Viele Sagen ranken sich um diesen Granitklotz im Gemeindegebiet von Grafenschlag. Abdrücke vom Teufelsfinger und von Teufelshufen sind etwas unterhalb des Gipfels noch heute zu sehen und es ist nicht
verwunderlich, wenn der Guttenberg auch in der Walpurgisnacht, die Nacht zum 1. Mai, und zur Sommersonnenwende von den Hexen heimgesucht wird, die aus diesen Teufelsabdrucken das angesammelte Wasser
trinken und zur Bereitung von Tränken und Suppen verwendet wird.
Ein Zusehen bei diesem Ritual ist durchaus möglich, ein Hirte hat dies einmal getan und wurde von den Hexen sogar
Viele Sagen ranken sich um diesen Granitklotz im Gemeindegebiet von Grafenschlag. Abdrücke vom Teufelsfinger und von Teufelshufen sind etwas unterhalb des Gipfels noch heute zu sehen und es ist nicht verwunderlich, wenn der Guttenberg auch in der Walpurgisnacht, die Nacht zum 1. Mai, und zur Sommersonnenwende von den Hexen heimgesucht wird, die aus diesen Teufelsabdrucken das angesammelte Wasser trinken und zur Bereitung von Tränken und Suppen verwendet wird.
Ein Zusehen bei diesem Ritual ist durchaus möglich, ein Hirte hat dies einmal getan und wurde von den Hexen sogar eingeladen, an diesem Treiben aktiv teilzunehmen. Er verstarb wenig später nach dem Verzehr der hexischen Speisen. Der Andrang zu diesem Geschehen hält sich seitdem in beachtlichen Grenzen.
Wer allerdings nach einer Frau Ausschau hält, wird vielleicht am Guttenberg fündig. Hier wartet seit Urzeiten eine Frauengestalt vergeblich auf ihre Erlösung. Also nimm bei Deiner Wanderung auf den Guttenberg einen Rosenkranz mit und wenn Du der Frauengestalt begegnest, wirf sogleich den Rosenkranz vom Gipfel des Berges in die Wälder. Die Erlösung wäre damit vollzogen.
Das eher Nachweisbare rund um diesen Berg findet man in der an einem Streckenabschnitt unterschiedlichen Vegetation, die ein Beweis dafür sein soll, daß es hier einen Burggraben gegeben haben mag, der um 1581 im Zusammenhang mit dem "öde Schloss" genannt wird und die die schon im Mittelalter offenbar verfallene Burg umschloß. Es soll eine Befestigung gewesen sein, die im Bruderkrieg der Habsburger Friedrich und Albrecht als Tabor errichtet wurde.
Der Guttenberg ist heute ein beliebtes Ausflugsziel und stellt die höchste Erhebung im Gemeindegebiet der Marktgemeinde Grafenschlag dar. Steil ansteigend geht es gleich einmal hinauf, vorbei an den typischen Schalensteinen, Granitsteine mit besonders auffälliger Ausformung. Die vor allem bei reiner Luft herrliche Fernsicht imponiert besonders, denn nicht nur ein Großteil des Waldviertels liegt einem hier regelrecht zu Füßen, auch der
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