Müde Jugendliche essen ungesünder

News vom Donnerstag, 2. September 2010
Eine fortlaufende Studie an amerikanischen Teenagern im Alter von 16 bis 19 Jahren verrät, dass die Knabberei und der Griff zu Fettigem bei Schlafmangel zunimmt. Damit steige auch ihr Risiko zu Fettleibigkeit und langfristig zu Herz- und Kreislaufstörungen zu, warnen die Experten.

Eine fortlaufende Studie an amerikanischen Teenagern im Alter von 16 bis 19 Jahren verrät, dass die Knabberei und der Griff zu Fettigem bei Schlafmangel zunimmt. Damit steige auch ihr Risiko zu Fettleibigkeit und langfristig zu Herz- und Kreislaufstörungen zu, warnen die Experten.

Betroffen von dem Effekt sind junge Leute, die unter der Woche weniger als acht Stunden pro Nacht schlafen, berichten US-Forscher im Fachjournal "Sleep". Überrascht stellten sie auch fest, dass vor allem Mädchen ihre Essgewohnheiten ändern, wenn sie wegen der Schularbeiten oder einer Fernsehsendung länger aufbleiben. Der Grund könnte sein, dass heranwachsende Frauen mehr zu "emotionalem Essen" neigen als junge Männer.

Statistisch wirkte sich der Effekt der kürzeren Nächte an den 240 Studienteilnehmern mit einem Plus an Fett-Kalorien von 2,2 Prozent aus. Das klingt zwar nicht nach viel, könne aber auf Dauer durchaus zu Fettpölsterchen führen, heißt es im Septemberheft von "Sleep".

Das Journal wird von der Organisation Associated Professional Sleep Societies LLC herausgegeben. Ihr gehört unter anderen die Amerikanische Akademie für Schlafmedizin an. zurück

© APA
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