News vom Donnerstag, 5. Juli 2012

Die Erde um Klematis bedecken

Klematis, die an Spalieren emporklettern, sind im Sommer eine Augenweide. Doch es ist wichtig, den Fuß der Kletterpflanzen zu beschatten, denn sie vertragen im Wurzelbereich keine Hitze. Entweder man pflanze kleine Gehölze an den Fuß, dabei dürfen diese den Kletterern aber keine Konkurrenz machen, oder die Erde werde mit Steinen oder Mulch abgedeckt.

Außerdem sollten sie gerade im Sommer ausreichend gegossen werden, erläutert der deutsch Zentralverband Gartenbau. Klematis-Hybriden mit eher großen Blüten müssen gelegentlich gedüngt werden, besonders zur Wachstums- und Blütezeit. Die Wildarten der Klematis mit kleineren Blüten sind anspruchslosere Kletterkünstler, die sich auch für größere Flächen sehr gut eignen. Beispiele sind Clematis montana oder Clematis vitalba. Sie vertragen einen Rückschnitt nach Bedarf, etwa nach der Blüte am alten Holz. Das frisch gewachsene Holz wird am besten erst im nächsten Frühjahr geschnitten.

An den Hybriden, die im späten Frühjahr und abermals im späten Sommer beziehungsweise im Herbst blühen, werden laut dem Verband am besten zunächst die verblühten Blütenstände zurückgeschnitten. Und nach der zweiten Blüte sollte man alle Zweige um die Hälfte einkürzen. Damit sie grundsätzlich nicht verkahlen, sollten die Pflanzen auch in Abständen von mehreren Jahren bis auf eine Höhe von 30 bis 50 Zentimetern komplett heruntergeschnitten werden. Die sommerblühenden Klematisarten wie Staudenklematis oder Clematis viticella sollten im späten Herbst oder Winter auf 40 Zentimeter eingekürzt werden.

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© APA
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