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Bäder und exclusive Badewannen


Der Luxus, der eigentlich gar keiner mehr ist, heißt Hygiene. Die Hygiene in den eigenen 4 Wänden hat sich nach anfänglichen Anlauf-Schwierigkeiten der Nachkriegsjahre bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zusehends eingependelt. In diesen Jahren, die unbestritten vom Wiederaufbau geprägt waren, war das Bad wirklich ein seltenes Juwel, das nur in den Vorstadtvillen, die vom Krieg unbeschadet blieben, anzutreffen war.

Wie badete man früher?
Daß die Körperpflege eine Erfindung des 21. Jahrhunderts wäre, ist gänzlich falsch, doch erlebt die Körperpflege doch erst seit den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die heute bekannte Hochblüte.

Das Badezimmer von einst bestand aus einer Wanne, vielfach ein Trog aus Holz, später aus emailliertem Metall. Daneben stand meist ein Badeofen, der mit einem Wasservolumen von etwa 120 Litern Fassungsvermögen grad einmal das Warmwasser für 2 Vollbäder brachte. Dieser Badeofen wurde meist mit Holz geheizt, ganz selten mit Strom. Und wenn mit Strom, dann vorwiegend mit dem billigeren Nachtstrom.

Das bedeutete aber, wenn das Warmwasser aufgebraucht war, dann hieß es warten bis zum nächsten Morgen, denn die Anspeisung mit dem Nachtstrom geschah eben nur in den Nachtstunden zwischen 10 Uhr abends und 6 Uhr früh. Es war eine saubere, aber doch eher seltene Möglichkeit, der Holzofen war so gut wie Standart, aber natürlich auch die schmutzigere Lösung.

Baden in der Antike:
Noch viel früher stand das Bad sehr hoch in Kurs, so zeigen uns Ausgrabungen, daß bereits in der Antike Badezimmer zur Grundausrüstung der Wohnbereiche gehörten, uneinig ist man sich über die Methoden der Warmwasserbereitung, doch dürfte es auf verschiedene Art erfolgt sein, zu Warmwasser – wenn überhaupt – zu kommen.
Viel später, etwa ab dem Ende des 19. Jahrhunderts, kamen die öffentlichen Badeanstalten auf, die jedoch dem städtischen Bereich vorbehalten waren.

Bekannt ganz besonders die Wiener Lösung des liebevoll bezeichneten „Tröpferlbades“, eine öffentlich zugängliche Anstalt, in der man sich gegen die Entrichtung eines Entgeltes der Körperpflege widmen konnte und hier in Brause- und Wannenbädern seinen Körper mit allem Luxus des Warmwassers und der infrastrukturellen Einrichtung pflegen konnte.

Das Badezimmer heute:
Heute hat das Badezimmer einen zentralen Wert im Wohnbereich. Es unterliegt der großen Aufmerksamkeit der Bewohner und zumeist findet in unseren Häusern mehr als 1 Badezimmer regelmäßige Nutzung. Fast ausnahmslos ist dabei die Kombination von Dusche- und Wannenbad anzutreffen. Die Wannen haben Ausmaße gefunden, die ganz gemütlich 2 Personen, manchmal sogar mehr, aufnehmen können und zu einer eigenen Oase in den eigenen 4 Wänden machen.

Die Materialien reichen vom verzinkten und emaillierten Blech über Keramik bis hin zum – Holz. Ob es ein Modeschrei ist oder nicht, Tatsache ist es, daß die Holzwanne, in edlen Hölzern und geglättet, in unseren Badezimmer erfolgreich ihren Einzug hält und die Exklusivität im Hygienebereich unterstreicht.
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