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Fahrschulen


Der Begriff Fahrschule ist bekannt für eine, überwiegend privatwirtschaftliche, Schule zum Erwerb der theoretischen und praktischen Kenntnisse zum Führen und Lenken eines oder mehrerer verschiedener Kraftfahrzeuge. Die privatwirtschaftlich geführten Fahrschulen werden von einem Fahrschul-Erlaubnisträger geleitet, als Fahrlehrer bezeichnet man eine bei der Fahrschule angestellte Ausbildungsperson.

Gibt es nur diese Fahrschulen?
Nein. Für sogenannte Dienstführerscheine im rahmen der militärischen Ausbildungen bestehen eigene Fahrschulen, so wie beim österreichischen Bundesheer. Hier legt man für jede einzelne Fahrzeugtype eine spezielle Prüfung nach der theoretischen und der praktischen Ausbildung ab und darf in weiterer Folge auch nur jene Fahrzeuge lenken, für die man die entsprechende Prüfung positiv abgelegt hat.
Man unterscheidet im privat-öffentlichen Bereich zwischen Führerschein-Gruppen (A, B, C usw.). Diese im Führerschein-Dokument eingetragenen Gruppen bestimmen, welche Kategorie von Fahrzeug mit der jeweiligen Berechtigung gelenkt werden darf.

Welche Führerscheine gibt es?
Die eigentliche Fahrausbildung beginnt bereits für Kinder nach dem 10. Lebensjahr mit der „Fahrradprüfung“. Diese ist eine bis zum 12. Geburtstag freiwillig abgelegte Prüfung der eigenen Fahrtüchtigkeit und Verkehrsfähigkeit. Mit der positiven Ablegung dieser Fahrradprüfung erhält man sofort die Berechtigung, ein Fahrrad im öffentlichen Verkehr, auch ohne Begleitperson, zu lenken. Ab dem 12. Lebensjahr wird diese Berechtigung automatisch und formlos erteilt.

Der erste „richtige“ Führerschein:
Der große Schritt eines Jugendlichen ist die „Moped-Lenkerberechtigung“. Ab dem 15. Lebensjahr kann diese Berechtigung nach entsprechender Ausbildung und Ablegung einer Prüfung vor einer Kommission erworben werden. Mit dieser Berechtigung darf man Mofas und Mopeds im öffentlichen Verkehr lenken und je nach Type des Fahrzeuges auch zusätzlich 1 Person transportieren. Man unterliegt ab sofort auch der Straßenverkehrsordnung und muß sich an die jeweiligen Gesetze strikt halten. Dies gilt im Besonderen in Bereich Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit (Alkoholgrenze!!!).

Und was ist mit dem Auto-Führerschein?
Der wohl begehrteste Führerschein ist jener der Führerscheingruppe B – die amtliche Berechtigung, ein Kraftfahrzeug zu lenken. Hier schreibt der Gesetzgeber ein maximales Gesamt-Höchstgewicht von 3,5 Tonnen und eine maximale Anzahl der beförderten Personen inklusive des Lenkers von 9 vor. Darunter fallen auch Klein-Lastkraftwegen, ebenfalls bis zu einem Gesamt-Höchstgewicht (Achtung: inklusive Ladung!) von 3,5 Tonnen vor. Das Mindestalter für den Erhalt dieses Führerscheines ist der 18. Geburtstag. Seit einigen Jahren, und seitdem vielfach begehrt ist der sogenannte „L17“. In Österreich ist man an dabei an ein nachgewiesenes Kilometer-Limit für die private praktische Ausbildung und die erfolgreiche Ablegung der theoretischen und der praktischen Prüfung vor einer Kommission gebunden.

Gibt es den L17 oder den „privaten Führerschein“ nur in Österreich?
In vielen Ländern Europas können, wie in Österreich, Lernfahrten auf privater Basis durchgeführt werden. In der Schweiz beispielsweise ist jeder Erwachsene, der mindestens drei Jahre den Ausweis der gleichen Kategorie besitzt und über 23 Jahre alt ist, berechtigt, den Fahrschüler (den Inhaber des "Lernfahrausweises") bei der Ausbildung zu begleiten, sofern dies nicht gewerblich erfolgt.

Wer gewerblich Fahrunterricht erteilt, benötigt jedenfalls den Fahrlehrerausweis.
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