Nach Gelsenstich die Haut desinfizieren

News vom Dienstag, 20. Juli 2010
Damit sich ein Gelsenstich nicht entzündet, sollte er schnellstmöglich mit einem Desinfektionsspray eingesprüht werden. Denn durch den Stich selbst, aber auch durch das Kratzen daran können Bakterien in die Haut eindringen, warnt die deutsche Hautärztin Anne Hundgeburth. Die Bakterien könnten dann zu Infektionen wie Wundrose führen, die ärztlich behandelt werden muss.

Damit sich ein Gelsenstich nicht entzündet, sollte er schnellstmöglich mit einem Desinfektionsspray eingesprüht werden. Denn durch den Stich selbst, aber auch durch das Kratzen daran können Bakterien in die Haut eindringen, warnt die deutsche Hautärztin Anne Hundgeburth. Die Bakterien könnten dann zu Infektionen wie Wundrose führen, die ärztlich behandelt werden muss.

Gegen den Juckreiz nach dem Stich hilft zum Beispiel eine Lotion mit Aloe Vera oder ein Antihistamin-Gel. Sind solche Präparate nicht zur Hand, lindern und kühlen auch Speichel, Essig oder Zitronensaft die Beschwerden etwas. Von ätherischen Ölen aus Lavendel, Zedernholz oder Zitrone als Schutz vor Mückenstichen rät Hundgeburth dagegen ab: Sie wirkten nicht besonders gut und könnten Haut und Schleimhäute reizen. Auch Allergien können dann auftreten. Besser seien sogenannte Repellents. Empfindliche Menschen wählen dabei Produkte ohne den Wirkstoff DEET, da dieser ebenfalls Reizungen verursachen könne. zurück

© APA
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