Der Seckauer Zinken liegt im Bezirk Knittelfeld im Bundesland Steiermark. Er befindet sich mit einer Seehöhe von 2398 Metern in den Seckauer Tauern in der Obersteiermark.
Ebenso wie die Radstädter Tauern, die Schladminger Tauern, die Rottenmanner und Wölzer Tauern sind die Seckauer Tauern, in denen der Seckauer Zinken liegt, ein Teil der weitreichenden
Gebirgsgruppe der Niederen Tauern.
Namensgeber sowohl für den Seckauer Zinken als auch die Seckauer Tauern ist der Ort Seckau. Dieser hat vor allem durch seinen alten Benediktinerstift große Bekanntheit
Der Seckauer Zinken liegt im Bezirk Knittelfeld im Bundesland Steiermark. Er befindet sich mit einer Seehöhe von 2398 Metern in den Seckauer Tauern in der Obersteiermark.
Ebenso wie die Radstädter Tauern, die Schladminger Tauern, die Rottenmanner und Wölzer Tauern sind die Seckauer Tauern, in denen der Seckauer Zinken liegt, ein Teil der weitreichenden Gebirgsgruppe der Niederen Tauern.
Namensgeber sowohl für den Seckauer Zinken als auch die Seckauer Tauern ist der Ort Seckau. Dieser hat vor allem durch seinen alten Benediktinerstift große Bekanntheit erlangt. Das Benediktinerstift am Fuße des Seckauer Zinkens stellt definitiv eine der lohnendsten Sehenswürdigkeiten in der Umgebung dar.
Die Seckauer Alpen sind ein Gebirgszug der auslaufenden Niederen Tauern und bilden den sanften Übergang von den Triebener Tauern zur Gleinalpe. Klingende Namen wie Geierhaupt, Grieskogel, Hochreichhart, Brandstätterkogel oder Maierangerkogel kann man in diesem Gebirgszug der von Nordwesten in südöstlicher Richtung verläuft, aufspüren. Der markanteste und vielleicht auch bekannteste Berg in diesem Gebirge ist der Seckauer Zinken, der mit 2.397 Metern bei weitem nicht der höchste Gipfel hier ist. Mit den weiter östlich liegenden Berggipfeln wie Hämmerkogel, Schwaigerhöhe, Kumpitzstein und Hochalm mit der Wallfahrtskirche Maria Schnee (1.822 m) klingt der Gebirgszug regelrecht aus. Rund 20 Kilometer lang alpines Gelände mit Höhen bis über 2.400 Metern Höhe.
Die Seckauer Alpen trennen das Liesingtal im Bereich Kalwang vom weitläufigen Murtal im Bereich Knittelfeld. Die gesamte Bergkette zählt vom Gestein her zu den Zentralalpen mit dem markanten dunklen Granit und Schiefergestein, ist bis in eine Höhe von etwa 1.700 Metern mit vorwiegend Fichtenbestand und Buschwerk bewachsen und hat kaum Bergseen aufzuweisen ausgenommen davon etwa die Siebenbründl, die Schwarzlacken, die Goldlacke und wenige tümpelartige Teichgewässer, die kaum benannt sind. Der gesamte Bereich der Seckauer Alpen gilt im Sommer als beliebtes Wandergebiet, das dennoch nicht überlaufen ist und einige Bereiche gelten unter den Skitourengehern als regelrechter Geheimtipp, vom Norden her gleichsam wie vom Süden her. Der bekannteste Bereich dabei ist die Südrinne vom Seckauer Zinken, die ein Abfahren mit Firngleitern oft bis in den späten Juni zuläßt. Ehrgeizige Bergfexe lieferten sich Jahrzehntelang Streitereien darüber welcher Berg nun der höhere sei, der Seckauer zinken oder der Zirbitz in den benachbarten Seetaler Alpen. Da halfen selbst Steinaufbauten nichts, denn der Zirbitz schrumpfte neueren Messungen zufolge von 2.398 Metern auf 2.396 Metern, der Zinken wuchs von 2.396 auf 2.397 Meter. Ob dieser Meter Steine vom Zirbitz stammt, ist nicht bekannt.
Die gewaltigen Gipfel der Seckauer Tauern erschaffen ein einzigartiges hochalpines Landschaftspanorama, das sonst kaum wo angetroffen werden kann, wodurch ein Ausflug auf den Seckauer Zinken zu einem wahren Erlebnis wird.