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Das Weißeck liegt im Bezirk Tamsweg im Bundesland Salzburg. Die Namensgebung des Weißecks entstammt der hellen Färbung des Kalkgesteins, aus dem der Berg gebildet wird.
Mit einer Seehöhe von 2711 Metern stellt das Weißeck den höchsten Berg der Radstädter Tauern dar. Der Zweitausender befindet sich an der Grenze der beiden salzburger Gemeinden Muhr und Zederhaus. Im Winter zählt das Weißeck zu den beliebtesten Zielen von Schitourengehern. Schitourengehen am Weißeck erfreut sich nicht zuletzt auf Grund der wunderbaren Abfahrten in den zauberhaften Tiefschneehängen sowohl bei den einheimischen Alpinspezialisten als auch bei den schitourenbegeisterten Urlaubern aus dem In- und Ausland äußerster Beliebtheit.
Auch in geologischer Hinsicht stellt das Weißeck durchaus eine Besonderheit dar. Der 2711 Meter hohe Gipfel der Radstädter Tauern besteht aus Kalkgestein. Bereits seit langem ist das Gebiet um das Weißeck als besonders gut geeigneter Fundort für Fluorit bekannt. Zahlreiche Mineraliensammler pilgern daher in Scharen an das Weißeck, in der Hoffnung auf den ganz großen Fund zu stoßen.
Auch die Sagenwelt hat den höchsten Berg der Radstädter Tauern für sich entdeckt. Besondere Bekanntheit hat die Geschichte vom Weißeck-Hund erlangt. Es handelt sich dabei um einen Hund, der an einem Felsen am Gipfel des Weißecks sitzt. In seinem Mund umklammert er einen Schlüssel, mit dem man sich Zugang zu unermesslichen Schätzen verschaffen kann. In gewittrigen Nächten hört man, so erzählt man sich, des öfteren Male sein Geheule. Genau in solchen Nächten treffen oft Wandersleute auf den sagenumwogenen Hund, doch keiner hat bisher so viel Mut besitzt, seinem Bellen und Heulen zu trotzen. Der Hund sitzt auch heute noch auf dem Gipfel des Weißecks und bewacht die gewaltigen Reichtümer.
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