Der Großglockner liegt im Bezirk Spittal an der Drau im Bundeslnand Kärnten. Mit einer Seehöhe von 3798 Metern stellt der Großglockner den höchsten Berg von ganz Österreich dar.
Der Dreitausender befindet sich im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Osttirol. Er zählt zu der Glocknergruppe, die entlang des Hauptkamms der Hohen Tauern verläuft. Zusätzlich kann der Großglockner
mit der Oberen Glockernscharte, die die beiden Gipfel des Kleinglockners sowie des Großglockners voneinander trennt, auch noch den Titel der
Der Großglockner liegt im Bezirk Spittal an der Drau im Bundeslnand Kärnten. Mit einer Seehöhe von 3798 Metern stellt der Großglockner den höchsten Berg von ganz Österreich dar.
Der Dreitausender befindet sich im Grenzgebiet zwischen Kärnten und Osttirol. Er zählt zu der Glocknergruppe, die entlang des Hauptkamms der Hohen Tauern verläuft. Zusätzlich kann der Großglockner mit der Oberen Glockernscharte, die die beiden Gipfel des Kleinglockners sowie des Großglockners voneinander trennt, auch noch den Titel der höchstgelegenen Scharte Österrreichs für sich beanspruchen. Der seit dem Jahre 1918 höchste Berg Österreichs, dessen Vorgänger der 3.905 Meter hohe Ortler in Südtirol war, ist seit demselben Jahr auch im Besitz des Österreichischen Alpenvereins.
Nach mehreren gescheiterten Versuchen gelang schlussendlich im Jahre 1800 einer Expedition von 62 Männern die Erstbesteigung des Großglockners. Von der eigens für das Unternehmen errichtete Salmhütte, die auf einer Seehöhe von 2750 Metern liegt, machten sich schließlich die unerschrockenen Brüder Martin und Sepp Klotz, zwei weitere Zimmerleute sowie der Döllacher Pfarrer Horasch auf den risikoreichen Weg in Richtung des Gipfels. Ihr Mut wurde belohnt, sie erreichten am 28. Juli des Jahres 1800 den höchsten Berg Österreichs und sicherten sich damit, einen Eintrag in den Geschichtsbüchern. Erwähnenswert ist weiters, dass im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der Erstbesteigung im Jahr 2000 das Gipfelkreuz restauriert wurde.
Große Bekanntheit hat der Großglockner auch durch seinen enormen Gletscher erreicht. Die Glocknerpasterze stellt das größte Gletschervorkommen der gesamten Ostalpen dar. Der pyramidenförmige Berg ist durch die Großglockner Hochalpenstrasse bis auf eine Seehöhe von 2572 Metern erschlossen. Die zwischen Heiligenblut und Fusch verlaufende Strasse wurde im Zeitraum von fünf Jahren zwischen 1930 und 1935 erbaut. Besonders für Radfahrer stellt die Strasse auf den höchsten Gipfel Österreichs eine besondere Herausforderung dar, der alljährlich zahlreiche Radsprtbegeisterte nachkommen. Nicht zuletzt eine Ö3-Aktion, bei der zum Radfahren am Großglockner aufgerufen wurde, hat mit einer Teilnahmerzahl von mehreren Tausenden bewiesen, welchen Stellenwert der Großglockner für die Radsportler besitzt. Auch die alljährlich stattfindende Österreichradrundfahrt zollt der Bedeutung des höchsten Gipfels Österreichs Tribut und bezieht den Großglockner in die anspruchsvolle Streckenführung mitein.