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Donnerstag, 02. September 2010 | 23:29
 

St. Andrä im Bezirk Wolfsberg


St. Andrä

Kärnten » Wolfsberg ( Lavanttal )


St. Andrä
Die Stadt St. Andrä liegt auf 446 Meter Seehöhe im Kärntner Bezirk Wolfsberg im unteren Lavanttal. St. Andrä hat über 10.000 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 114 km². St. Andrä im Lavanttal, eine der ältesten Städte in Kärnten ist bekannt auch aufgrund der alljährlich reichen Obsternte als „Paradies Kärntens“.



Nachbargemeinden der Stadt sind die Bezirkshauptstadt Wolfsberg im Norden, Frantschach-St. Gertraud, St. Paul und St. Georgen im Osten und Süden sowie im Westen Griffen, das bereits dem Bezirk Völkermarkt angehört und im Jauntal liegt. Das Ortsbild von Sankt Andrä wird von den umliegenden Bergen und Gebirgszügen dominiert. Im Westen findet sich die Saualpe, im Osten die Koralpe mit dem Großen Speikkogel (2.140 Meter Höhe).

Aus der Geschichte von Sankt Andrä
Bereits im Jahre 860 wird das heutige St. Andrä als „curtis ad Labantam“ (lat.: Hof an der Lavant) in einer Urkunde erstmals erwähnt und ist somit eine der ältesten Städte des südlichen Bundeslandes. Die Ortschaft des Lavanttales wurde vom Erzbistum Salzburg verwaltet. Der heutige Name wird zum ersten Mal im Jahre 1234 genannt. Als Stadt, „civitas Laurentina“, wird St. Andrä wenig später, nämlich 1289, bekannt. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Stadtmauer errichtet, die heute noch teilweise erhalten ist.

St. Andrä im Lavanttal besteht aus folgenden Katastralgemeinden und Ortschaften: Aich, Blaiken, Burgstall-Pölling, Burgstall-St. Andrä, Dachberg, Eisdorf, Eitweg, Farrach, Fischering, Framrach, Gemmersdorf, Goding, Gönitz, Hainsdorf, Höfern, Jakling, Kienberg, Kleinedling, Kleinrojach, Kollegg, Lamm, Langegg, Langgen, Lindhof, Magersdorf, Maria Rojach, Messensach, Mettersdorf, Mitterpichling, Mosern, Mühldorf, Oberagsdorf, Oberaigen, Obereberndorf, Oberpichling, Paierdorf, Pichling, Pirk, Pölling, Pustritz, Ragglach, Ragglbach, Reisberg, Schaßbach, Schobersberg, Schönweg-Pustritz, Schönweg-St. Andrä, Siebending, St. Andrä, St. Jakob, St. Ulrich, Streitberg, Tschrietes, Unteragsdorf, Unteraigen, Untereberndorf, Unterrain, Völking, Wimpassing, Winkling-Nord, Winkling-Süd, Wölzing-Fischering, Wölzing-St. Andrä und Zellbach.

Sehenswürdigkeiten von St. Andrä
Die gotische Pfarrkirche – und gleichzeitig Namensgeberin von St. Andrä – wurde im gotischen Stil erbaut. Schon im Jahre 890 in einer Urkunde erwähnt, erfährt die Kirche im 17. sowie im 19. Jahrhundert einige bauliche Veränderungen, wie beispielsweise den Nordturm, und erhält somit ihr heutiges Aussehen.

Aus dem Jahre 1647 stammt die Wallfahrtskirche Maria Loreto. Der einzigartige Baustil des Rokoko erinnert stark an das italienische Vorbild. 1665 begann man mit dem Bau des angeschlossenen Dominikanerklosters. Aus den Anfängen des 18. Jahrhunderts stammen die 60 Meter hohen, eindrucksvollen Türme, die bereits weithin sichtbar sind. Heute wird die wunderschöne Kirche mit der Gnadenkapelle der „Schwarzen Madonna“ oft auch von Hochzeitspaaren für dir kirchliche Trauung auserkoren.

Aus längst vergangener Zeit zeugen Geräte, Trachten, Glas, Geschirr und vieles mehr im Heimathaus Deiser. Dieses besondere Kleinod St. Andräs sollte man keinesfalls versäumen, denn dieses Gebäude ist nicht nur im Inneren ein kleines Juwel!

Urlaub in St. Andrä
Sankt Andrä ist durch den 54 Kilometer langen Lavant-Radweg, der durch die Stadt führt, besonders bei Radfahrern und Mountainbikern sehr beliebt. Abkühlung an heißen Sommertagen bietet die Freizeitanlage St. Andräer See mit sorgfältig angelegter Minigolfanlage, einem Fußballplatz für spannende Turniere und einem Tennisplatz. Der Baggersee wurde bestmöglich an die Landschaft angepasst und verfügt über eine Wasserrutsche, einen Sprungturm sowie einen Nichtschwimmerbereich. Auf die jüngsten Badegäste warten eine Hüpfburg und die beliebte Kinderwasserrutsche. Im Winter dient der Badesee übrigens als traumhafter Natureislaufplatz.

Wanderer und Bergsteiger finden nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten von gemütlichen bis anspruchsvollen Touren in die wunderbare Bergwelt. Unter dem Synonym „Wanderen in Kärnten - wanderbares Lavanttal“ gibt es hier eine große Auswahl an herrlichen Tal- und Almwanderungen. Wintersportler finden auf der Koralm mit dem Qualitätsmerkmal „Kärntner Pistengütesiegel“ ausgezeichnete Abfahrten in einem traumhaften Panorama.

Ein höchst interessantes Erlebnis bietet auch der Bienenlehrpfad. Auf einer Strecke von 5,5 Kilometer Länge erfährt man von der Wichtigkeit der fleißigen Insekten, die ihren Beitrag zur guten Obsternte leisten und dafür unerlässlich sind. Der Echte Kärntner Bienenhonig hat einen unvergleichlichen Geschmack – unbedingt probieren!

Am Hof der Familie Schildberger erfährt man über die verschiedensten Tierarten (über 200, darunter auch Lamas), die in einem Freigehege beobachtet und auch gestreichelt werden dürfen. Auf Schautafeln werden die einzelnen Tierarten erklärt und machen den Ausflug dorthin zu einem lehrreichen Erlebnis.

Anglerparadies im Lavanttal
Als Geheimtipp unter Anglern gilt der St. Andräer See mit einer Wasserfläche von rund 35.000 m². Durch einen jährlichen Nachbesatz ist Anglerglück garantiert. Eine Tagesfischerbewilligung erhalten Sie unter anderem bei der Freizeitanlage St. Andräer See.

Bildung in St. Andrä
Bildung ist in der heutigen Zeit unverzichtbar und so bietet St. Andrä seiner jungen Bevölkerung den bestmöglichen Start in eine erfolgreiche Zukunft. In Volksschulen, Hauptschulen, einer landwirtschaftliche Fachschule, einer Musikschule und einer Fachschule für Sozialberufe ist man bemüht, Talente erkennen und zu fördern.


Siehe auch:
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St. Andrä im Bezirk Wolfsberg
Postleitzahl / PLZ:
9433
Bundesland:
Kärnten
Politischer Bezirk:
Wolfsberg
Region:
Lavanttal
Fläche:
113,5 km²
Geografische Lage:
46° 46' N, 14° 49' O
Seehöhe:
446 m
Einwohner:
10.700
Vorwahl:
+43(0) 4358
Gemeindekennziffer:
20913