Der Feuerkogel im Bezirk Gmunden liegt als östlicher Ausläufer im Höllengebirge im Bundesland Oberösterreich und ist mitunter durch die Wetterberichte im Radio bekannt. Vielmehr noch aber als
empfehlenswerter Berg, der sich im Sommer wie im Winter als Ausflugsziel anbietet.
Der Gipfel im oberösterreichischen Salzkammergut erreicht eine Seehöhe von 1.592 Meter. Er stellt den am weitesten im Osten in die Höhe ragenden Berg im Höllengebirge dar. Weiters befindet sich
direkt am Fuße des Feuerkogels der Traunsee, der von enormer Bedeutung
Der Feuerkogel im Bezirk Gmunden liegt als östlicher Ausläufer im Höllengebirge im Bundesland Oberösterreich und ist mitunter durch die Wetterberichte im Radio bekannt. Vielmehr noch aber als empfehlenswerter Berg, der sich im Sommer wie im Winter als Ausflugsziel anbietet.
Der Gipfel im oberösterreichischen Salzkammergut erreicht eine Seehöhe von 1.592 Meter. Er stellt den am weitesten im Osten in die Höhe ragenden Berg im Höllengebirge dar. Weiters befindet sich direkt am Fuße des Feuerkogels der Traunsee, der von enormer Bedeutung für die umliegende Region ist. Der Gipfel des Feuerkogels befindet sich im Westen der Ortschaft Ebensee.
Speziell die Seilbahn auf den Feuerkogel, die von Ebensee aus auf den Gipfel führt und ihn somit bestens erschließt, stellt eine große Attraktion des Berges dar. Die nostalgische Liftanlage wurde bereits 1927 errichtet. Auch das Schigebiet am Feuerkogel verfügt über eine lange Tradition, gab es doch schon im Jahre 1936 den regional bekannten Stangenlift, der bis zu acht Personen transportieren konnte.
Mittlerweile erschließen zahlreiche moderne Liftanlagen das Gebiet. Das Schigebiet Feuerkogel umfasst heute 12 Kilometer an bestens präparierten Schipisten. Besondere Bekanntheit hat die fünf Kilometer lange Abfahrt bis nach Ebensee erlangt, die bei den Schisportbegeisterten äußerst geschätzt wird. 2007 feierte das Schigebiet am Feuerkogel bereits sein 80-jähriges Bestandsjubiläum, das mit einer Reihe von großen Veranstaltung gewürdigt wurde.
Als Wander- und Ausflugsberg stellt der Feuerkogel ein absolutes Muß dar, das man einfach kennenlernen sollte. Zu Fuß in etwa 3 Stunden oder mit der Seilbahn in etwa 10 Minuten erlebt man auf dem breiten Plateau auf dem Feuerkogel hochalpine Atmosphäre und erlebt die Natur in seiner Ursprungsform. Der Naturschutz, der hier - wie allgemein in Oberösterreich - einen hohen Stellenwert besitzt und auch streng kontrolliert wird, schlägt sich positiv nieder. Viele Arten von Enzian können hier betrachtet werden, der Almrausch (Alpenrose) erblüht in saftigen Rot Ende Juni und die ausgedehnten Latschenfelder vermitteln natürliche Geborgenheit und geben dem Wildbestand im gesamten Höllengebirge den verdienten Schutz.
Direkt von der Bergstation Feuerkogel führen mehrere Wege, teils sogar asphaltiert, in verschiedenen Richtungen. Die Markierung ist hier sehr gut, wenngleich aber durch die Bauarbeiten an Lifttrassen teilweise nicht aktuell, eine Markierung auf den Langwandkogel endet überhaupt in einem ausgedehnten Latschenfeld. Diese Tatsache ist in jedem Fall verzeihlich, denn die Bauarbeiten zur weiteren Erschließung des Gebietes rund um den Feuerkogel als Schigebiet lassen sich eben nicht spurlos vollziehen und es ist damit zu rechnen, daß nach deren Abschluß auch die Markierungen wieder aktualisiert werden.
Die Freundlichkeit scheint hier allgemein zu Hause zu sein, denn das beginnt bereits bei der Talstation der Feuerkogel-Seilbahn und zieht sich durch bis hin zur Gastronomie mit einem reichhaltigen Angebot und nicht erhöhten Preisen.
Besonderen Respekt und Achtung sollte man am Feuerkogel vom Wetter haben, das in kürzester Zeit komplett umschlagen kann, was nicht ungefährlich ist. Die Sicht kann sich in nur wenigen Minuten auf gleich einmal null verringern und ein Weiterkommen unmöglich machen. Die Warnungen der Einheimischen sowie die Licht-Warnsignale bei der Bergstation sind unbedingt ernstzunehmen.