Ihr Betrieb ist noch nicht dabei? Jetzt anmelden...

Firmensuche

Finden Sie schneller neue Geschäftspartner! Suchen Sie hier nach Firmenname, Branche oder einer Region.
Branche
Bundesland
PLZ / Ort
0 passende Angebote

Profis lassen sich ganz
einfach finden...

Erfolgreich mit geomix.at

Golfbekleidung und Golfzubehör


Golf ist eine sehr beliebte Ballsportart, die auf eine schon sehr lange Tradition zurückblickt und keineswegs nur mehr einem auserlesenen Interessentenkreis vorbehalten ist. Für das Spiel am Grünen Rasen gibt es eigene Golfbekleidung und Golfzubehör. Der Regel nach gilt es, den Ball, der mindestens 42,67 mm Durchmesser mißt und ein Gewicht von höchstens 45,93 Gramm haben darf, mit möglichst wenigen Golfschlägen von einer als Abschlag bezeichneten Fläche in Übereinstimmung mit den Golfregeln in ein 10,8 cm großes und in der Regel mehrere hundert Meter entferntes, kreisrundes Loch zu spielen.
Das Spielfeld, der sogenannte Golfplatz, umfaßt in der Regel 18 Spielbahnen, die über 7000 Meter lang sein können. Kann der Ball nicht regelgerecht gespielt werden, weil er unauffindbar oder in einem der Teiche versunken ist, so sehen die Golfregeln Möglichkeiten der Wiederaufnahme vor, jedoch meist unter Zurechnung von Strafschlägen. Die Anzahl der Schläge bis zum Einlochen des Balles, das heißt Golfschläge und Strafschläge, wird Score genannt und auf einem vorgefertigten Ergebniszettel, der sogenannten Scorekarte, notiert. Sehr lange war das in Schottland entwickelte Golfen als vorwiegend elitärer und teurer Zeitvertreib bekannt. Mittlerweile entwickelte sich daraus in vielen Ländern auf der ganzen Erde regelrecht ein Volkssport. Die Zahl der aktiven Spieler wird weltweit auf etwa 50 Millionen geschätzt.

Wer hat Golf erfunden und wie lange gibt es schon Golf?
Es gelten die Schotten allgemein als Erfinder des Golf, es gibt aber auch eine Reihe von einigen anderen Theorien, die den Ursprung am europäischen Festland sehen. Oftmals genannt wird Holland bereits 1297 in Verbindung mit "Colf in Loenan ann de Vecht" oder auch Frankreich schon um 1200, Adelaïde von Savoyen um 1450 und Brüssel im Jahr 1360 durch ein "Verbot des Colven". In der Kathedrale von Gloucester gibt es ein Glasfenster aus dem Jahr 1340, das offenbar einen Golfer zeigt. Aber auch schon im alten Ägypten, im antiken Rom, im frühen Japan, in Korea (um 1400) und in China (chuiwan, um 1000) finden sich mehrfach deutliche Hinweise auf ein Spiel mit Ball und Schlägern, das dem heutigen Golf sehr nahe kommt.
Es ist daher allgemein umstritten, bis zu welchem Zeitpunkt man noch von Vorläufern des Golfs ausgehen muß, da sich aus diesen auch andere verwandte Sportarten wie etwa Hockey, Croquet, Baseball oder auch Billard entwickelten und ab wann effektiv von Golf gesprochen werden kann. Letztendlich hängt es aber von den einzelnen Kriterien ab, die man als unabdingbar in Zusammenhang mit dem Golfsport definiert. So ist es erst im Lateinischen Lehrbuch von Pieter van Afferdens um 1545 zweifelsfrei verbrieft, daß es beim Ausführen des Golfschlages durch einen Spieler vom Gegner nicht zu einer Störung kommen darf. Früheste schottische Dokumente beziehen sich sogar auf eine Sportart, die zwar „Golf“ hieß, vom Charakter her allerdings ein Kampfspiel war. Zudem steht die Tatsache, daß sich von den bekannten Früh- und Vorformen des Golfspiels einzig nur die schottische Variante bis in unsere Zeit erhalten hat. Sämtliche anderen Spielformen verschwanden allmählich wieder oder sie entwickelten sich in eine andere Richtung. Das heute übliche Golfspiel wurde in den nicht britischen Ländern erst im 19. und 20. Jahrhundert eingeführt.

Gibt's das auch schriftlich?
Ja, natürlich! Nachweislich das erste schriftliche Zeugnis von Golf in der heutigen Schreibweise stammt aus dem Jahr 1457, in dem das schottische Parlament mit König James II. als treibender Kraft das Golfspielen mit der Begründung verbietet, es lenke vom Üben des Bogenschießens ab. Der Bann wird von den beiden Königen James III. und James IV. in den Jahren 1471 und 1491 wiederum bekräftigt. Dieser Bann fällt um 1502 mit dem Friedensschluß zwischen Schottland und England. Bald darauf wird bekannt, daß James IV. selbst Golf spielt, als eine Rechnung auftauchte, die auf für ihn angefertigte Golfschläger hinwies.

Die Ausbreitung von Golf:
Durch die Unterstützung durch König Karl I. verbreitet sich Golf im 16. Jahrhundert rasch über ganz Großbritannien. Der erste bürgerliche Golfer wird 1527 erwähnt. Die erste Referenz auf Golf in St Andrews stammt von 1552, ein Jahr später erläßt der Erzbischof ein Dekret, das der Bevölkerung das Spiel auf den Links offiziell gestattet. Folglich führt Maria Stuart den Golfsport auch in Frankreich ein. Es gibt aus dem Jahr 1567 eine Überlieferung die besagt, daß Maria Stuart unmittelbar nach der Ermordung ihres Gatten Golf spielte, wofür sie auch stark kritisiert wurde.
Als erster Golfschlägerbauer wird 1603 William Mayne urkundlich erwähnt und von König James VI. zum „Royal Clubmaker“ ernannt. Die erste urkundliche Erwähnung des Golf in Amerika stammt aus dem Jahr 1659 und war ein Verbot des Spiels in den Straßen von Albany in New York. Das erste internationale Match fand 1682 in Leith statt, als Schottland, repräsentiert durch den Duke of York und John Paterson, ein ungenanntes englisches Duo besiegt. In diesem Kontext wird auch der erste Caddie bekannt, ein gewisser Andrew Dickson trug die Schläger des Duke of York. 1735 wird der erste Golfclub gegründet (Royal Burgess Golf Society).
Der erste Export von Golfschlägern nach Amerika fand 1743 statt. In Leith gründen sich um 1744 die Gentlemen Golfers of Leith, die das erste formale Regelwerk des Golf herausbringen. Aus diesen entstand die heute noch existierende "Honourable Company of Edinburgh Golfers". Als ältester Golfclub gilt die 1754 gegründete St Andrews Society of Golfers, später umbenannt in Royal & Ancient Golf Club of St Andrews. Das Zählspiel wird 1759 erstmals erwähnt, zuvor gab es nur die Spielform des Lochspiels. Nahe London, in Royal Blackheath wird 1766 der erste Golfclub außerhalb Schottlands gegründet und zwei Jahre später wird in Leith das erste Clubhaus eröffnet.
Das erste dokumentierte Golf-Damenturnier findet 1810 nahe Edinburgh in Musselburgh statt, 1867 wird der erste Damengolfclub in St Andrews gegründet. Außerhalb der britischen Hauptinsel wird 1820 in Bangalore der erste Club gegründet, das europäische Festland folgt 1856. Die Open Championship, das älteste und auch noch heute gespielte Turnier wird 1860 erstmals in Prestwick gespielt. 1867 gelingt Young Tom Morris das erste überlieferte Hole in One. 1892 erfolgt mit dem "Darmstadt Golf Club" die erste Clubgründung in Deutschland, die Zählweise nach Stableford wird 1898 erfunden und das Holztee 1899 patentiert.

Ein paar geschichtliche Daten noch zur Ausrüstung:
Der Hickory-Schaft setzt sich bereits um 1826 gegen andere Holzarten durch, 1891 wird der Stahlschaft aufgebracht. Ab 1848 wird der Featherie durch den Guttapercha Ball abgelöst, der weiter fliegen kann und billiger herzustellenden ist und der wiederum um 1898 dem Haskell Ball, einem umwickelten Hartgummikern, weicht.

Golf in der Neuzeit:
Golf ist bei den Olympischen Spielen 1900 und 1904 eine eigene Sportart. 1902 erscheinen Grooves auf dem Schlägerblatt, 1905 Dimples auf dem Golfball, dafür werden 1910 die center-shafted Putter und 1911 die Stahlschäfte vom R&A wieder aus dem Spiel genommen. Mit der PGA of America entsteht 1916 die erste Interessenvertretung für Berufsgolfer. Stahlschäfte werden ab 1929 wieder zugelassen und verdrängen endgültig die Hickory-Schäfte..
Die Obergrenze von 14 Schlägern pro Spieler und Runde wird 1938 eingeführt. Auf ein gemeinsames Regelwerk einigen sich 1951 R&A und USGA, gleichzeitig werden Stymies abgeschafft und center-shafted Putter wieder legalisiert. Im Jahr 1963 werden Gummigriff (vorher Leder) und gegossene Eisen (vorher geschmiedet) eingeführt, es folgen 1969 der Grafitschaft und Cavity-Back Eisen.
Die ersten Driverköpfe aus Metall gibt es ab 1979 und verdrängen das Holz aus Persimmon. Im Jahr 1994 wird Titan als Material für Hölzer am amerikanischen Markt eingeführt und setzt sich in der Folge durch.

Gibt es Golf auch auf dem Mond?
Ja! Die bislang einzigen beiden Golfschläge auf dem Mond wurden vom amerikanischen Astronauten Alan Shepard im Jahr 1971 ausgeführt.

Bleiben wir doch auf der Erde!
Eine Besonderheit im Golfsport ist das sehr große und weitgehend natürlich belassene Spielfeld, der allgemein als Golfplatz bezeichnet wird. Die Regeln müssen wegen dieser Tatsache eine Vielzahl von denkbaren Situationen abdecken. Aus diesem Grund ist das Regelwerk viel umfangreicher als bei vielen anderen Sportarten. Auch erfahrene Spieler sind sich manchmal uneinig, welche Regel in bestimmten Fällen angewendet werden sollen.

Kleine Schlägerkunde gefällig?
Gemäß den derzeit gültigen Golfregeln können bis zu 14 Schläger vom Spieler auf eine Golfrunde mitgenommen werden. Diese Schläger unterscheiden sich im Wesentlichen durch deren Länge, Loft, Bauform und Material. Grundsätzlich wird die Flugbahn des Balles durch den Loft und die Schaftlänge gesteuert. Je mehr Loft, um so höher und kürzer wird die Flugbahn, je länger der Schläger, desto stärker kann er beschleunigt werden und der Ball fliegt weiter.
Für den ersten Abschlag und die weiten Schläge im Bereich ab 140 Metern auf dem Fairway werden Hölzer eingesetzt. Sie gehören zu den längsten Schlägern und haben den größten Schlägerkopf, innen hohl und trotz des Namens nicht mehr aus Holz bestehend. Die Spieler haben meist ein Holz 1, auch Driver genannt, in ihrem Bag und noch ein bis drei weitere Hölzer für kürzere Entfernungen, Holz 3, 5, 7.
Für die mittellangen Schläge im Entfernungsbereich zwischen 70-180 Metern werden Eisenschläger eingesetzt, die im Vergleich zu den Hölzern genauere Schläge ermöglichen.
Hybrid- oder Rescue-Schläger sind eine Mischung aus Eisen- und Holzschläger und bieten einen Kompromiß zwischen der Länge eines Holzes und der Genauigkeit eines Eisens. Ein Spieler hat normalerweise nicht mehr als ein oder zwei Hybridschläger. Diese dienen zumeist als Ersatz für ein langes Eisen. Eisen sind die am häufigsten einsetzbaren Schläger. Es ist aber auch möglich, eine ganze Golfrunde mit nur einem halben Satz Eisen zu spielen.
Zum Standardschlägersatz gehören die Eisen 3 bis 9. Für kurze Schläge, also jene unter 100 Meter oder für besonders schwierige Lagen wie Bunker, Gräben oder hohes Gras, werden Wedges benutzt. Sie sind den Eisen ähnlich, sind aber kürzer und haben mehr Loft. Zum Standardsatz gehören zumindest das Pitching Wedge und das Sand Wedge erweitert noch durch das Gap Wedge und das Lob Wedge.
Zum Einlochen des Balles wird der Putter benutzt. Das Spielen mit diesem Schläger wird darum Putten genannt. Der Ball fliegt dabei nicht mehr durch die Luft, sondern rollt über das kurze Grün. Der Putter ist besonders wichtig, da er viel öfter als andere Schläger benutzt wird. Der Par-Standard geht von zwei Putts pro Spielbahn aus.

Und was ist mit dem Ball?
Auf jeden Golfball ist normalerweise eine Nummer aufgedruckt. Diese dient dazu, den eigenen Ball von den Bällen anderer Spieler zu unterscheiden, wenn diese einen Ball der gleichen Marke und des gleichen Typs verwenden. Es hat sich allgemein eingebürgert, beim ersten Abschlag sowohl Marke als auch Typ und Nummer des Balles anzusagen. Sobald der Ball regelkonform gewechselt wird, wird auch diese Information an die weiteren Spieler weitergegeben. Dieses Vorgehen wird nicht von den Regeln verlangt.

Mister Wong Digg Delicious Facebook Twitter
Seite bookmarken auf:
DruckversionJetzt teilen!
zur MerklisteWeiterempfehlen
Empfehlen Sie uns weiter
Empfänger (E-Mail)
Ihr Name
share it on
Share Share Share
watch more on YouTube
join us on Facebook
follow us on Twitter