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Grafik und Design


Grafik und Design, eine meist eng verbundene Kombination zweier verschiedener Bereiche. Grafik (griech. Grafikí, die Be-/Schreibende (Kunst) ist im entferntesten Sinn ein Sammelbegriff für künstlerische oder technische Zeichnungen, sowie deren drucktechnische Vervielfältigung. Im eigentlichen Begriff bezieht sich Grafik auf die künstlerische Druckgrafik, die zur Bildenden Kunst gehört. Eine Originalgrafik entsteht eigenständig und unabhängig von einer Vorlage in der Absicht, die Technik der Druckgrafik für dessen künstlerischen Ausdruck zu nutzen.

Welche druckgrafischen Verfahren werden verwendet?
Die im künstlerischen Bereich verwendeten druckgrafischen Verfahren lassen sich in folgende Gruppen gliedern in Hochdruckverfahren wie etwa Holzschnitt, Schrotschnitt, Weißlinienschnitt, Teigdruck, Linolschnitt, Zinkätzung sowie Montagedruck oder Materialdruck. Zu den Tiefdruckverfahren zählen die manuellen Stichverfahren wie der Kupferstich, der Stahlstich, Holzstich, Punzenstich, Punktstich, die Schabtechnik oder die Kaltnadeltechnik oder die Ätzverfahren wie die Radierung, Aquatinta, Heliogravüre, Kreidemanier, Punktiermanier und Weichgrundätzung.
Dazu zählt auch der Flachdruck, die Lithographie oder der Metallplattendruck, der Durchdruck, die Serigraphie oder Siebdruck und andere verschiedene Verfahren, wie die Monotypie und der Glasklischeedruck. Die fortschreitende technische Entwicklung nützend, verwenden Künstler auch neue Verfahren wie Tintendruck und Thermosublimationsdruck.

Wurde die „grafische Technik“ erfunden?
Sämtliche grafische Techniken wurden keineswegs von den Künstlern der jeweiligen Zeit entwickelt, noch für einen speziellen künstlerischen Gebrauch weiterentwickelt. Der Einblattholzschnitt entstand etwa um 1400 durch den wachsenden Bedarfs von Andachtsbildern. Schneller und produktiver als mit den zuvor in vielen Klöstern händisch gezeichneten Bildchen wurde der Wunsch einer breiten Bevölkerungsgruppe nach privatem Bildbesitz erfüllt. Sie wurden in Klöstern und an Wallfahrtsstätten verkauft, um mit deren Hilfe Gläubige an der magischen Wirkung der Urbilder teilnehmen zu lassen. Die Einblattholzschnitte, als die ältesten grafischen Kunstwerke Mitteleuropas verstanden, stellten für ihre Besitzer Andachtsgüter dar.
Die Entstehung der Technik des Holzschnittes entwickelte sich mit der Verbreitung der Papierherstellung. Die im Vergleich zur Pergamentherstellung viel billigere und schnellere Produktion des Papiers war die Voraussetzung für diese Technik, die schon bald durch den Kupferstich ergänzt wurde. Das früheste Blatt, das in der Kupferstichtechnik ausgeführt wurde, stammt aus dem Jahr 1446 und ist damit nur wenig jünger als der älteste bekannte Holzdruck. Im Gegensatz zum Holzschnitt erlaubt der Kupferstich viel reichere Darstellungsmöglichkeiten, weil hierbei fast stufenlos sämtliche Tonabstufungen zwischen Weiß über Grau bis zum tiefen Schwarz erzielt werden konnten und nicht, wie beim Holzschnitt, bloß die Unterscheidung von Weiß und Schwarz.

Schnitzen die Grafiker heute auch noch in Holz?
Ja, aber nur zum Spaß – wenn überhaupt! Das Wirkungsbereich des Grafikers von heute befindet sich, wie in vielen anderen Berufen auch, vor dem Computer. Eine Vielzahl von Programmen und Möglichkeiten erlauben ungeahnte Möglichkeiten der künstlerischen Entfaltung, nicht immer im Einvernehmen mit den „guten alten Regeln der Kunst“.
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