Der Untersberg liegt im Bezirk Salzburg-Umgebung im Bundeland Salzburg. Mit einer Seehöhe von 1973 Metern zählt der Untersberg zu den Berchtesgadener Alpen und bildet den nördlichsten Ausläufer
derselben.
Der Untersberg befindet sich im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern Österreich und Deutschland beziehungsweise den Bundesländern Salzburg und Bayern, wobei die Grenze direkt über
das Massiv des Unterberges verläuft. Das Untersbergmassiv bringt eine Fülle an Gipfeln hervor, von denen der Berchtegadener Hochthron den
Der Untersberg liegt im Bezirk Salzburg-Umgebung im Bundeland Salzburg. Mit einer Seehöhe von 1973 Metern zählt der Untersberg zu den Berchtesgadener Alpen und bildet den nördlichsten Ausläufer derselben.
Der Untersberg befindet sich im unmittelbaren Grenzgebiet zwischen den beiden Ländern Österreich und Deutschland beziehungsweise den Bundesländern Salzburg und Bayern, wobei die Grenze direkt über das Massiv des Unterberges verläuft. Das Untersbergmassiv bringt eine Fülle an Gipfeln hervor, von denen der Berchtegadener Hochthron den höchsten bildet. Als weitere Gipfel sind auch noch der Ochsenkopf, Mitterberg, Salzburger Hochthron, Raueck, Gamsalp Kopf, Nierntalkopf, Kneifelspitze, Gschirrkopf sowie Eckberg und Hochzinken zu nennen.
Darüber hinaus wurde ein Teil des Bergmassives Untersberg auch zum Naturpark erklärt. Zahlreiche Einrichtungen wie zum Beispiel eine Waldkneippanlage machen den Naturpark Untersberg zu einer Besonderheit, die Jahr für Jahr zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland anzieht. Eine große Anzahl an Laufstrecken in den unterschiedlichen Höhenlagen ermöglichen den Joggern aller Leistungsklassen optimale Bedingungen, um ihr Trainingspensum zu erfüllen. Die Strecken werden auch gerne von Nordic Walkern sowie Mountainbikern benutzt, um sich fit zu halten. Die Sportmöglichkeiten am Untersberg runden das Erholungsgebiet zusätzlich ab.
In geologischer Hinsicht besteht der Untersberg zum großen Teil aus Kalkstein. Darüber hinaus ist auch noch der Untersberger Marmor erwähnenswert. Das witterungsbeständige, beige bis rötlich gefärbte Gestein wird bereits seit der Römerzeit abgebaut. Zahlreiche Bauten in den umliegenden Regionen erhalten durch den Untersberger Marmor ein besonderes Erscheinungsbild. Der Brunnen am Residenzplatz in Salzburg sowie der Walhalla bei Regensburg sind nur zwei der bekanntesten Beispiele, die der Untersberger Mamor vollendet.
Die Karstlandschaft des Untersberges bringt an die 400 Höhlen zum Vorschein, von denen die Schellenberger Eishöhle alle anderen an Bekanntheit überragt. Die Eishöhle befindet sich bereits auf dem deutschen Gebiet des Unterberges und stellt die größte erschlossene Eishöhle Deutschlands dar. Darüber hinaus beheimaten die Karstlandschaften am Untersberg auch noch die Höhle das Riesending, die mit einer Tiefe von 987 Metern die tiefste Höhle Deutschlands bildet. Geologisch ist weiters auch noch das Bauxitvorkommen zu erwähnen, das durch seine rötliche Färbung leicht zu erkennen ist.
Um den Untersberg herrschen auch zahlreiche Mythen und Sagen. Die wohl bekannteste darunter ist jene, die besagt, dass Kaiser Karl der Große im Untersberg auf seine Auferstehung wartet. Alle hundert Jahre wacht er auf und wirft einen Blick auf den Berg. Solange die Raben um den Berg kreisen, schläft er ein weiteres Jahrhundert. Verlässt er die Höhle, so bricht die letzte große Schlacht der Menschheit an. Es gibt ähnliche Sagen, in denen Friedrich Barbarossa dasselbe Schicksal zu Teil wird.