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Arbeitsschutz Bekleidung


Ein ausgesprochen wichtiger Teil in der Berufswelt ist der entsprechende Arbeitsschutz und die Bekleidung . Sei es als Image oder als effektiver Schutz. Die Uniform ist dabei die bekannteste Image-Bekleidung. Uniformen tragen Angehörige des Bundesheeres, der Exekutive, der Feuerwehr, Rotes Kreuz, viele Musikkapellen. Richter und Anwälte zeigen sich bei bestimmten Anlässen in der typischen Bekleidung, dem Talar. Als typische Schutzbekleidung denke man sich den Arbeiter beim Hochofen, der einen Schutzanzug gegen die enorme Hitze trägt. Doch auch die mit einer Stahlkappe versehenen Arbeitsschuhe sind ein typisches Beispiel einer Schutzbekleidung.



Was sind Dienstbekleidung und Arbeitsschutz?
Dienstkleidung ist im Gegensatz zur Berufskleidung eine vom Arbeitgeber angeordnete Kleidungsbestimmungen, die über bestimmte Anforderungen an die Berufskleidung hinausgehen und zumeist unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.
Es gibt Arbeitsschutzbekleidung, die auf freiwilliger Basis verwendet werden soll oder auch angeordnet. Sie trägt jedenfalls zur Vermeidung von Unfällen und arbeitsbedingten Erkrankungen, zur Weiterentwicklung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes sowie zur gesellschaftlichen Akzeptanz des Arbeitsschutzes bei. Die Aufsichtsbehörde für Arbeitsschutz ist in Österreich das Arbeitsinspektorat. 1883 wurde in Österreich durch die Schaffung der "Gewerbeinspection" eine umfassende Überwachungsbehörde eingerichtet. Eine Änderung der Gewerbeordnung im Jahr 1885 setzte die ersten Arbeitsschutzregelungen fest. So wurde damals die maximale Arbeitszeit für Fabrikarbeiter auf 11 Stunden fixiert. Nachtarbeit für Frauen und Jugendliche wurde Gewerbetreibenden verwehrt, Kinderarbeit verboten.

Arbeitsschutz und Bekleidung branchenbezogen:
Branchenbezogen gibt es für die Schutzbekleidung auch eigene Begriffe, wie etwa der „Laborkittel“. Beim Laborkittel handelt es sich um eine Schutzbekleidung für die Arbeit innerhalb eines Labors oder eines Bereiches, in welchem mit Chemikalien gearbeitet wird. Er dient dem Schutz der Drunter-Bekleidung und der Hautpartien vorwiegend vor aggressiven Chemikalien, insbesondere Säuren, Laugen und Giften. Der Laborkittel besteht vorwiegend aus nicht schmelzbaren Substanzen. Vorzugsweise werden weiße Kittel aus Gewebe getragen. Es gibt ihn auch in verschiedenen Farben. Meist versteht man unter Laborkittel einen etwa knielangen Mantel mit Seiten- und Brusttaschen, welchen man mit Knöpfen verschließen kann. Es gibt aber auch Ausführungen in Form von Schürzen mit Bandverschluß oder Overalls mit Reißverschluß.


Was ist das Arschleder? 
Das „Arschleder“ zählte zur typischen Kleidung eines Bergmannes und wird heute meist nur mehr bei nostalgischen oder kulturellen Anlässen getragen. Es diente als Schutz vor Durchwetzen des Hosenbodens sowie zum persönlichen Schutz gegen Bodennässe bei sitzender Arbeit. Auch bot es eine Schutzfunktion besonders beim Einfahren in Schächte. Ein spezieller Vorteil lag in der Stabilisierung innerer Organe gegen Vibrationen in der Art eines Nierengurtes. Das Arschleder ist ein halbrundes oder dreieckförmiges Lederstück und wurde am Leibriemen getragen. Das Arschleder hat auch heute noch im bergmännischen Liedgut seine Bedeutung.

In abgewandelter Form erlebt das Arschleder eine Renaissance im Freizeitsport. Beim Lenkdrachensport kommt das Arschleder immer wieder zum Einsatz. Der Drachen-Pilot setzt sich auf den durch das Arschleder geschützten Hosenboden und läßt sich vom Drachen über den Untergrund, meist ist das eine ebene Wiese, ziehen.


Und was ist die Kluft?
Die „Kluft“ (aus dem hebräischen qellippa: Schale, Rinde) war die traditionelle Zunftkleidung oder Tracht eines Handwerksgesellen, vorwiegend der „Wandernden Gesellen“ während der Wanderjahre. Sie bestand z. B. aus einem Schlapphut mit breiter Krempe oder aus einem Zylinder, der „Staude“ einem kragenlosen weißen Hemd, Hose, Weste mit weißen Perlmuttknöpfen und einer Jacke. Die Farbe der Kluft bestimmte der Beruf (z. B. schwarz bei Holzberufen; hell, reinweiß oder braun bei Steinberufen). Die Schuhe oder Stiefel waren meist schwarz, waren jedenfalls dunkel. Weiters bestand die Kluft aus der Ehrbarkeit, ähnlich einer Krawatte oder einem Binder. An der Farbe dieser Ehrbarkeit konnte die Zugehörigkeit des Gesellen festgestellt werden.


Gibt es heute noch einen Talar?
Der „Talar“ hat seinen historischen Ursprung als akademische Kleidung an mittelalterlichen Universitäten. Neben konfessionellen Amtsträgern und staatlichen Vertretern (Richtern), setzte sich das knöchellange Gewand aber auch im akademischen Rahmen als Überkleid wegen der kalten und zugigen Universitätshallen des Mittelalters durch. Das Tragen von Hüten an Universitäten war generell untersagt. Es wurde statt dessen auf Kappen und Barette zurückgegriffen. Das Tragen der Talare ist keineswegs eine seit Anbeginn der Universitätszeit bekannte Tradition. Der Überlieferung zu folge ist sie aus einem Kompromiß entstanden. Die damaligen Amtsträger der jungen Universitäten forderten bei Feierlichkeiten, wie Promotionen oder Rektoratsübergaben eine ihrem Ansehen gerechte Amtstracht. Die preußische Regierung beschloß daraufhin, daß Professoren in gewöhnlicher, schwarzer Kleidung auftreten sollten, die höchstens durch eine Silberstickerei auf der Brust und am Kragen verziert sein darf. Das Berliner Kultusministerium erließ einen Bescheid, in der die Farben der unterschiedlichen Fakultäten geklärt wurden. So wurden etwa für die evangelisch-theologische Fakultät die Farbe Violett, die juristische Purpur, die medizinische Scharlachrot und die philosophische Fakultät dunkelblau festgelegt. Lange Jahre war der Talar die Amtstracht vor allem der Professoren bei jeder offiziellen Feier.


Sind Roben und Talare das gleiche?
Die „Roben“ von Juristen und die Amtstracht von protestantischen Geistlichen und Rabbinern in Deutschland werden ebenfalls als Talar bezeichnet. Dieser ist, wie auch die Soutane, kein liturgisches Gewand im eigentlichen Sinne, sondern Amtskleidung und ursprünglich Ausgehkleidung.
Unter Geschäftskleidung, Business-Kleidung oder Business formal bezeichnet man die Oberbekleidung, die vorwiegend im Geschäftsleben z. B. Management, gehobene Funktionen mit akademischer oder kaufmännischer Vorbildung, Banken usw., in der Politik, von Professoren und Studienräten, höheren Beamten und kirchlichen Würdenträgern sowie von Ärzten getragen wird. In größeren Unternehmen, legt oft die firmeneigene Kleiderordnung, der „dress-code“ Schnitt und Farbe der Business-Kleidung (Anzugs für Herren, Kostüms für Damen) detailliert fest.


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