Der Grimming ist ein markanter Gebirgsstock im Bezirk Liezen im Bundesland Steiermark. Mit seinen auf drei Seiten steil aufragenden und markanten, weithin sichtbaren Felswänden galt
der Grimming lange als höchster Berg der Steiermark. Dies wurde durch neuzeitliche Messungen widerlegt und die Höhe des Grimming mit 2.351 Metern über der Adria festgelegt. Als Gemeinden, die am
unmittelbaren Fuße des Grimming liegen, können Krungl, Klachau, Lessern, Pürgg, Niederöblarn, St. Martin und Trautenfels genannt werden.
Der Grimming als markantes Naturgebilde
Der imposante und
Der Grimming ist ein markanter Gebirgsstock im Bezirk Liezen im Bundesland Steiermark. Mit seinen auf drei Seiten steil aufragenden und markanten, weithin sichtbaren Felswänden galt der Grimming lange als höchster Berg der Steiermark. Dies wurde durch neuzeitliche Messungen widerlegt und die Höhe des Grimming mit 2.351 Metern über der Adria festgelegt. Als Gemeinden, die am unmittelbaren Fuße des Grimming liegen, können Krungl, Klachau, Lessern, Pürgg, Niederöblarn, St. Martin und Trautenfels genannt werden.
Der Grimming als markantes Naturgebilde
Der imposante und äußerst schöne Berg hat mit einer Seehöhe von 2.351 Metern auch als einer der
höchsten freistehenden Berge Europas große Bekanntheit erlangt. Er ragt mit mächtigen, steil abfallenden Flanken über das gesamte Ennstal hinaus und gilt als begehrtes touristisches und alpines Ziel in der Region Ennstal. Die Erstbesteigung des Grimming geschah der Überlieferung nach durch Einheimische, wobei das genaue Datum allerdings nicht bekannt ist. Historiker vermuten das späte 17. Jahrhundert als die Zeit, in der erstmals ein Mensch den Grimming erfolgreich bezwingen konnte.
Der Grimming als schönes Naturdenkmal
Der Grimming besteht vorwiegend aus Dachsteinkalk und wird in Fachkreisen als isolierter Gebirgsstock bezeichnet. Wenn man den Grimming ansieht, weiß man genau, was die Experten mit dieser Bezeichnung meinen. Auf drei Seiten steil abfallend und nach Westen hin eher sanft auslaufend, bäumt sich das Felsengebirge nahezu unvermittelt aus den moorigen Ebenen des Ennstales auf. Die optische Wildheit ist auch so nicht zu unterschätzen, für eine Bezwingung des Berges ist zumindest entsprechende Bergerfahrung notwendig. Über eine gute Ausrüstung sollte man hier nicht diskutieren müssen, zu viele Opfer hat der Leichtsinn hier schon gefordert.
Der Grimming als Sage
Südwestlich des Hauptgipfels befindet sich das
sagenumwobene Grimmingtor, das auch als Inhalt eines Werkes für die bekannteste Autorin der Region diente. Die Öblarnerin Paula Grogger, die in unmittelbarer Nähe des Grimming aufgewachsen ist, arbeitet darin die Sagen, die rund um den Grimming herrschen, in literarisch einzigartiger Manier auf. Die Sage vermutet hinter der 50 Meter hohen und 15 Meter breiten Wandvertiefung gewaltige Schätze und Reichtümer. Die Sage vom Grimmingtor ist wohl eine der bekanntesten im gesamten Ennstal und bestärkt noch zusätzlich den Charakter des
Mythos Grimming.
Der Grimming als Ort von Tragödien
Eine Vielzahl an Tragödien am Grimming beherrscht die Geschichte des wuchtigen Gipfels. Zahlreiche Lawinenabgänge, aber auch Stürme und sogar Brände sind den Einheimischen nur bestens in Erinnerung. Aber nicht nur Naturkatastrophen sondern auch menschliche Tragödien überschatten den massiven Berg und verleihen ihm einen etwas unheimlichen Charakter. So gab es eine Fülle an Menschen, die bei Abstürzen sowie durch fehlende Orientierung und völlige Erschöpfung den Tod fanden. Mit der Beachtung der einfachsten Regeln wird der Grimming zu einem einzigartigen Erlebnis, bei dem man mit imposanter Aussicht für die Mühen des Aufstiegs in jedem Fall reichlich belohnt wird.
Der Grimming als besonderes Ziel einer Bergtour
Die Schönheit des Grimming in all seiner Pracht zu erleben, ja dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Der Bequeme wird es vorziehen, sich den Berg vom Bankerl an der Kirche in Pürgg aus anzusehen, der andere wird vom Flugplatz Niederöblarn mit einem Flugzeug an den Flanken des Grimming sich emporschrauben lassen und einen Blick aus der Kanzel auf das Gipfelkreuz werfen. Doch der wahre Bergmensch wird sich auf einem der 2 bekanntesten Aufstiege den Genuß der Aussicht holen. Von Kulm aus über einen versicherten Kletterabschnitt oder über den teilweise ausgesetzten Südostgrad erreicht man in etwa 4 - 5 Stunden den Gipfel.
Als Sicherheitseinrichtung wurde einige Höhenmeter unter dem Gipfel, auf 2.200 Metern, die Dr.-Ludwig-Obersteiner-Biwakschachtel errichtet. Dies ist ein frei zugänglicher Unterstand mit 2-3 Lagerplätzen und ist vom Gipfel etwa 20 Gehminuten entfernt.
Einer der letzten verbliebenen großen Abenteuer ist die Grimming Ost-West Überschreitung, mehr dazu siehe Toureninfo Ost-West Überschreitung.