Die Marktgemeinde Donnerskirchen gehört zum
Bezirk Eisenstadt-Umgebung . Mit 1.700 Einwohnern liegt die Stadt auf 140 Metern Seehöhe
direkt am Naturpark Leithagebirge und dem Nationalpark Neusiedler See. Donnerskirchen ist neben dem Weinbau auf den Sommerfremdenverkehr ausgerichtet und kann hier einiges bieten, was viele der Gäste
immer wieder an diesen Ort zurückkehren läßt.
Geschichte und Kultur von Donnerskirchen:
Die Gemeinde Donnerskirchen war bereits zur Jungsteinzeit bevölkert. Aus der Hallstattzeit und der Völkerwanderzeit wurden einige Stein und Töntöpfe
Die Marktgemeinde Donnerskirchen gehört zum
Bezirk Eisenstadt-Umgebung . Mit 1.700 Einwohnern liegt die Stadt auf 140 Metern Seehöhe
direkt am Naturpark Leithagebirge und dem Nationalpark Neusiedler See. Donnerskirchen ist neben dem Weinbau auf den Sommerfremdenverkehr ausgerichtet und kann hier einiges bieten, was viele der Gäste
immer wieder an diesen Ort zurückkehren läßt.
Geschichte und Kultur von Donnerskirchen:
Die Gemeinde Donnerskirchen war bereits zur Jungsteinzeit bevölkert. Aus der Hallstattzeit und der Völkerwanderzeit wurden einige Stein und Töntöpfe gefunden. In der Mitte des 15. Jahrhunderts
ging Donnerskirchen in den Besitz der Habsburger über. Ab 1622 übernahmen die Esterházy die Stadt, die nicht nur gegen die Türken verteidigt werden musste, sondern auch gegen die Ungarn. Im Jahr
1659 wurde Donnerskirchen das Marktrecht verliehen. Zum Bundesland Burgenland gehört die Marktgemeinde seit 1921.
Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele:
Die Martinskirche wurde auf den Grundmauern der mittelalterlichen Kirche an welche noch die gotische Öffnung im Stiegenhaus erinnert
erbaut und im Jahr 1680 geweiht. Bis weit über den Ort hinaus ist der Turm mit dem Zwiebelhelm zu sehen. Am Kirchberg wurde ein Kreuzweg erbaut welcher dem Heiligen Martin geweiht wurde. Das
Stierkopfgefäß wurde bei einer Ausgrabung 1911 in Donnerskirchen gefunden. Es ist 24 Zentimeter hoch und wurde aus rotbraunem Ton hergestellt.
Ein Besuch im angrenzenden Naturpark Leithagebirge bringt einem die Tier- und Pflanzenarten näher. Der Erhalt der traditionellen Landwirtschaft und die Förderung der Bewirtschaftung im Rahmen
des Naturschutzes sind nur einige Aufgaben die sich der Naturpark gestellt hat. Im naheliegenden Nationalpark Neusiedler See widmet man sich auf der Erhaltung alter Haustierrassen wie zum
Beispiel dem Wasserbüffel, dem weißen Esel oder das Mangalitza Schwein, ein Wollschwein, welche in früheren Jahrhunderten in der gesamten Region häufig anzutreffen waren. Im Nationalpark wird
die Natur sich selbst überlassen. Etwa 50 Prozent des gesamten Areals sind eine Naturzone. Besucher haben hierzu keinen Zutritt.
Das Weinbaugebiet Donnerskirchen ist neben seinen ausgedehnten Weinbergen auch für seine Kirschblüten bekannt. Ein wunderschöner Wanderweg an den zahlreichen, im Frühling blühenden Kirschbäumen
vorbei, bietet als Höhepunkt einen traumhaften Blick über die gesamte Landschaft bis weit in die pannonische Tiefebene, die ungarische Pußta. Bei einer Wanderung durch Donnerskirchen sieht man beim
Feuerwehrhaus die Dreifaltigkeitssäule, und geht man den Weg weiter, kommt man zum Pranger und zur „kleinen Kirche“. Auch der Glaninger Brunnen, das romantische Ährenfeld oder das Sühnenkreuz sind
einen Besuch wert. In der Bergkirche wird nach wie vor jeden Sonntag eine Messe abgehalten.
Nach einer der endlos möglichen Wanderung kann man sich in den Buschenschanken und Lokalen bei einer guten Jause stärken und die Eindrücke auf sich wirken lassen. Aber auch für
Tennisliebhaber, für Badefreunde, für Golffans oder einfach Erholung Suchende bietet die Region um Donnerskirchen für jeden Geschmack etwas.