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Gärtnereien und Floristik


Eine Gärtnerei im klassischen Sinn ist ein landwirtschaftlicher Betrieb des Gartenbaus. Der Begriff hat sich in den letzten Jahren verändert und fachlich gesplittet. Heute unterscheiden wir von den Lehrberufen her die Landschafts- und Grünflächengärtner, die Friedhofs- und Ziergärtner, die landwirtschaftlichen Gärtner und die Floristen.



Die Vielfalt der "Gärtner-Berufe":
Landschafts- und Grünflächengestalter/in:
Ein moderner Beruf mit Zukunft und mit sicheren Arbeitsplätzen, weil die Aufgaben im Bereich „Grün“ für unsere Wohn- und Arbeitswelt kontinuierlich wachsen. Die Landschaftsgärtner sind Spezialisten für den immer bewußter wahrgenommenen Naturschutz und sorgen dafür, daß die Umwelt möglichst wieder ins Gleichgewicht kommt. Der Tätigkeitsbereich der Landschaftsgärtner umfaßt die Sorgen für ein natürliches Grün an Straßen, in Fußgängerzonen und in Hinterhöfen. Die Begrünung von Dächern, Terrassen und Fassaden. Sie arbeiten mit Holz und Stein, Bäumen und Sträuchern und legen Biotope und naturnahe Landschaften an oder gestalten Privatgärten und öffentliche Grünanlagen. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner ist vielseitig und interessant. Wer Landschaftsgärtner werden will, muß mit der Natur denken, muß die Natur mit ihren Zusammenhängen verstehen und muß lernen, mit der Natur gerecht umzugehen. Ein Beruf für wetterfeste Menschen, die zupacken und praktisch denken können, die technisch begabt und handwerklich geschickt sind.

Der Florist:
Der Florist gestaltet mit dem Werkstoff aus pflanzlichem Material und stellt Gebinde, Sträuße und Gestecke her. Die Tätigkeit des Floristen ist vorwiegend in einem Raum, es werden auch Dekorationsarbeiten in anderen Räumlichkeiten anläßlich von Festveranstaltungen durchgeführt. Die Lehrzeit beträgt drei Jahre und schließt mit der Lehrabschlußprüfung. Eine Doppellehre mit dem Beruf Gärtner ist möglich. Nach einer vorgeschriebenen Praxiszeit kann die Meisterprüfung abgelegt werden. Derzeit gibt es in Österreich zwei Schulen (Langenlois und Wien-Kagran), die eine Ausbildung zum Floristmeister anbieten. Voraussetzung für diesen Beruf ist eine gute körperliche Kondition, ein vorhandenes Farben- und Formenempfinden, um eigenschöpferische Werkstücke herstellen zu können. Der Lehrling soll als Vorbildung mindestens einen guten Hauptschulabschluß aufweisen. Interesse ist aus den Sachgebieten Botanik, bildnerisches Gestalten und kaufmännischem Denken Vorauszusetzen. Für die meist unmittelbar verbundene Kundenberatung ist Kontaktfreudigkeit notwendig.

Der Friedhofsgärtner:
Der Friedhofsgärtner steht im Dienste der wichtigen kulturellen Aufgabe, das Andenken an die Verstorbenen zu ehren. Er hilft mit, Friedhöfe ästhetisch schöner, natürlicher und harmonischer zu gestalten. Er berät, schmückt und pflegt Grabstellen und macht den Friedhofsbereich durch seine Arbeit zu einem wichtigen Teil der Lebensgemeinschaft, zu einem blühenden Ort der Begegnung und Besinnung. Schon während der Ausbildungszeit wird der angehende Friedhofsgärtner im Betrieb und in der Berufsschule auf diese Aufgabe, die er mit Takt und Einfühlungsvermögen bewältigen soll, vor-bereitet. Für die Hinterbliebenen ist das Schmücken der Grabstätte eines verstorbenen Angehörigen wie auch der letzte Blumengruß bei einem Begräbnis ein sehr persönliches Anliegen. Wichtige Anforderungen für den Beruf des Friedhofsgärtners sind Kontaktfreudigkeit und Freundlichkeit. Ebenso wichtige Voraussetzungen sind Freude am Gestalten sowie Kreativität oder Ausdauer. Neben der Friedhofspflege wird vom Friedhofsgärtner auch die Heranzucht der benötigten Pflanzen oder das Anfertigen von Kränzen und Gebinden für Begräbnisse, Gedenkanlässe (z.B. Todestag oder Allerheiligen) verlangt. Dafür sind gute Pflanzenkenntnisse neben Geschmack und gestalterischem Talent erforderlich. Eine entsprechende Einstellung vorausgesetzt, ist die Arbeit des Friedhofsgärtners nicht nur eine wichtige kulturelle Tätigkeit, sondern auch eine wunderschöne Aufgaben im Mitmenschlichen. Der Aufgabenbereich der Friedhofs- und Ziergärtner umfaßt die Neuanlage und Erneuerung und Gestaltung der Grabstätten eines Friedhofs durch Bepflanzen, die Pflege der bepflanzten Flächen sowie das Ziehen von Zierpflanzen. Darüber hinaus übernehmen Friedhofs- und Ziergärtner auch die Pflege der Park- und Grünflächen in Friedhöfen. Der Friedhofsgärtner steht somit im Dienste der großen kulturellen Aufgabe, das Andenken an die Verstorbenen zu ehren. Er hilft mit, Friedhöfe schöner, natürlicher und harmonischer zu gestalten.

Schöner Beruf - gute Ausbildung! 
Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten: Die Lehrzeit im Lehrberuf Gärtner, Friedhofs- und Ziergärtner beträgt drei Jahre und wird mit der Lehrabschlußprüfung abgeschlossen. Die Ausbildung erfolgt im Rahmen des bewährten dualen Ausbildungssystems (Lehrbetrieb und Berufsschule). Bei fehlenden Antrittsvoraussetzungen für die Lehrabschlußprüfung besteht die Möglichkeit einer Nachsicht von den Zulassungsvoraussetzungen zur Lehrabschlußprüfung. Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung besteht für Friedhofs- und Ziergärtner, die die Lehrabschlußprüfung erfolgreich abgelegt haben, in den verwandten Handwerken Gärtner oder Blumenbinder (Floristen). Voraussetzung ist die Ablegung der Meisterprüfung einschließlich der Unternehmerprüfung nach einer mindestens zweijährigen fachbezogenen Tätigkeit. Eine dem Lehrberuf entsprechende Ausbildung bieten auch berufsbildende Schulen wie die Landwirtschaftliche Fachschule, Fachrichtung Gartenbau oder die Höhere Lehranstalt für Gartenbau mit den Ausbildungszweigen Garten- und Landschaftspflege oder Erwerbsgartenbau.

Das umfangreiche "Lieferprogramm":
Die gewerbliche, gartenbauliche Produktion umfaßt Zierpflanzen, Schnittblumen, Stauden, Gehölze und Sträucher, Arznei- und Gewürzpflanzen. Im Bereich der Nahrungsmittelproduktion wird Obst (Stein-, Kern- und Beerenobst) und Gemüse erzeugt. Selbst der Anbau von Speisepilzen gehört dazu. Bekannte und weniger bekannte Pflanzenarten werden von Gärtnern kultiviert, erhalten und weiterentwickelt. Viele Gartenbaubetriebe bieten auch Dienstleistungen an. Diese reichen von der Innenraumbegrünung, über floristische Tätigkeiten, Friedhofsgärtnerei, fachkundige Beratung bis hin zur Anlage und Pflege von Hausgärten sowie Grünflächen. Für die Planung der täglich anfallenden Arbeiten dienen Gartenkalender, immer mehr sich an die Mondphasen haltend.

Baumschulen, auch eine Art der Gärtnerei:
In den Baumschulen wachsen etliche Millionen Nadel- und Laubgehölze pro Jahr heran. Viele Baumschulen haben sich auf eine bestimmte Art und auf eine bestimmte Kultivierung spezialisiert. So sind verschiedenste Baumschulen entstanden, die in ihrem Sortiment einen Bogen von über 200.000 verschiedenen Artikeln umspannen. Je nach Spezialisierung der Baumschule werden Gehölze produziert, die entweder schon als Sämling oder als mehrjähriger Allee- oder Parkbaum vertrieben werden. Dabei ist die Möglichkeit, sich auf verschiedene Laub- oder Nadelgehölze zu konzentrieren, die als Blüten- oder Ziergehölz für Parkanlagen, öffentliche Anlagen oder private Gärten verwendet werden. Weiters werden in spezialisierten Baumschulen Obstgehölze herangezüchtet. Es handelt sich dabei zumeist um Kern-, Stein-, Beerenobst oder um Nüsse.
Eine andere Art von Baumschulen konzentriert sich auf Wildgehölze, die sie zur Renaturierung und Begrünung von Straßenrändern und Flußufern ihre Pflanzen züchten. Baumschulen, die Forstgehölze als Schwerpunkt haben, dienen der Holzproduktion und einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Die Produktion innerhalb der Baumschule folgt in umweltschonender Produktion. Es werden hochwertige Produkte erzeugt und dabei umweltschonend mit der Natur und deren Ressourcen umgegangen. Für sie ist es ganz wichtig, den Einsatz von chemischen Pflanzenschutz- und -düngemitteln zu senken und biologischen und mechanischen Pflanzenschutz zu praktizieren. Es ist die Aufgabe jeder Baumschule, gesunde und möglichst widerstandsfähige Gehölze heranzuziehen, damit Probleme an den neuen Standorten möglichst gering gehalten werden können.
Innerhalb einer Baumschule fallen vielfache Tätigkeiten an, wie die Bodenbearbeitung, Vermehrung der Pflanzen, das Topfen und Wässern, die Züchtung von Jungpflanzen, Pflanz- und Pikierarbeiten, gezieltes Düngen, Schnitt- und Veredelung, Sortieren, Roden, der Pflanzenschutz, die artgerechte Lagerung, effiziente Beratung, Vermarktung, Verkauf und Transport sowie oftmals auch der Versand, Schulung und in eigenen Betrieben auch die weiteren kaufmännischen Agenten.

GaLa-Bau - was ist denn das, bitte?
Der Garten- und Landschaftsbau, kurz der GaLa-Bau befaßt sich mit dem Bau, der Umgestaltung und Pflege von Grün- und Freianlagen. Darunter fallen Außenanlagen von öffentlichen Gebäuden (Krankenhaus, Schule, Kirche) wie auch Außenanlagen im öffentlichen Wohnungsbau, die Außenanlagen von Industrie- und Gewerbebetrieben. Des weiteren gehören auch private Grünflächen wie Gärten, Teichanlagen, Dach- und Fassadenbegrünung, Parkanlagen, Friedhöfe, Freizeit- und Sportplatzbegrünung (Golfanlage) zu ihrem Schaffenskreis. Neben dem Bau und der Umgestaltung sind GaLa-Bau-Betriebe vielfach auch für die Baumpflege, für Maßnahmen im Natur- und Umweltschutz, für die Landschaftspflege sowie auch für den Winterdienst im Straßenraum zuständig.
Auch im GaLa-Bau sind Fachverbände entstanden, um mit verbandseigenen Zeichen und Publikationen auf die gute Qualität aufmerksam zu machen.
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