Markant und weithin in der gesamten
Region Neusiedlersee sichtbar ist der Rusterberg, um dessen Namensnennung
offensichtliche Uneinigkeit herrscht. So nennt der eingefleischte Ruster Bürger den Berg zwischen St. Margarethen und
Rust einfach "Rusterberg" während die St. Margarethener ihren Berg Margarethnerberg nennen. Sei wie es ist, der Berg steht, knapp 100 Meter
über die Talsohle empor, zwischen den beiden Orten und ist für beide
Gemeinden im Burgenland ein nutzbringender Faktor.
War es bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts vorwiegend die
Markant und weithin in der gesamten
Region Neusiedlersee sichtbar ist der Rusterberg, um dessen Namensnennung offensichtliche Uneinigkeit herrscht. So nennt der eingefleischte Ruster Bürger den Berg zwischen St. Margarethen und
Rust einfach "Rusterberg" während die St. Margarethener ihren Berg Margarethnerberg nennen. Sei wie es ist, der Berg steht, knapp 100 Meter über die Talsohle empor, zwischen den beiden Orten und ist für beide
Gemeinden im Burgenland ein nutzbringender Faktor.
War es bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts vorwiegend die wunderbare Lage des Berges in der Nähe vom
Neusiedlersee, was hervorragende Weine hervorbringen ließ, so sind es nunmehr die Festspiele im Steinbruch des Berges.
Den Steinbruch als solches gibt es schon lange, denn viele Prachtbauten in Wein, etwa die Votivkirche, sind aus Margarethener Marmor erbaut und das edle Gestein wird heute noch dort abgebaut. Auch vermuten Experten, daß das Material für den im 15. Jahrhundert erbauten Südturm des Wiener Stephansdomes in einigen Bereichen aus diesem Steinbruch stammt. Bereits ausgeschöpfte Bereiche wurden seit 1961 für die dahin übersiedelten Passionsspiele St. Margarethen adaptiert.
Diese Passionsspiele finden seit einem Gelöbnis aus dem Jahr 1933 alle 10 Jahre im Steinbruch
St. Margarethen im Burgenland statt. Allerdings sollte man sich nicht auf den exakten Abstand von 10 Jahren verlassen, so waren im Jahr 2006 Spiele und 2011 wieder.
Seit 1996 finden zudem jährlich die Opernfestspiele statt, die bereits 1999 eine Generalsanierung des Zuschauerbereichs nötig machten.
Direkt an der Wanderroute um den Rusterberg sind seit 1959 bis in die 70er Jahre über 100 Skulpturen verschiedenster Ausführungen zu betrachten. Über diesen Skulpturen steht das Passionskreuz.
Weithin sichtbar und unverkennbar ist die am nördlichen Ende des Rusterberges befindliche Koglkapelle, auch Pestkapelle genannt. Von hier hat man eine prächtige Aussicht in die pannonische Tiefebene, weit hinein in das Gebiet um
Rax,
Schneealpe und
Semmering sowie ins Leithagebirge, an dessen Fuß die Landeshauptstadt
Eisenstadt sich breit ausdehnt.