Pommes frites schonend zubereiten

News vom Dienstag, 11. November 2008
Pommes frites sollten schonend zubereitet werden, um die Bildung des möglicherweise Krebs erregenden Acrylamids zu vermeiden. So sollte die Temperatur in einer Friteuse maximal 175 Grad betragen.

Pommes frites sollten schonend zubereitet werden, um die Bildung des möglicherweise Krebs erregenden Acrylamids zu vermeiden. So sollte die Temperatur in einer Friteuse maximal 175 Grad betragen.

Weniger als 165 Grad seien allerdings auch nicht ratsam, da das Öl dann nicht richtig flüssig und die Pommes zu fettig werden. Generell sollten 100 Gramm "Fritten" auf 1 bis 1,5 Liter Öl gegeben werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg hin.

Im Backofen gelten andere Temperaturen: So sollte die maximale Zubereitungstemperatur im Umluftbackofen bei 180 Grad, ohne Umluft bei 200 Grad liegen. Backpapier verhindere stärkere Kontaktbräunung und damit höhere Acrylamidwerte, so die Experten. Zu niedrige Temperaturen seien auch hier nicht sinnvoll, weil die Backzeit sich verlängert und so die Temperatur im Backgut ansteigt. Zudem sinkt der Wassergehalt - was wiederum höhere Acrylamidwerte begünstigt.

Die Pommes sollten maximal goldgelb werden: Je brauner sie sind, desto mehr Acrylamid bildet sich. Da sich die Substanz in den letzten Sekunden vor dem Braunwerden bildet, ist es wichtig, den Frittier-oder Backvorgang rechtzeitig abzubrechen - höchstens die Spitzen dürfen braun sein. zurück

© APA
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