Preiswerter Datentransfer mit Docking-Stationen
News vom Dienstag, 27. Juli 2010
Externe Festplatten sind inzwischen auf zahlreichen Schreibtischen zu finden. Die meisten Datenspeicher aber gibt es immer noch als interne Festplatten im Computer selbst. Damit auch deren Inhalt bequem von A nach B bewegt werden kann, gibt es spezielle Docking-Stationen. Dort wird die Festplatte eingesteckt und mit dem Rechner verbunden.
Die Stationen sind gut geeignet, um alte Festplatten aus dem PC oder Notebook auszulesen. Gerade bei Notebooks sind solche Docking-Stationen sinnvoll, wenn die eingebaute Festplatte durch ein größeres Modell ersetzt werden soll, wie Harald Lehner vom Händler Conrad Elektronik mit Sitz in Hirschau erklärt. So ist der Zugriff auf die alte Platte auch dann noch möglich, wenn sie bereits ausgebaut wurde.
"Die Docking-Station bietet eine schnelle Datenübertragung für vergleichsweise wenig Geld", erklärt Lehner. Im Vergleich zu externen Festplatten seien die Varianten ohne Gehäuse deutlich günstiger, sagt auch Thomas Littschwager von der Computerzeitschrift "Chip" in München: "Eine Docking-Station braucht sicher nicht jeder Anwender zu Hause, sie bietet allerdings Vorteile, wenn häufig große Datenmengen bewegt werden."
Die meisten Docking-Stationen sind mit 2,5-Zoll- und 3,5-Zoll-Festplatten zugleich kompatibel, erklärt Peter Tonev vom Anbieter Technaxx mit Sitz in Frankfurt/Main. Manche Modelle hätten sogar einen doppelten Festplattenschacht für den gleichzeitigen Betrieb von zwei Platten. Standard ist ein USB-2.0-Anschluss. "Wer jedoch häufig große Datenmengen verschiebt, wird damit vielleicht weniger Freude haben", sagt Littschwager. Deshalb gibt es auch einige Modelle mit eSATA-Schnittstelle. Damit laufe die Festplatte in der Docking-Station genau so schnell wie eine Platte, die in den Rechner eingebaut ist. Maximale Geschwindigkeit biete schließlich USB 3.0. Docking-Stationen, die bereits über USB 3.0 verfügen, gibt es ab etwa 40 Euro.
Anwender sollten außerdem immer auf die Stabilität und das Gewicht der Station Wert legen, rät Littschwager. Denn die Festplatte steht hochkant in dem Gerät und ist umso unanfälliger gegen Stöße, je stabiler die Docking-Station steht. Praktisch sei aber auch ein Backup-Knopf an der Docking-Station, über den die Festplatte oder einzelne Ordner auf dem Rechner oder Notebook gesichert werden könnten, sagt Littschwager. zurück
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