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Reithotel - Reiturlaub


Eine immer mehr beliebtere Art, Urlaub einmal anders zu erleben, ist der Urlaub im Reithotel. dieser spezielle Reiturlaub bedingt allerdings die Liebe zu Pferden und ein wenig Grundverständnis zu diesen herrlichen Wesen.

Die Herberge muß nicht immer ein Hotel sein, es gibt in Österreich auch Gasthöfe, Pensionen oder Betriebe, die im Rahmen von Urlaub am Bauernhof den auf den Interessentenkreis abgestimmten Reiturlaub anbieten. Nahzu alle Bundesländer in Österreich können auf die Hotelart "Reithotel" oder "Reiterhotel" verweisen und sind zudem recht erfolgreich mit ihrem Angebot.

Eine eigene Kategorie "Reithotel" wird offiziell nicht geführt, die Bezeichnung ist individuell möglich und schließt einen normalen Betrieb damit nicht aus, was im Klartext heißt, daß sich in einem Reiterhotel durchaus auch jemand einmieten kann, der nicht primär reiten will, sondern vielleicht eben die schöne Umgebung rund um das Hotel als Einzigartigkeit findet und er eben darum hier wohnen möchte. Die Hotelbetreiber oder Wirtsleute werden kaum was gegen einen Gast haben, der nicht auf das Spezialangebot "Reiten" zurückgreift.

Im Normalfall wird der Interessent für einen Urlaub am Reithof natürlich eine Vorliebe zu Pferden haben und gar vielleicht diesen wunderbaren Sport mehr oder weniger geschickt ausüben. Im Angebot der Reithöfe wird man zumeist auch auf Reitstunden oder Reitübungen abgestimmte Pauschalen finden. Der gravierende Vorteil von einem Urlaub am Reithof wird wohl der sein, daß der Gast kein eigenes Pferd in mühsamer Weise von zu Hause in den Urlaub mitnehmen muß.

Oftmals ist ein Reithof mit einem Bauernhof oder Pferdezuchtbetrieb gekoppelt. Hier stehen ausgebildete und gesunde Pferde dem Gast zur Verfügung und es werden vom Gastbetrieb meist auch Reitlehrer angeboten. Speziell als Kinderurlaub ist diese Form von Urlaub eine sehr günstige Möglichkeit, die eventuelle Vorliebe des Sprößlings zu Pferden zu erkennen und die ersten Reitstunden können mit dem Herbergsbetrieb vereinbart werden. Dazwischen gibt es oft die Möglichkeit, je nach Lage des Betriebes, zu wandern, im See zu baden oder auf Berge zu steigen.

Die Lage ist für den erfolgreichen Betrieb des Reiterhotels ein wesentlicher Punkt. Die Infrastruktur muß im Hof gleichermaßen gegeben sein wie rund um den Hof. Kaum ein Reithotel wird Areale in Hektargrößen sein Eigen nennen können, womit in dem Fall eine kooperative Zusammenarbeit mit Grundbesitzern und Waldeigentümern sehr nützlich sein kann. Und natürlich die Eigendisziplin des Gastes, der sich an die vorgegebenen Wege und Bereiche hält und damit Mißstimmungen zu vermeiden hilft.

Grundeigentümer und Waldbesitzer werden schon bald gewisse Vorteile für die Bewirtschaftung erkennen können, denn der Pferdemist ist ein hochwertiger Dünger, sofern dieser nicht auf Straßen und Wege landet und andere Urlauber vergrämt. Aber das ist eine andere Geschichte...

Reiterhöfe in Österreich sind meist Ganzjahresbetriebe ohne saisonelle Abhängigkeit. Je nach Standort des Reiterhotels werden zusätzlich zum Reitbetrieb auch Pferdekutschenfahrten angeboten, im Winter werden diese Gefährte mit Kufen versehen und schon geht es mit dem Pferdeschlitten durch die verschneite Landschaft.

Pferderassen am Reiterhof
Ein Reiterhof wird nicht an eine bestimmte Pferderasse gebunden sein. Zu vielfältig ist auch die Auswahl der geeigneten Rassen. Vom Ponyhof angefangen bis zum Betrieb mit hochkarätigen Rassepferden zieht sich das Angebot an Pferdtypen und Rassen durch. Islandpferde am Reiterhof sind eine beliebte und bestens geeignete Rasse. Vor mittlerweile über 1000 Jahren wurden durch die Wikinger Pferde nach Island gebracht und entwickelten sich von dort aus prächtig. Das extreme Klima in Island bewirkte im Laufe der Zeit eine besondere Robustheit der Islandpferde und können heute durch die bescheidenen Ansprüche der Pferde an Fütterung und Haltung vollkommen problemlos das ganze Jahr - auch im Freien - gehalten werden.

Pferdekenner lieben die Islandpferde aber nicht nur wegen deren Genügsamkeit, sondern auch wegen des "Komforts" beim Reiten. So beherrschen Islandpferde nicht nur die üblichen Gangarten wie Schritt, Trab und Galopp sondern auch den Tölt und den Paß. Der Tölt ist eine Gangart, die für den Reiter stoßfrei bis zum Renntempo zu reiten ist und der Paß wird nur im Renntempo auf kurzen Strecken geritten. Eine alte, überlieferte Weisheit über Islandpferde lautet: "Von Montag bis Samstag reite Schritt, Trab, Galopp und Tölt, am Sonntag aber reite Paß!"
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