedeutete. Bereits im 15. Jahrhundert wussten man um die gute Qualität des Großhöfleiner Weins. Selbst an den Königshöfen
in Schweden, England und Preußen schätzte man einen guten Tropfen Großhöfleiner Wein. Bis 1919/20 gehörte Großhöflein zu Ungarn und wurde 1921 in das neu gegründete Burgenland integriert.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele:
Der Umbau der Radegundquelle durch Graf Nikolaus Esterházy wurde im Jahre 1630 durchgeführt. Der Graf erkannte schon damals wie man aus einer Schwefelquelle nutzen ziehen kann indem man sie in ein
Schwefelbad integriert. Diese wurde im Edelhof von Großhöflein für seine damaligen Gäste errichtet. Auch heute kann man dieses Schwefelbad noch besuchen. Der Graf lebte bis zu seinem Tod 1645 auf
seinem Edelhof.
Einen wunderbaren Barock Bau kann man am unteren Ende des Ortes bewundern. Die Antoniskapelle wurde im Jahr 1730 erbaut und immer wieder neu ausgebaut und restauriert. Am Hauptplatz steht der
Tabernakelpfeiler - auch Dreifaltigkeitssäule genannt. Ebenso ist die kleine Friedhofskapelle ein Stück der Geschichte von Großhöflein, hier gedenkt man der Gefallenen der beiden Weltkriege. Leider
ist das ehemalige Jagdschloss der Fürstenfamilie Esterházy auf dem Berg Föllik (286Meter ) dem Verfall preisgegeben. War dies doch einst der Mittelpunkt der in Sternform angelegten Waldschneise bis
zum nördlichen Abhang des Berges.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Pestkapelle, das Pleiningerhaus, das Sebastiankreuz und das Weiße Kreuz. Großhöflein ist aber nicht nur wegen seiner Sehenswürdigkeiten eine Reise wert. Auch der
Weinbau mit überwiegend trockenen, fruchtigen Qualitätsweinen besonders aber der vollmundig und kräftige Rotwein brachten Großhöflein einen hervorragenden Ruf als Weinbaugebiet ein. Selbst Joseph
Haydn kam des öfteren aus dem naheliegenden
Eisenstadt nach Großhöflein um den hervorragenden Wein zu genießen. Bei einer Wanderung durch
das herrliche Anbaugebiet des Großhöfleiner Weins kann man sich vom Alltagsstress erholen und in einer der zahlreichen Buschenschanken einen edlen Wein verkosten. Für Urlauber stehen zahlreiche
Unterkünfte sowie ein breit gefächertes Freizeitangebot zur Verfügung. Ein Besuch des
Neusiedler Sees und der Freistadt
Rust darf nicht fehlen.