Ihr Betrieb ist noch nicht dabei? Jetzt anmelden...

Firmensuche

Finden Sie schneller neue Geschäftspartner! Suchen Sie hier nach Firmenname, Branche oder einer Region.
Branche
Bundesland
PLZ / Ort
0 passende Angebote

Profis lassen sich ganz
einfach finden...

Erfolgreich mit geomix.at

Wärmepumpen


Das Prinzip von Wärmepumpen ist denkbar einfach. Die in der Erde, im Wasser oder in der Luft gespeicherte kostenlose Sonnenenergie wird durch den Einsatz von Wärmepumpen zur Wärmegewinnung genutzt. Je höher die Temperatur der Wärmequelle ist, desto kostengünstiger arbeitet eine Wärmepumpe. Der Einsatz einer Wärmepumpe kann sowohl für die Wasseraufbereitung wie auch zum Heizen erfolgen.



Gibt es verschiedene Systeme von Wärmepumpen?
Ja. Man unterscheidet zwischen 3 grundsätzlichen Systemen. Die Erde-Wasser-Wärmepumpen, die Wasser-Wasser-Wärmepumpen und die Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Jede Wärmepumpe braucht für deren Betrieb Strom, doch aus rund 1 Drittel Aufwand werden 2 Drittel Heizenergie erzeugt!

Klingt gut, aber wie geht das?
Erde-Wasser-Wärmepumpen gewinnen Wärmeenergie aus der Erde, die das ganze Jahr hindurch in etwa 10 Metern Tiefe rund 10 Grad aufweist – und das ziemlich konstant. Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe hingegen arbeitet im 2-Brunnen-Prinzip (Entnahme – Rücklauf), nutzt das Grundwasser oder auch das Wasser aus Flüssen und Seen für ihre Energie-Umsetzung. Und die Luft-Wasser-Wärmepumpen nehmen sich ihre Energie aus der Luft, weshalb der Einsatz an kalten Wintertagen mit nur geringem Wirkungsgrad möglich ist. Deshalb ist dieses Prinzip weniger zur Raumheizung gedacht sondern viel mehr zur Warmwasseraufbereitung.

Die Roh-Energie ist kostenlos – aber wie ist das mit den Anschaffungskosten?
Durch den Einsatz von Wärmepumpen ist die kostenlose und unerschöpfliche Nutzung der Sonnenenergie möglich. Für die Einrichtung und Inbetriebnahme von Wärmepumpen sind ein paar Vorbereitungsarbeiten nötig, die je nach Art der Wärmepumpe unterschiedlich ausfallen werden. Für den Einsatz von Erde-Wasser-Wärmepumpen ist der Einsatz von Erdsonden notwendig, die mittels Tiefenbohrung in den Boden bis zu 100 Metern gebracht werden. Dafür hat man aber die Garantie, selbst in extrem strengen Wintern einen sehr guten Wirkungsgrad zu erzielen.
Anders ist das beim geplanten Einsatz von Wasser-Wasser-Wärmepumpen. Hier muß sichergestellt sein, daß ausreichend Wasser in entsprechender Menge und Qualität vorhanden ist und zumeist ist auch noch eine wasserrechtliche Amts-Genehmigung nötig.
Die geringsten Anschaffungskosten werden wahrscheinlich mit der Luft-Wasser-Wärmepumpe erzielt, man hat aber dem gegenüber den relativ geringen Wirkungsgrad an kalten Tagen.

Ist die Wärmepumpe eine Erfindung der Neuzeit?
Man könnte es glauben, doch die Tatsache ist, daß die erste Wärmepumpe bereits auf das Jahr 1853 zurückgeht und das Werk des österreichischen Physikers und Mathematikers Peter Ritter von Rittinger (1811 – 1872) war. Der erste kommerzielle Einsatz einer Wärmepumpe ist in der Saline Ebensee bei der Salzgewinnung im Jahr 1857 dokumentiert. Übrigens, der selbe Rittinger gilt auch als Erfinder der Waschtrommel.
Mister Wong Digg Delicious Facebook Twitter
Seite bookmarken auf:
DruckversionJetzt teilen!
zur MerklisteWeiterempfehlen
Empfehlen Sie uns weiter
Empfänger (E-Mail)
Ihr Name
share it on
Share Share Share
watch more on YouTube
join us on Facebook
follow us on Twitter