Die Stadtgemeinde Frauenkirchen liegt mit einer Gesamtfläche von 32 Quadratkilometer im Bundesland Burgenland. Mit rund 2.900 Einwohnern ist Frauenkirchen das logistische Zentrum des Seewinkels. Auf einer Seehöhe von 124 Meter liegend, gehört Frauenkirchen zum Bezirk Neusiedl am See. Bis zu den Verträgen von Saint Germain und Trianon gehörte Frauenkirchen zu Ungarn und es wurde der ungarische Ortsname Fertöboldogazzony verwendet. Seit 1921 gehört Frauenkirchen zum Bundesland Burgenland.
Die Geschichte von Frauenkirchen:
Bereits seit alten Zeiten bildet die Basilika "Maria auf der Heide" in Frauenkirchen mit dem Franziskanerkloster das geistige und religiöse Zentrum des Seewinkels. Der vor der Basilika angesiedelte Kalvarienberg, ist einzigartig in seiner Form. Seit dem Jahr 1335 ist Frauenkirchen ein bekannter, vielbesuchter Wallfahrtsort.
Die Türken zerstörten in den Jahren 1529 und 1683 die Kirchen und verwüsteten das Dorf. Unter der Herrschaft des Fürsten Paul Esterhazy wurde Frauchenkirchen wieder aufgebaut und er setzte sich für die Marienverehrung ein. Im Laufe der Zeit entwickelte sich um das Franziskanerkloster allmählich der Ort. Im Jahr 1982 wurde Frauenkirchen zur Stadt erhoben.
Was ist in und um Frauenkirchen los:
Die unverbrauchte Naturlandschaft der Nationalpark Neusiedler See Seewinkel bietet den idealen Rahmen für ausgedehnte Wanderungen, Radwanderungen und Reitausflüge. Der Neusiedler See lädt zum Schwimmen, Segeln, Surfen und einer Rast auf saftigen Wiesen ein. Das Freizeitzentrum Frauenkirchen bietet ein Freibad mit Rutsche, Kinderspielplatz sowie einem Campingplatz.
In der Nachbargemeinde Halbturn lädt das Barockschloss zu einem Besuch ein. Während der Herrschaft Kaiser Karl VI im Jahr 1711 erbaut, bietet es die einzige Parkanlage im nordöstlichen Burgenland.
Das Dorfmuseum der Nachbargemeinde Mönchhof, schickt seine Besucher auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Hier erlebt man die Kultur und das Leben des Seewinkels in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hautnah.
Nicht nur als Schulstadt, neben einer Volks- und Hauptschule hat Frauenkirchen auch eine Handelsakademie und Wallfahrtsort hat sich Frauenkirchen einen Namen gemacht. Nach dem entdecken einer Thermalquelle wurde mit dem Bau einer Therme begonnen. Frauenkirchen wird auch der Geophysische Mittelpunkt Europas genannt.
Frauenkirchen gilt aus als medizinisches Zentrum. Mit einer Außenstelle des Krankenhauses Eisenstadt, der einzigen Unfallchirurgischen Ambulanz und einem Ärztezentrum mit Fachärzten bieten Frauenkirchen eine optimale Ärztliche Betreuung.
Einer der bekanntesten Söhne von Frauenkirchen ist der Komponist Mihaly Mosonyi, zu deutsch: Michael Brand, der 1815 in Frauenkirchen geboren wurde und 1870 in Budapest starb.
Siehe auch:
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