Ein weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannter Berg ist der Eisenerzer Reichenstein, ein kantiger, rotbrauner Felsklotz südlich von Eisenerz auf Höhe von Vordernberg. Der höchste Punkt des
Reichensteins ist der Nordost-Gipfel mit 2.165 Metern Seehöhe.
Der Eisenerzer Reichenstein gehört mit seinem gesamten Massiv zu den Eisenerzer Alpen, die vorzüglich aus Kalkgestein bestehen. Wandern und imposante Klettertouren sind hier in allen möglichen Formen
und Variationen möglich.
Für die Labung nach dem Aufstieg bietet sich die ÖAV -
Ein weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannter Berg ist der Eisenerzer Reichenstein, ein kantiger, rotbrauner Felsklotz südlich von Eisenerz auf Höhe von Vordernberg. Der höchste Punkt des Reichensteins ist der Nordost-Gipfel mit 2.165 Metern Seehöhe.
Der Eisenerzer Reichenstein gehört mit seinem gesamten Massiv zu den Eisenerzer Alpen, die vorzüglich aus Kalkgestein bestehen. Wandern und imposante Klettertouren sind hier in allen möglichen Formen und Variationen möglich.
Für die Labung nach dem Aufstieg bietet sich die ÖAV - Reichensteinhütte, nur wenige zig Meter südwestlich des Gipfels in einer Höhe von 2.136 Metern von Juni bis Anfang Oktober an. Die Reichensteinhütte ist auch der höchstgelegene Kontrollpunkt des österreichischen Abschnittes vom Nord-Süd-Weitwanderweg. Bereits 1898 wurde diese Hütte gebaut und eröffnet und in den Folgejahren mit zahlreichen Zubauten versehen. 1977 wurde die Reichensteinhütte neu gebaut und erstrahlt seit 1980 im neuen Glanz, 1989 erfolgte die Eröffnung des 2. Teils des in Holzriegelbauweise konstruierten Refugiums, das nach Berechnungen Windgeschwindigkeiten bis 180 Stundenkilometern trotzen soll. Seit 1980 wird hier für die gesamte Stromversorgung selbst mittels Solaranlage gesorgt. Für Schitourengeher gibt es einen Winterraum und 3 Lager.
Von Eisenerz aus ist der Eisenerzer Reichenstein in etwa 4 Stunden zu erreichen, vom Präbichl sind es immerhin auch noch etwa 2 1/2 Stunden. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es naturgemäß mehrere, der kürzeste Weg führt vom Präbichl über den Rösselhals herüber und es sind dafür etwa 2 1/2 Stunden einzuplanen. Vielleicht der schönste Aufstieg führt über den als Klettersteig in den Eisenerzer Alpen geführte und bekannte Grete-Klinger-Steig, benannt nach der 1972 verstorbenen Grete Klinger, die sich um die Arbeit beim Alpenverein besondere Verdienste errang und dieser Maßen ein bleibendes Denkmal erhielt. Ausgangspunkt für diese versicherte Kletterei ist die Hirnalm oberhalb von Trofaiach.